Zentauren
Wir brachen erneut nach Varnburg auf, entschlossen, die Rätsel rund um die Stadt zu lösen und die Geheimnisse der letzten Ereignisse zu ergründen. Unsere Reise war jedoch nicht weniger gefährlich als die vorherige. Beim Durchqueren einer Kluft im Land wurden wir plötzlich von einem Landhai angegriffen. Das Ungeheuer war ein gewaltiges, reptilienartiges Wesen, und der Kampf gegen es zog sich hin. Mit viel Mühe und Schweiß gelang es uns schließlich, es zu besiegen, doch wir waren alle erschöpft und verletzt.
Während wir uns von diesem Kampf erholten, bemerkten wir, dass der Ring, den Dior sich angesteckt hatte, verflucht war. Als wir den Ring näher untersuchten, explodierte er plötzlich in einer gewaltigen elektrischen Entladung, die uns alle schwer zusetzte. Nach dem Schock und den Verletzungen, die wir erlitten hatten, waren wir umso vorsichtiger bei dem, was uns noch bevorstand.
Kurz darauf wurden wir von einer Gruppe Zentauren umringt, die uns mit viel Glück zu ihrer Schamanin führten. Doch diese empfing uns mit Vorwürfen, dass wir ihre Brüder getötet und deren Leder verwendet hätten. Wir versuchten, sie von unserem guten Willen zu überzeugen, und nach einer langen Erklärung erklärte sie sich bereit, uns zu helfen. Sie berichtete von drei Manticores, die sich in der heiligen Stadt der Zentauren niedergelassen hatten. Diese monströsen Kreaturen – humanoide Köpfe, Löwenkörper, Drachenflügel und Skorpionschwänze – mussten vertrieben werden, um das Wohlwollen der Zentauren zu gewinnen. Es war eine heikle Aufgabe, doch wir nahmen sie an.
Unterwegs trafen wir auf Rog, einen weiteren Zentauren, der uns zunächst misstrauisch beäugte. Doch ich setzte meine Illusionen ein, um ihn zu täuschen, und schließlich führte uns Rog zu den Manticores. Wir konnten zwei der drei Manticores in der heiligen Stadt erlegen, während der dritte in einen Rog geflogen war und sich daraufhin als weniger bedrohlich herausstellte.
Mit dieser Aufgabe erfolgreich abgeschlossen, machten wir uns auf, den Zentauren von unserem Erfolg zu berichten. Die Schamanin war zufrieden, und als Zeichen des Dankes und der Anerkennung gewährten sie uns ihre Unterstützung.
Doch die Reise brachte uns noch weitere Entdeckungen. Im Süden stießen wir auf die Ruinen einer Tabustadt – das Land ihrer einstigen Feinde, der Zyklopen. Es wurde uns gesagt, dass es sich um eine Nekropole handelt, ein Ort des Todes und der Magie. Die Atmosphäre dort war bedrückend, und wir spürten die dunklen Kräfte, die diesen Ort durchzogen.
Weiter in den Opferstädten fanden wir ein riesiges Skelett eines Lindwurms. Die Knochen waren noch intakt, ein faszinierender, wenn auch erschreckender Anblick. Doch die größte Herausforderung wartete noch. Eine Herde Mastodons griff uns an. Das männliche Tier der Herde war besonders aggressiv, und ich wurde schwer verletzt, als es mich mit seinen gewaltigen Stoßzähnen traf. Tragischerweise wurde Caelums Katze erschlagen, und mehrere Mitglieder unserer Gruppe erlitten ebenfalls schwere Verletzungen.
Nach diesem gefährlichen Zwischenfall entschieden wir uns, nach Vigilianassa zurückzukehren. Wir hatten bereits einige Zeit unterwegs verbracht, und es war an der Zeit, zur Stadt zurückzukehren, um uns zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. Der Weg war beschwerlich, aber wir hatten wichtige Erfahrungen gesammelt und wertvolle Schätze entdeckt. Wir mussten uns auf das vorbereiten, was noch vor uns liegt – der Winter naht, und mit ihm neue Herausforderungen.
Ein Character von Tealk, gespielt wird das Pathfinder Regelwerk und die Kingmaker Kampagne