Valandrils neuer Weg

Als wir uns in Position stellten, entdeckte Valarion in einem der beiden Lager einen Gefangenen. Wir beschlossen also zunächst dieses Lager anzugreifen. Das Überraschungsmoment war schließlich auf unserer Seite.

Es kam zum Kampf.

Während des Kampfes erschienen große kräftige Monster, einer dieser Monster kämpfte mit einem Stab aus der Entfernung. Als er mich ansah, fühlte ich mich plötzlich schlapp, ob es sich bei diesem Kämpfer um einen Magier handelt?

Ich versuchte mich (auch aufgrund meines Gesundheitszustandes) von den Gegnern zu entfernen und im Fernkampf zu bleiben. Es gelang mir, nicht von den Feinden ins Visier genommen zu werden.

Schließlich schafften wir es mit vereinten Kräften, die Gegner zu beseitigen. Es war ein wirklich schwerer Kampf. So etwas hatte ich bisher noch nie mitgemacht. Ohne die anderen wäre ich bestimmt gestorben.

Ich suchte nach dem Kampf die Gegner ab und fand das ein oder andere vermeintlich Wertvolle.

Der Gefangene stellte sich als Gnom heraus, er nennt sich selbst Sigil. Er wohnt im Wald und beherrscht Magie. Da es hier sehr gefährlich zu sein scheint, beschloss er sich uns anzuschließen. Sein Pferd wurde offenbar gestohlen, nach einiger suche konnte es allerdings gefunden werden.

Wir beschlossen gemeinsam zurück zum Dorf zu gehen, dort berichteten wir dem Bürgermeister was geschehen ist und nächtigten in der Taverne. Wir Stärkten uns und feierten den Sieg über dieses Monsterpack.

Auch am nächsten Morgen hatte ich noch so ein schlappes, komisches Gefühl. Joe meinte, dass er dagegen etwas unternehmen könnte, zu gegebener Zeit würde er sich uns alle anschauen. Ich denke, wenn es soweit ist, wird dieses Gefühl auch verschwinden. Joe ist schließlich ein herausragender Priester.

Wir beschlossen, dass wir am nächsten Morgen weiterziehen, Richtung Galgrath. Die Gruppe möchte unbedingt auf die Zwerge dort treffen.

Ich bin auf die Philosophischen Ansichten der Zwerge gespannt. Vielleicht ähneln sie denen der Elfen, vielleicht sind sie aber auch ganz anders.

Wir kommen also in Eulenheim an, ein idyllischer Ort. Allerdings werden wir vor dem Tor aufgehalten, die Wachtürme scheinen gut bestückt zu sein. Ein junger Mann möchte uns nicht hinein lasse, er kennt offenbar Joe und Zarah nicht. Zum Glück ist auf dem anderen Turm noch ein etwas älterer Mann der uns dann passieren lässt. Im Dorf erkenne ich an den Häuser Kratzspuren, Joe und Zarah meinten das dies schon vor langer Zeit geklärt wurde. Allerdings sehen sie recht frisch aus. Joe und Zarah gingen danach gleich zum Bürgermeister. Sie berichteten von ihrer bisherigen Reise, ein Zalek schien verschwunden zu sein …

Nach dem Gespräch gingen wir ins Gashaus, ich kam mit Alarion ins Gespräch und erfuhr eine Menge über ihn und seine Ziele. Des Weiteren philosophierten wir übers Alt werden und über die Stände (Rittertum usw.) der Menschen. Diese Ständegesellschaft bei den Menschen ist wirklich kompliziert. Zarah ging zu ihren Eltern, über den Gastwirt erfuhr ich, dass Zarahs Eltern keine Menschen oder Elfen sind. Es scheint wohl ein Tabu Thema bei ihr zu sein. Ich sollte lieber nicht weiter nachhaken.

Es kam zum Tumult am Tor, ein merkwürdiges Wesen redete mit dem Bürgermeister. Ich schlich hin, um mehr zu erfahren. Offenbar erpressen diese Wesen das Dorf und wollen so an Nahrung kommen. Als wir den Bürgermeister darauf ansprachen, sagte er und, dass sie keine Hilfe bräuchten. Joe und Zarah entschlossen sich darum trotzdem zu helfen. Jedoch gab es vorher eine Diskussion, ob wir nicht lieber weiterziehen. Joe und Zarah haben wohl irgendwann in der Armee gegen Dämonen gekämpft. Sie sind sich nicht sicher, ob diese Wesen von den Dämonen geschickt wurden. Als wir unseren Entschluss fassten, schlich ich zum Friedhof, denn dahin habe ich die Wesen abhauen sehen. Ich fand nichts.

Da der Wunsch zu helfen zu groß war, redeten Joe und Zarah mit einigen Jägern, sie meinten, dass die Wesen in der Nähe des Friedhofs wären (in der Höhle habe ich nicht geschaut).

Wir beschlossen hin zu gehen und fanden die Übeltäter. Also schlichen wir uns an und machten uns bereit für den Kampf.

Endlich ist meine Ausbildung beendet, nach nur 40 Jahren und weiteren 10 Jahren auf der Reise zu meiner Geliebten komme ich endlich in Kaltbrunn an. Ich freue mich endlich mit meiner Lieben Giller zusammen seien zu können.

Als ich im Dorf ankam lief ich zufällig an einem Bauernhaus vorbei, dort hörte ich ein Gespräch in dem es um Giller ging. Also trat ich dazu, was ich hörte, hat mich erschüttert.

Meine Geliebte ist anscheinend von einem Monster getötet worden. Joe, ein Abenteurer der mit seinen Gefährten davon berichtete erzählte mir was geschah. Ein Monster mit Krallen als Arme hat sie gerissen. Natürlich wollte ich den Tatort untersuchen. So fragte ich, ob ich mich der Gruppe von Joe anschließen könne, denn diese Abenteurer haben das Wesen zuletzt gesehen und wissen wie es genau aussieht. Doch zunächst ging ich zum Grab meiner Geliebte, sie wurde von Joes Gruppe verbrannt. Ein brauch unter Menschen. Nachdem ich Giller die letzte Ehre erwiesen hatte, ging ich ins Gasthaus, dort war recht schnell zu erkennen wer der Rest von Joes Gruppe war. Ich setzte mich dazu und fing das Gespräch mit einer Elfin an. Diese schien jedoch nicht auf mich zu reagieren, weshalb ich mich einem Krieger zuwendete. Er versuchte mich aufzumuntern, indem er mir Geschichten erzählte und ich etwas über meine bisherige Reise erzählen sollte. Zudem floss Alkohol. Er war sehr erstaunt, dass ich nach nur 50 Jahren meine Geliebte besuchen wollte. Als Joe kurz danach dazu stieß, wurde mir erklärt, dass 50 Jahre für einen Menschen ein sehr lange Zeit wäre. Ich hätte Glück gehabt, dass Giller so lange gelebt hat, denn viele Menschen wären in ihrem Alter schon auf natürliche Weise gestorben.

Als der Abend zu ende ging, legte ich mich hin um am nächsten Tag mit der Gruppe zu Gillers Tatort zu reisen. Als mir dann der Weg gewiesen wurde, konnte ich keine Spuren des Wesens erkennen, es schien wie vom Erdboden verschlungen. Als erfahrener Jäger hieß es für mich, dass das Wesen weiter gezogen ist.

Jedoch geschah im Sumpf etwas anderes, der Boden versuchte mich an sich zu reißen, nur durch Hilfe von Joe und Zarah konnte ich dem Sumpfboden entkommen. Da es sich um ordentliche Leute handelt, meine Spuren mich anwiesen, dass das Wesen woanders ist und die Gruppe ein Ziel hat, was meiner Neigung der Philosophie entspricht, entschloss ich mich der Gruppe anzuschließen. Ich hoffe, dass ich auf unserer Reise das Wesen finde, welches Giller getötet hat und ich meine Philosophie verbessern kann. Ich versuche die Lebensweise der Menschen, der Zwerge und der Elfen zu kombinieren, eine heikle philosophische Aufgabe.

Auch über die Natur in anderen Lebensräumen bin ich sehr gespannt, diese kann unter Umständen auch in mein philosophisches Werk mit einfließen.

So reisten wir mehrere Tage weiter Richtung Norden, natürlich bin ich weiterhin auf der Suche nach Spuren des Wesens, irgendwann werde ich es finden und wenn es 50 oder 100 Jahre dauert. Das ist ja auch eine recht kleine Zeitspanne …

Der nächste Ort der vor uns liegt soll Eulenheim sein, ich glaube von hier stammen Zarah und Joe.

Ps. Auch Joe und Zarah sind auf einer Wissensreise, sie wollen so wie ich verschiedene Kulturen kennenlernen und neue Erfahrungen gewinnen.