RollenspielMonster Blog

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from Abenteuer eines Schmiedes

Ich ging zu dem Monster hin und schlug es mit meinem Hammer so hart ich konnte. Jedoch ergriff mich das Wesen, ich konnte mich nicht befreien, jedoch konnte ich weiter auf das Monster einschlagen. Ab und an rollte sich das Monster, dabei erlitt ich gelegentlich Schaden. Als wir dann gemeinsam das Monster getötet hatten, bemerkte ich etwas glänzendes. Ich griff das glänzende Etwas, es entpuppte sich als Hammer. Ich heilte Tharnus und mich, Joe versorgte in der Zwischenzeit Zarah. Als ich den anderen den Hammer zeigte, wusste niemand etwas über den Hammer, Joe vermutet allerdings dass er magisch wäre. Ich lasse ihn daher erst mal in der Tasche, vielleicht wissen die Magier etwas über den Hammer. Wir schliefen die Nacht durch.

Am nächsten Morgen attackierte uns ein Bär, Tharnus und ich konnten ihn erledigen. Bei dem Angriff versenkte Tharnus seine Axt in der Decke des Hauses, ich half ihm dabei sie wieder zu lösen. Im Laufe des Tages stellte Sam seine erste Medizin her, ich trank sie um die Krankheit loszuwerden. Tharnus trank auch eine eigene Dosis. Als ich danach zum Brunnen ging um mich und meine Sachen zu säubern, fiel ich in den Brunnen hinein. Tharnus war so nett und hat mich aus dieser Lage befreit. Ich trocknete mich danach am Feuer und polierte meine Sachen. Dann brach wieder die Nacht herein.

Am nächsten Morgen hörten wir wieder diese klickenden Geräusche. Wir beschlossen den Ort zu verlassen und unsere Reise zu den Magiern weiterzuführen. Das Haus in dem Tharnus und ich nächtigten zündeten wir an, damit sich nicht andere ansteckten (Ich glaube als Arzt allerdings nicht das das so funktioniert). Wir irrten etwas durch die Ruinen des Dorfes und stießen auf Spinnen. Diese konnten uns lähmen und wollten uns einspinnen. Es gelang uns jedoch diese Spinnen zu erledigen. Wir verließen die Ruinen und brauchten noch mehrere Tage bis wir unseren Zielort erreichten. Auf dem Weg versuchte Sam mich zu überzeugen, dass ich noch eine Dosis seiner Medizin nehmen soll. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass eine Dosis für die Heilung ausreicht. Das Als meine Argumente auf taube Ohren stießen, fesselte mich Flynn und Sam war kurz davor mir die Medizin gegen meinen Willen zu verabreichen. Das ist eine bodenlose Frechheit, vielleicht nehme ich nur mein einfaches Medizin wissen um die beiden in Zukunft zu heilen. In jedem Fall bin ich davon überzeugt, dass eine Dosis der Medizin ausreicht (ansonsten wäre ich nach 7 Tagen sowieso Tod). Als wir ankamen fühlte ich mich auch schon besser. Fasst schon ein Beweis dass ich Recht habe, weil es mir nach 5 Tagen + den einem Tag der Ansteckung so schlecht gehen sollte, dass ich Nahe des Todes bin, was aber nicht der Fall ist.

 
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from Bjorn Eisenschild von Sternenschmied

Heute war ein Tag voller Gefahren und unerwarteter Begegnungen. Das Armasse Fest begann wie jedes Jahr in Kenabres – fröhlich, voller Musik und festlicher Stimmung. Doch plötzlich wurden wir von einer Horde Dämonen angegriffen, angeführt von dem furchtbaren Balor Lord Khorramzadeh. Der silberne Drache Terendelev kämpfte tapfer, um die Stadt zu verteidigen, aber trotz seiner Anstrengungen brach der Boden auf, und ich fiel gemeinsam mit einigen anderen Besuchern in die Höhlen unter der Stadt.

Unter den Überlebenden waren Orvell-Zephanius Belmoud von Ozem und seine Nichte Neanora, Solenne Nerèves, eine Tieflingsfrau namens Nyaldee-Aletheia Zul'Shurak sowie die verletzten Horgus Gwerm, Aravashnial und Anevia Tirabade.

In den Höhlen stießen wir auf eine Vielzahl von Insekten, die uns den Weg versperrten und einige von uns vergifteten. Doch wir ließen uns nicht entmutigen und kämpften uns durch, bis wir schließlich auf einen alten Tempel Torags stießen. Ich reinigte und weihte den Tempel, und er bot uns einen sicheren Ort zum Ausruhen.

Kurz darauf trafen wir auf zwei seltsame Humanoiden, die aussahen, als wären sie aus verschiedenen Tieren zusammengesetzt. Ein dritter war unter Steinen begraben, und wir halfen gemeinsam, ihn zu befreien. Sie boten uns an, uns in ihr Dorf zu bringen, und so fanden wir endlich einen Weg aus den Höhlen.

Auf unserem Weg trafen wir auf die Leichen von Anhängern des Baphomet, die sich als Diener Iomedes ausgaben. Wir nahmen ihre Leichen mit, um sie als Beweis zu verwenden.

Die Ereignisse des Tages haben mich tief berührt und mir gezeigt, dass selbst in den dunkelsten Stunden die Kraft der Gemeinschaft und der Glaube an unsere Götter uns Hoffnung geben können. Möge Abadar uns auf unserem weiteren Weg leiten und beschützen.

 
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from Taarions Ideenbuch

„Das Garadan Komplott“ ist ein weiteres Soloabenteuer von Sebastian Thurau. Ähnlich wie z.B. „Die Nacht der Feuertaufe” hat auch dieses Abenteuer wieder einen paar technischen Kniffe damit Entscheidungen auf den Verlauf des Abenteuers Einfluss haben. Insofern erfüllt es meine Erwartungen.

Inhaltlich geht es um eine Verschwörung in Neetha. Die Held*in wird unverschuldet hineingezogen und muss Herausfinden warum, weshalb und wieso um mit dem Leben davonzukommen. Nichts besonderes aber ganz nett gemacht.

Der erste Teil ist funktioniert ganz gut, geht fluffig von der Hand. Der Zweite Teil besteht dann aus dem Einbruch in eine Villa auf der Suche nach den Verschwörern. Leider wirst du angehalten jeden Abschnitt abzusuchen um am Ende ein Rätsel zu Lösen. Allerdings darf man nicht zu viel Lärm machen um nicht entdeckt zu werden. Die Hinweise die man so findet scheinen eine Herausforderung mit Bezug zum Schach zu haben an der ich etwas rumgeknobelt habe. Am Ende geht das aber nicht auf – oder ich bin zu doof dafür. Ist auch egal weil man eigentlich nur 8 Buchstaben in die richtige Reihenfolge bringen muss um ein Zahlwort zu erhalten. Bei dieser Nummer geht es dann weiter. Die, bei dieser Nummer dargelegte Lösung des Schachproblems kann ich schon wieder nicht nachvollziehen aber das muss ich auch nicht.

Nach dieser Klippe geht alles ganz schnell weil man nur noch linear Abschnitte durchläuft, ohne Reaktionsmöglichkeit gefangen wird und sich dann gegen eine große Überzahl an Gegner verteidigen soll bis man tot umfällt (langweilig). Also, man fällt nicht wirklich tot um, sondern wird im letzte Moment gerettet. Danach wird noch ein wenig erklärt was eigentlich passiert ist und Ende.

Wo wir gerade beim Kämpfen waren. Es gibt nur zwei Kämpfe und selbst die hätte man besser Erzählerisch abhandeln sollen. Diese, für DSA typischen, Würfelorgien führen zu nichts.

Im Gegensatz zu den den bisher besprochenen Solos von Sebastian Thurau wird hier zwar ein Charakter beigelegt aber das Abenteuer ist nicht auf diesen zugeschnitten. Du kannst also auch einen eigenen spielen.

Ihr solltet mal auf die Bilder achten, da sind gelegentlich mal ein paar Cover anderer Abenteuer drin versteckt. Ich musste immer schmunzeln wenn ich die Entdeckt habe. Schönes kleines Detail, kann es ruhig öfter geben.

Abschließend kann ich mit dem Abenteuer nicht so viel anfangen. Es fängt ganz gut an und die “Spezial Mechaniken” in der Villa sind anfänglich auch ganz nett aber die Begeisterung kommt dann irgendwie zum stocken und lässt mich unbefriedigt zurück.

Ach ja: Es gibt den Charakter, ein Händler übrigens, nicht zum Download, genauso wenig wie das Spielprotokoll wo man allerlei Dinge ankreuzen und abharken soll. Schade. Hilfreich wäre außerdem eine Darstellung des Schachbretts mit den platzierbaren Figuren zum ausschneiden. Dann hätte ich mehr Spaß am Knobeln des Rätsels gehabt.

 
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from Abenteuer eines Schmiedes

Am nächsten Tag Frühstückte ich zunächst ausgiebig und beschloss dann bevor wir aufbrachen eine Messe abzuhalten. Ich ehrte Egaros und verbreitete in der nähe des Marktes seine Lehren.

Dann machten wir uns auf Richtung Magierenklave. Als wir die Stadt verließen, stieß zu uns eine Harpie. Nach einem kurzem Schreck klärte sich, dass die Harpie wohl zu Zarah gehört und uns nichts tut. Die Reise dauerte lange (wir waren 9 Tage unterwegs). Dann trafen wir auf ein verlassenes Dorf, es war sehr nebelig, so dass ich (wir) nicht viel Sichtlinie hatten. Nach kurzer Erkundung, hörten wir ein klickendes Geräusch. Dann stießen wir auf ein Haus mit einem Loch im Boden, was wir bisher von der Stadt oder dem Dorf sahen, sah es wie eine Ruine aus. Wir erkundeten weiter die Ruinen, Tharnus und ich trennten uns dann von der Gruppe und untersuchten ein Haus. Es kamen Menschen auf uns zu die uns angriffen. Nach dem Kampf konnte ich feststellen, dass die armen Schlucker Mumienfäule hatten, eine tödliche Krankheit, welche sie wohl auf uns beide übertragen haben (weil wir gekratzt wurden). Die anderen stießen zu uns, ich unterrichtete die anderen um unsere Lage. Sam will uns helfen, indem er ein entsprechenden Trank brauten will, dafür wollen die anderen auf Kräutersuche gehen. Tharnus und ich sollen in Quarantäne bleiben. So bezogen Tharnus und ich das Haus und die anderen ließen sich in der Nahen Ruine der Mühle wieder.

In der Nacht hörten Tharnus und ich ein merkwürdiges Geräusch. Wir wachten auf und sondierten die Situation. Irgendetwas kam definitiv auf uns und auch auf die anderen zu. Zögerlich gingen wir aus dem Haus raus und fanden eine Monstrosität vor. Kampf!

 
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from Kurzgeschichten

Suchen – Finden – Versiegeln

Die Worte der Zharlock beschreiben unsere Aufgaben.

Wir wachen über alles Dunkle, Gefährliche.

Wir sind die erste und letzte Mauer der Menschheit.

Wir suchen die dämonischen Machenschaften.

Wir finden ihre Ursachen.

Wir versiegeln sie auf dass sie ewig gebannt bleiben.

Wir sind Zharlock – die Hüter des verbotenen Wissens.

Auszug aus der Predigt von Omga Anfha vor den Anwärtern

‚Suchen – Finden – Versiegeln‘ die Worte ihrer Meister hallten in ihrem Kopf wider während sie mit gesenktem Kopf und tief ins Gesicht gezogener Kapuze vorsichtig den rutschigen Fels hinabstieg.

Vor ihr öffnete sich der Blick ins Tal. Der Anblick wäre sicherlich wunderschön – wenn nicht der unablässig prasselnde Regen davor wäre. „Wie soll ich bei diesem Wetter überhaupt was finden?“ Leise grummelnd setzte sie ihren Weg weiter fort. „Wenn du so weiter machst findest du nicht mal ein trockenes Nachtlager.“ Ein hämisches Kichern folgte dieser Feststellung. „Deswegen bist du wahrscheinlich auch noch Anwärterin und keine volle Washra.“ Weiterer Spott.

„Still jetzt“ fauchte Kendya das vorlaute Artefakt an, das an ihrem Gürtel baumelte. Washra – Wanderer, Sucher – das war es was sie anstrebte zu werden. Ein Teil der mysteriösen Zharlock deren genauen Aufgaben, und Strukturen sie selbst noch nicht genau kannte, obwohl sie bereits seit ihrer Kindheit unter ihnen lebte. Wie alle Zharlock war auch Kendya ohne Familie. Wer keine hatte konnte auch nicht mit dieser bedroht oder bestochen werden. Einzig die Gemeinschaft zählt.

Wer geeignet war konnte dem Orden beitreten – so wie Kendya.

„Ich könnte dir sagen wo es hingeht. Aber das wäre langweilig.“ Kendya wünschte sich, sie könnte ihrem Artefakt den Mund versiegeln.

Genau genommen, war das sogar ihre Mission.

Sie löste den in silberne Beschläge gefassten Kristall von ihrem Gürtel, legte die Finger in die vorgesehenen Vertiefungen und schloss ihre Faust fest um das Artefakt. Sie verzog kurz die Stirn als feine Nadeln sich in ihre Finger bohrten. „Oh nein nicht schon wieder…“ der Protest des Artefakts verstummte.

Kendya schloss die Augen und atmete im trainierten Rhythmus. Der Kristall in ihrer Hand leuchtete und eine schemenhafte Gestalt stiegt aus dem Kristall vor ihrem inneren Auge auf.

Der Schemen wand und wehrte sich – versuchte sich loszureißen. Kendya stimmte das tiefe monotone Gebete der Zharlock an und die Gegenwehr des Geistes ließ nach. Widerwillig begann die schattenhafte Gestalt den Weg vor ihr entlangzuwandern und zwischen zwei Felsen zu verschwinden.

Sie löste ihre Finger und mit einem ohrenbetäubenden Kreischen wurde der Schatten zurück in den Kristall gesogen.

„Endlich kurz vor dem Ziel.“ Kendya befestigte das Artefakt wieder sorgfältig am Gürtel und schloss die Hand mehrmals. Mit Abschluss dieser Mission würde auch ihre Ausbildung beendet sein. Das schmucklose Ende ihrer Zeit als Anwärterin.

Sie musste ihr Artefakt – ihr Okrat voll unter ihre Kontrolle bringen. Erst dann war sie eine Washra, Teil der Wanderer des Ordens die immerzu auf der Suche nach dunkler Magie, nach dämonischem Unwesen durch die Lande zogen.

Das Okrat, entwickelt aus den Geisterlampen der Sümpfe von Ewerr Keren, war selbst dunkle Magie und unabdingbares Werkzeug für Kendya und die Washra. Erst wenn es vollendet war konnte sie es für ihre Suche nutzen. Aktuell war es ein sehr vorlaute und sehr schlechter Kompass.

„Einen wirklich tollen Ort hast du dir hier ausgesucht. So voller Leben.“ Kendya konnte ihre Anspannung nicht vollends aus ihrer Stimme verbannen. „Unter diesen Felsen schlummert der feinste weiße Stein.“ Kam die nichtssagende Antwort aus dem Kristall.

Kendya ging im Kopf die Informationen durch die sie über die Seele in ihrem Kristall hatte durch. Eigentlich die perfekten Voraussetzungen für ein Okrat. Ein willensschwacher Künstler der den verführerischen Schmeicheleien eines Dämons zum Opfer gefallen ist. In seiner Besessenheit hatte er seinen gesamten Heimatort auf dem Gewissen, bevor Kendya, angeleitet von ihrer Meisterin Dämon und Seele in einem Kristall einfing. Für die Besessenen selbst gab es keine Rettung mehr, aber immerhin konnten sie so keinen Schaden mehr anrichten.

Der letzte Schritt war es, mit Hilfe des halbfertigen Okrat den Ursprung des Dämonen zu finden und bannen. Erst dann konnte das Okrat voll kontrolliert und für das Aufspüren von dunklen Artefakten, Flüchen und Kreaturen genutzt werden.

Kendya quetschte sich durch die Felsspalte vor ihr. „Wenigstens ist es trocken hier drin.“

Erstaunlicherweise kam keine zynische Antwort zurück. ‚Vermutlich weiß er, dass es bald vorbei ist mit seinen nervigen Sprüchen.‘ Zufrieden grinste Kendya vor sich hin während sie eine kleine Öllampe entzündete.

Sie folgte einem natürlichen Gang tiefer in den Berg hinein. Der Gang wurde zu einer Höhle und am hinteren Ende entdeckte Kendya eine Werkbank. Laternen waren an groben Haken in der Felswand aufgehängt. Sie versuchte die Laternen zu entfachen und tatsächlich schien noch genug Brennstoff in den alten Lampen zu sein. Die Höhle wurde in flackerndes Orange getaucht als sie die Laternen nach und nach anzündete.

Kendya legte ihr Gepäck und ihren Mantel ab und sah sich aufmerksam in der Höhle um. Es schien der Arbeitsplatz eines Bildhauers zu sein.

Fein säuberlich waren diverse Hämmer und Eisen in einem Regal an der Wand einsortiert.

In der Mitte des Raums, umgeben von vier Holzpfählen an denen weitere größere Ölleuchten hingen verhüllte ein großes staubiges Laken eine Figur.

Kendya näherte sich und hielt unbewusst den Atem an, während sie langsam die Hand nach dem Laken ausstreckte. Sie griff das Laken mit der rechten Hand und nahm mit der Linken nach dem Okrat, dass seit sie die Höhle betreten hatte schwach leuchtete. Sie wusste ‚Jetzt stehe ich kurz vor dem Ziel. Was auch immer mich hier erwartet – das Ende meiner Mission liegt unter diesem Laken.‘

Mit einem schnellen Schritt trat sie zurück – bereit jederzeit auszuweichen und zog an dem Laken.

Nichts.

Unter dem Laken kam eine Statue zum Vorschein. Kein Dämon, keine Falle. Einfach nur eine Statue.

Kendya atmete aus. Sie lies das Laken los und betrachtete die Statue. Sie zeigte ein kantiges Gesicht, gezeichnet vom Wetter. Die unbekannte Frau trug ihre Haare kurz und war in weite Gewänder gekleidet die an den Unterarmen, den Unterschenkeln und um die Hüfte mit Bändern umwickelt waren.

Der typische Kleidungsstil der Wüstenhändler. Kendya trat einen weiteren Schritt zurück. Die Frau stand da, als würde sie verzweifelt versuchen jemanden an einem Seil aus einem Abgrund zu ziehen. Ihr Gesicht in einer Mischung aus Verzweiflung und Zorn verzerrt – wirkte so lebendig, dass Kendya unweigerlich zusammenzuckte. Einzig die Farben fehlten, die gesamte Statue war aus reinem weißen Stein geformt. Das hatte das Okrat also gemeint.

In den Händen der Frau war kein Seil sondern ein Buch, oder besser – die Hälfte eines Buchs. Offensichtlich wollte der Bildhauer hier den Kampf um ein Buch darstellen. „Komisches Motiv“ murmelte Kendya.

„Du hast ja keine Ahnung – deck das sofort wieder zu!“ Kendya zuckte erschreckt zusammen als die zornige Stimme des Okrat plötzlich laut das Schweigen brach.

Sie ignorierte den Protest und trat näher an die Hände der Statue. Das zerrissene Buch war nicht aus Stein, sondern tatsächlich ein Buch. Trotz seines offensichtlichen Alters machte es nicht den Eindruck zu verfallen.

„Lass das ja in Ruhe, verzieh dich von hier! VERSCHWINDE!“ „Ja, ja“ Kendya hielt das Okrat näher an das Buch und der Kristall begann heller, unruhiger zu leuchten. „Treffer!“

Sie tat ihr Möglichstes sich nicht von den lautstarken Flüchen und Beleidungen des Okrat aus der Konzentration bringen zu lassen.

„Wage es nicht, ich werde dich mit in die Unterwelt reißen!“ „Ungewünschtes Kind!“ „Scheitern wirst du!“ „Du wirst versagen, wie schon dein ganzes Leben lang!“

Manches stach, aber Kendya bliebt still und begann sich weiter zu fokussieren. Einatmen. Vier Herzschläge abzählen. In acht kurzen Stößen ausatmen. Einatmen. Sechzehn Herzschläge, sechzehn Silben des Ritualgebets. Zurück zur acht, zur vier.

Kendyas Gedanken wurden ruhig, ein Gefühl zu schweben machte sich von der Stirn ausgehend in ihr breit. Sie öffnete ihre Augen – über das Okrat konnte eine Washra die Verbindung zwischen dieser und der Unterwelt herstellen. Sie betrachtete die Statue. Das Buch schien schwarz zu brennen. Es war Zeit.

Kendya stimmt den letzten Teil des Ritualgebets an laut hallte ihre Stimme in der Höhle wieder. Sie erhob sich, hob das Okrat vor sich und zog den gekrümmten bronzenen Dolch von ihrem Gürtel.

Die schwarzen Flammen über dem Buch wurden stärker, stärker und größer. Kendyas Atem wurde zu Nebel, eine unerklärliche Kälte ging von den schwarzen Flammen aus.

Der Geist in ihrem Okrat begann ist zu winden und zu kreischen. Während die Flammen weiter anwuchsen und sich zu einer abscheulichen Gestalt formten.

„Nein“ keuchte Kendya. Die brennende Kreatur die sich weiter vor ihr formte war viel zu groß. „Das ist kein einfacher niederer Dämon, das ist ein Diener der Älteren.“ Kendya kannte die Gestalt nur zu gut. Jedes einzelne Mitglied des Ordens wusste was zu tun war: Fliehen!

Manisches Lachen brachte Kendya zurück ins Jetzt. Zwischen den gequälten Schreien hörte sie das Okrat „Ich hab’s dir gesagt – jetzt ist es vorbei – du bist gescheitert.“

Sie musste weg hier. Kontakt zum Orden aufnehmen. Das Gebiet absichern. Weg, erst mal weg hier.

Sie holte aus, schleuderte ihren Dolch in die Flammen, drehte sich um rannte los. Der Dolch wird es kaum aufhalten. Sie sprintete auf den Gang zu und hatte den Raum fast durchquert als sie einen dumpfen Schlag in den Rücken bekam. Kendya taumelte. Sie fühlte wie ihre Kleidung und der lange geflochtene Zopf steif und kalt wurden. Eine schwarze Flamme züngelte an ihrer Wange entlang, riss an ihrer Schulter und ein stechender brennender Schmerz breitete sich von ihrer linken Gesichtshälfte aus. Ihr wurde schwarz vor Augen. Schmerzen als würde ihr Kopf in zwei Teile gerissen. Ein weiterer dumpfer Schlag warf sie wieder nach vorne.

Das Okrat glitt aus ihrer Hand während sie das Bewusstsein verlor. Kurz schien ihr, also würde die Statue der Frau ihr zulächeln. Dann spürte sie gar nichts mehr.

Mit einem metallenen Klirren landete das Okrat auf dem Steinboden der Höhle.

Zitternd und mit stechenden Kopfschmerzen erwachte Kendya. Vorsichtig öffnete sie die Augen. Alle Lampen waren erloschen nur ein schwaches grünliches Leuchten erhellte einen kleinen Kreis vor ihr. Das Okrat. Es hatte funktioniert. Das Ritual war abgeschlossen. „Wie?“ flüsterte Kendya.

Stöhnend erhob sie sich und las das Artefakt vom Boden auf. „Ichti Washra!“ Der Befehl brachte das Okrat für einen Kurzen Moment zum Leuchten. Eine Welle grünen Lichts strömte vom Kristall durch die Höhle und erlosch. Keine Veränderung im Licht. Keine Präsenz aus der Unterwelt. „Wie ist das möglich?“ Ein vollendetes Okrat hatte keinen eigenen Willen, keine Persönlichkeit und konnte demnach auch nicht mehr mit ihr sprechen. Ein komisches Gefühl. Über ein halbes Jahr hatte die vorlaute Laterne ihr jeden Tag in den Ohren gelegen. Versucht sie zu überreden die Suche abzubrechen, lieber ‚ein normales Leben‘ zu führen, als der Geist erfahren hatte, was das Ziel ihrer Reise war.

„Du darfst nie vergessen, dass du es hier mit einem Mensch zu tun hast, der sich auf Dämonen eingelassen hat. Der für Ruhm und Reichtum oder andere fadenscheinige Gründe, seine Menschlichkeit aufgegeben und vielen geschadet hat.“ Klang die Erinnerung ihrer letzten Lehrerin in ihren Ohren nach. „Schenke ihm keine Sympathie und kein Vertrauen.“

Sie würde sich sicher bald an die Stille gewöhnen. „Schon jetzt sehr wohltuend.“

Kendya suchte ihre Öllampe und entzündete auch ein paar der im Raum verteilten Laternen erneut.

Von der Statue der Frau war nur noch feiner Sand übrig. Kendya fand ein Stück Papier in dem feinen weißen Gesteinspulver. Der Rand war schwarze und etwas Asche bröselte ab, als sie es aus dem Haufen zog. Der Rest des Buchs schien komplett verbrannt zu sein.

Bevor Kendya die Höhle verließ drehte sie sich noch einmal um und blickte zu den Überresten der Statue zurück. „Danke.“

 
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from Valandrils neuer Weg

Nachdem wir die Stadt wieder erreicht haben, wurde mir klar wie gefährlich dieser Ausflug war. Ich musste mit mir ringen, ich bin jedoch zum Schluss gekommen, dass es das Beste wäre, wenn ich die Gruppe verlasse. Ich sollte zurück in mein Dorf gehen und sicher über alles Erlebte philosophieren.

 
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from Taarions Ideenbuch

Als kleinen Einstieg für meine Gruppe in „Die Verbotene Lande“ habe ich den nachfolgende Schauplatz vom Typ Verließ auf Basis des Legendengenerators entwickelt. Das Ganze ist nichts großes, sondern dient mir dazu, die Gruppe etwas mit ihren Fähigkeiten und SC vertraut zu machen. Ich hoffe, er gefällt dir werter Leser 😊


„Ah, hier ist ein guter Platz. Die Felswand schützt uns vor dem Wetter. Frisches Wasser gibt es auch. Hier können wir unser Lager aufschlagen.“

„Hier ist es irgendwie unheimlich. Hörst du nicht das Flüstern im Wind.“

„Unsinn!“

Hauptman Raul und seine Kameraden

Hintergrund

Vor unzähligen Jahren begegneten sich eine menschliche Frau und ein Zwerg. Die Frau wurde von einem der Kunstwerke aus der Werkstatt des Zwerges so geblendet, dass sie es in ihren Besitz bringen musste. Der Zwerg wollte sich aber nicht trennen und baute ein Versteck in der Wildnis.

Der Schatz

Das zwergische Erbstück von herausragender Schönheit könnte ein paar Ohrringe sein, fein gearbeitet aus Bronze mit eingelassenen blauen Achaten. Ursprünglich gedacht als Teil eines Ritualgewand für einen Priester des Hühne. Es kann aber auch ein anderer kostbare Fund in einem Versteck sein, oder auch eines der Artefakte aus dem Regelwerk.

Legende

Vor über tausend Jahren soll eine der ersten Siedlerinnen von jenseits des Meeres, ihr Name war Korena, einem zwergischen Schatz verfallen sein. Ihr ganzes Streben richtete sich fortan darauf, dieses wundersame Ding zu erringen. Der Besitzer und Erschaffer des Meisterwerks wollte sich aber nicht trennen und flüchtete vor Korena zu einer Höhle, aus der die Quelle der Justizia entsprang. Dort erhoffte er sich Gerechtigkeit und Frieden vor den Nachstellungen der Wahnsinnigen.

Diese Quelle soll ganz in der Nähe liegen. Nur einen Tagesmarsch Richtung Südwesten, umgeben von tiefen Wäldern. Dort liegt der Schatz noch immer, sagt man. Aber man sagt auch: Der Geist Korenas sucht noch immer danach.

Aber hütet euch, die letzten Mutigen kamen als Sklaven zurück in diesen entzückenden Ort.

Monster & NSC

Darwo

Darwo, der Juwelier ist schon seit tausend Jahren tot und zu Staub zerfallen. Im Leben war er ein geschätzter Kunsthandwerker der viele seiner meisterlichen Arbeiten dem Gott Hühne widmete.

Korena

Korena, genauso lange tot, war eine der ersten Menschen die aus dem Osten in die heutigen Rabenlande erreichten. Sie entwickelte ein derartiges Verlangen nach einem der Schmuckstücke von Darwo, dass sie noch heute als Geist versucht dieses zu erringen.

Ihrem ruhelosen Verlangen kann man genüge tun, indem man ihr den Schatz zum Geschenk macht. Dadurch findet ihre Seele Frieden und schwindet von dieser Welt.

Die Werte entsprechen denen eines Geists aus dem Spielleiterhandbuch.

Orte

Das Lager vor der Höhle

Sklavenjäger, Räuber oder etwas Vergleichbares in ihren Zelten. Ein erstes Hindernis oder auch ein Hinweis auf ein mögliches Geheimnis in der Höhle.

Der Eingang

Eine Spalte im Berg verjüngt sich zu einem schmalen Tunnel, den ein Mensch nur gebückt durchschreiten kann. Am Boden fließt ein Bächlein aus dem Dunkeln hervor.

Die Quelle

Eine kleine, kaum 1,80m hohe Höhle. In der Mitte des Raums bildet sich stetig eine Pfütze, etwa so groß wie zwei Hände. Aus ihr entspringt der Bach und fließt durch den Ausgang. Ein stetiges, leichtes Gluckern hallt im Raum wieder

Der Boden ist bedeckt mit feinem Sand. Die Decke sieht instabil aus, in der Vergangenheit scheinen hier große Brocken ausgebrochen zu sein. Die sind aber nirgends zu finden.

Im und unter dem Sand finden sich zwei bemerkenswerte Dinge. In einer Ecke liegen im Sand verborgen ein halbes dutzend Lehmtafeln auf denen zwergische Runen eingeritzt sind. Es handelt sich um Berechnungen und alltägliche Notizen. Des Zweiten wurde im hinteren Bereich der Bachlauf abgedeckt und so die wahre Quelle verschleiert.

In der Rückwand befindet sich, fein in die umgebende Wand eingelassen und schwer zu entdecken, eine Tür in Zwergengröße. Diese lässt sich nach innen schieben und öffnet so einen Gang, der tiefer in den Fels führt.

Der Gang

Sauber und ordentlich aus dem geschlagen Fels, findet sich ein kurzer Gang von etwa 4 Metern hinter der verborgenen Tür. Der Boden ist mit Steinblatten abgedeckt, unter denen fließendes Wasser zu hören ist. An beiden Enden befinden sich umlaufende Runenbänder, die in Wände, Decke und die Abdeckplatte gemeißelt sind.

Das vordere Band hat eine Wirkung wie der Zauber “Angst Einflößen” mit Machtstufe 3 auf jeden, der es durchschreiten will. Allerdings ist die Magie unzuverlässig geworden und wirkt nicht bei 1-2 auf einem W6 (pro Person gewürfelt).

Das hintere Band hat die Wirkung des Zaubers “Illusion”. Wer hindurchtritt, sieht, sofern eine Probe auf Menschenkenntnis -2 misslingt, nur einen leeren Raum.

Der Gang ist übervoll mit Spinnennetzen (normaler Spinnen) und Staub. Diese verbergen die Runen vor oberflächlichen Blicken. Magier und Druiden können die Magie, die von den Runen ausgeht, nur mittels Magie entdecken aufspüren. Wenn das jeweilige Runenband unterbrochen wird, zum Beispiel mit ein paar kräftigen Hammerschlägen, erlischt die Magie gänzlich.

Der Geist Korenas kann den Gang und die dahinterliegende Schatzkammer nicht betreten. Die Magie und göttliche Macht hindern sie daran.

Die Schatzkammer

Am Ende des Ganges öffnet sich eine zweite Höhle. Diese wurde aber durch einen ausgezeichneten Steinmetz zu einem sechsseitigen Raum mit einer Kuppeldecke ausgebaut. Elegante Streben laufen über die Decke zu den Ecken des Hexagons. Die ganze Anlage bildet einen erhabenen Anblick. An der rückseitigen Wand ist das Zeichen Hühnes in die Wand gemeißelt. Davor steht ein Altar, lediglich Kniehoch. Auch dieser ist mit Zeichen Hühnes geschmückt, die mit Gold ausgelegt sind. Auf dem Altar liegt ein Kunstwerk (siehe oben) von überragender Qualität und blendender Schönheit.

In dem Raum befindet sich auch die eigentliche Quelle. Unter den Bodenplatten quillt beständig Wasser aus den Tiefen des Berges hervor. In der linken, vorderen Wand befindet sich die Grabnische eines Zwergs, die aber leer ist. Eine ähnliche Nische in der rechten, vorderen Wand enthält Steintafeln mit magietheologischen Betrachtungen von Zeichenmagie. Wer zwergische Runen lesen kann, kann diese als Zauberbuch für Angst einflößen und Illusion verwenden. Auch hier sind alle Ecken und Nischen mit staubigen Spinnennetzen verschmutzt.

Ereignisse

Eine Geistererscheinung

In der Nacht, bevor die SC die Höhle betreten, steigt ein kalter Nebel um das Lager auf. Eine Gestalt schleicht durch den Nebel und ein schweres Seufzen ist von überallher zu vernehmen. Plötzlich ist ein wütendes Kreischen zu hören.

Führe zwei oder drei Monsterangriffe auf die SC durch bevor der Spuk sich auflöst.

Ihr seit nicht willkommen!

Während die SC die Höhle untersuchen, schwebt Korena von der Decke. Sie hat dabei eine klar erkennbare Form: eine Frau in altmodischem, eleganten Schnitt. Echos von allen Seiten überspülen die SC: „Diebe! Hinfort! Es ist mein allein!“

Mit Fackeln und offenem Feuer können die SC sich die Zeit verschaffen, den Geheimgang zu finden. Wenn die SC hingegen in die Offensive gehen, wickle den Kampf gegen Korena jetzt schon ab. Bedenke, dass Geister am Ende eines Tagesabschnitts wiederkehren.

Den Schatz in Händen

Wenn die SC mit dem Schatz zurück in die vordere Höhle kommen, materialisiert sich Korena schlagartig vor der Gruppe und eröffnet den Angriff. Sie beginnt mit Geisterschrei. Zusätzlich zu seinen sonstigen Auswirkungen destabilisiert dieser Angriff die Decke, so dass erst Sand, dann Kiesel, dann Steinklötze von der Decke fallen.

Der Kampf kann nach der anfänglichen Schreierei abgewendet werden, wenn der Träger des Schatzes unterwürfig Korena den Schatz darbietet. Nachdem sie ihn entgegengenommen hat, wird sie erlöst, der Schatz bleibt dabei zurück.

Eine wiederkehrende Erscheinung

Solange Korena nicht verbannt oder besänftigt wurde, wird sie den Träger des Schatzes verfolgen und immer wieder bedrängen.

 
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from Drogan Eisenbart von den Kupferschmieden

Nach den turbulenten Abenteuern in den Tiefen von Barsaive habe ich mich dazu entschieden, mich in Throal niederzulassen und meiner Profession als Waffenschmied nachzugehen. Die Wirren der Reise haben mir nicht nur lehrreiche Erfahrungen, sondern auch genug Material für einzigartige Schöpfungen geliefert.

Throal, die sichere und geschützte Stadt, bietet den idealen Ort für meine neue Heimat. Hier kann ich meine Fertigkeiten perfektionieren und die Geschichten meiner Abenteuer in den fein gearbeiteten Klingen und Rüstungen verewigen. Mein Ziel ist es, Waffen zu schmieden, die nicht nur funktional sind, sondern auch eine Geschichte erzählen.

Die Abenteuer mögen vorerst enden, aber meine Reise als Waffenschmied hat gerade erst begonnen. Throal wird zu meiner festen Basis, von der aus ich die Welt Barsaives mit meinen einzigartigen Schöpfungen beeinflussen werde. Es ist Zeit, die Ambossflamme erneut zu entfachen und den Klang des Hammers in den Hallen von Throal erklingen zu lassen.

 
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from Drogan Eisenbart von den Kupferschmieden

Vor uns standen ein Zwerg, eine Zwergin, ein Troll, eine Elfin und ein Ork. Sie entschieden sich für den mittleren Gang, während wir den Linken verließen, blieb uns nur noch der rechten übrig. Dabei bemerkten wir, dass es nicht das Licht war, das schwächer wurde, sondern eine Art Schleier über allem lag. Unsere Wahrnehmung schien beeinträchtigt zu sein, ebenso wie der Schall um uns herum.

Als wir in eine Höhle kamen, wurden wir von einem Dutzend Höhlengrillen angegriffen. Nachdem wir einige getötet hatten und die anderen verschwunden waren, entschied ich mich, zwei Chitinplatten von den toten Grillen zu nehmen, um mir daraus eine improvisierte Rüstung zu basteln.

Wir setzten unseren Weg fort und trafen auf die Zwergin aus der Gruppe, die sich für den mittleren Gang entschieden hatte, welche sich in einem Loch versteckt hatte. Ihr Bein war gebrochen, so mussten wir sie aus dem Loch ziehen. Als wir weitergingen, fanden wir den Zwerg, der von den Monstern zerfetzt worden war, die zuvor offenbar die anderen Gruppen angegriffen hatten. Die Zwergin erzählte uns von den Wesen, bevor sie ohnmächtig wurde, als Garzak versuchte, ihr Bein zu richten.

Kurz darauf griffen uns die Bestien an – augenlose Kreaturen auf vier Beinen, die uns zum Rückzug zwangen, besonders als Brakas und Elanthil niedergeschlagen wurden. Wir bemerkten, dass Lärm die Wesen zu verwirren schien und sie eine bestimmte Stelle in der Höhle nicht überschritten. Wir zogen uns bis zur Brücke zurück, um unsere Wunden zu lecken und einen neuen Plan zu schmieden, wie wir diese Wesen besiegen könnten.

 
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from Valandrils neuer Weg

Wir sind mitten im Kampf. Es war schwer alle Piraten zu besiegen. Wir hatten auch Verletzte. Ossmo gehörte dazu, ich versuchte Ossmo mitten im Kampfgeschehen zu helfen. Da ich selber über medizinische Kenntnisse verfüge und unser Heiler Joe sich in der Zeit mit drei Piraten anlegte, entschied ich mich dazu Ossmo aus dem Kampfbereich zu bringen und mein Wissen anzuwenden. Offenbar war ich aber zu spät, selbst mein medizinischer Einsatz hat nicht mehr geholfen. Ossmo ist tot.

Auch unser neuer der Schamane Fynn wird bewusstlos, er überlebt den Kampf jedoch. Joe ist der Beste Heiler den es gibt. Joe und Faranor verfolgen die übrig gebliebenen Piraten (ich weiß garnicht wo noch welche sein sollen?) Ich passe in der Zeit auf Fynn auf, als alle anderen Weg sind (ich glaube Joe meinte ich soll kommen), bin ich auf und nahm Fynn mit. Auf meinem Weg zu Joe und Faranor entdeckte ich auf dem Boden einen nackten Mann. Er sah nicht aus wie ein Pirat, aber wie kommt er hier her? Auf jedenfall war auch er bewusstlos. Als ich auf Joe und Faranor traf, stand bei ihnen eine nackte Zwergin (was ist hier nur los?) Sie unterhielten sich mit ihr und sie standen alle in einer Art Taverne. Ich erfuhr, dass die Zwergin Vala hieß und der Mann Finn. In der Taverne war ein Wirt (ein Ork mit dem Namen Snagg) mit dem wir uns unterhielten. Er wollte fliehen, jedoch war er angekettet. Ich befreite ihn. Die beiden neuen suchten ihre Sachen, fanden sie da die Piraten weg waren auch relativ schnell. Unser Plan war es, die restlichen Piraten zu töten. Wir suchten die Umgebung ab, auch die Kajüte der Kapitänin. Jedoch blieb unsere Suche erfolglos. Als wir zur Taverne zurückkehrten, fand Faranor einen Geheimgang (eine geheime Speisekammer?). In ihr gab es ein eindrucksvolles Schild und einen Bogen ohne Sehne. Ich nahm den Bogen und untersuchte ihn. Er lag sehr gut in der Hand und ich versuchte (auch ohne Sehne) auf etwas zu schießen. Es klappte als ich ein Fass traf, jedoch raubte mir der Bogen Lebensenergie. Vala versuchte dies auch, auch ihr wurde Lebensenergie entzogen. Als Joe sich bereit erklärte, auf sich feuern zu lassen probierte ich es erneut. Diesmal ging der Pfeil sehr gut und ich vernahm keinerlei Schaden.

Wir beschlossen zurück zur Stadt zu gehen um uns über den Sieg der Piraten feiern zu lassen.

 
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from Valandrils neuer Weg

Nachdem wir aufstanden, sahen wir auch Joe unten in der Taverne. Er war wohl wieder gesund. Wir redeten über unsere nächsten Schritte, dann kam jedoch ein Mann auf uns zu und setzt sich zu uns an den Tisch. Sein Name war Flynn, nach seinen Aussagen ei Schamane der das Abenteuer sucht. Nachdem wir mit ihm über seine Ziele und Wünsche gesprochen haben, beschlossen wir ein neues Mitglied in unserer Gruppe aufzunehmen. Der Kampf gegen die Piraten stand kurz bevor. Flynn wollte sich bevor wir gingen vorbereiten, jedoch spielte er nur an seinen Kristall herum. Joe und Flynn haben nochmal alle geheilt, vielleicht ist Flynn doch ganz nützlich. Anschließend gingen wir zum Fischer, der uns zu dem Ort brachte.

Wir erreichten die Gewässer der Piraten, wir sahen auch schon die Höhle. Den Fischer mussten wir überzeugen uns hinzubringen, da ich jedoch einen guten Ruf bei den Leuten habe, konnte ich ihn aber überzeugen.

In der Höhle orientierten wir uns zunächst. Ossmo und ich kletterten vor um die Lage zu scouten. Wir erklammen einen Vorsprung, der uns auf eine höhere Ebene brachte. Dort erlegten wir in Teamarbeit im geheimen drei Wachen. Im nun unteren Raum waren weitere sechs Piraten, diese konnten wir jedoch nicht lautlos ausschalten. Also erkundeten wir die Höhle weiter. Als nun auch die letzte Wache ausgeschaltet wurde, holte ich die anderen. Ich half ihnen auf den Vorsprung zu kommen. Nun stiegen wir noch eine Ebene höher, wir gelangten schließlich in den Schlafsaal der Piraten. Dort gab es nichts wertvolles, wir hatten die Wahl zu einer Brücke zu gehen. Von hier aus konnten uns viele Piraten sehen. Oder wir gingen zu einem weiteren Gemeinschaftsraum, bei dem weitere sechs Piraten warteten. Wir wiegten die Risiken ab, doch dann wurde Alarm geschlagen, offenbar wurden die toten Wachen entdeckt. Wir entschieden uns, mehr spontan, in Richtung Brücke zu gehen und den offenen Kampf zu meistern. Flynn legte bevor wir losgingen noch ein Feuer im Schlafsaal der Piraten.

Hoffentlich überleben wir das …

 
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from Shadowrun

Stuttgart-Tübingen

Um 6 Uhr morgens war im Industriegebiet Steinlachwasen noch ziemlich tote Hose. Generell war dieser Teil Stuttgarts ziemlich ruhig, fast schon provinziell. Tübingen war eine alte Universitätsstadt gewesen, bevor der alles überwuchernde Sprawl von Stuttgart über das Neckartal gewachsen war und sich alles auf seinem Weg einverleibt hatte. Tübingen war zu einem bloßen Stadtteil von Stuttgart geworden. Universitätsstadt oder nicht, hatte Tübingen dann doch eine Anzahl kleinerer Firmen und Kons in petto, die hauptsächlich in der Automobilbranche als Zulieferer tätig.

Es gab aber auch Kons die es sich in Ihrer eigenen Nische gemütlich gemacht hatten und sich bisher gegen eine Übernahme gestemmt hatten

Zu einem dieser kleinen Kons Picasso war unterwegs. Picasso hieß eigentlich Hannes Häberle, aber er hasste seinen Namen,er war der Inbegriff des schwäbischen Spießertums. Als Jugendlicher war er einmal mit ein paar anderen in eine Galerie eingestiegen um das Geld aus der Kasse zu klauen. Das war ein ziemlich bescheuerter Plan gewesen und keine zwei Minuten später wurden sie vom Sternschutz kassiert. Seine Kumpels und er wurden böse zusammengeschlagen, wobei der Sternschutz sich vor allem auf die Orks in Ihrer Gruppe konzentrierten. Zwerge hatten einen etwas besseren Stand beim Sternschutz und deshalb kam er mit ein paar Hieben und Tritten davon. Während er in Handschellen auf dem Boden lag und in den Schmerzen badete,hatte er ein Bild gesehen das ihm nicht mehr aus dem Kopf ging.

Später hatte er herausgefunden wer diesen Bild gemalt hatte. Seitdem nannte er sich überall Picasso. Der Name klang einfach besser als Hannes Häberle.

Picasso war als Reinigungskraft bei der Erbe Elektromedizin GmbH angestellt. Er war stolz darauf, das er es aus den Stuttgarter Slums herausgeschafft hatte und eine SIN besaß. Er hatte sich nach den Ding in der Galerie aus allem herausgehalten: keine Gangs, keine illegalen Sachen irgendeiner Art. Das war schwer gewesen, alle seine damaligen Freunde waren früher oder später entweder in eine Gang eingetreten oder andersweitig kriminell geworden. Picasso nicht. Er hielt sich mit anderen Jobs über Wasser, hatte in einer Kneipe, während der einen Stunde die geschlossen waren geputzt, hatte als Zeitungsausträger in einem der besseren Viertel gearbeitet. Seit 2 Jahren war er nun als putze bei Erbe. Das war der beste Job den er je hatte. Er bekam eine SIN und konnte sich eine kleine Wohnung in einem Viertel im Stuttgarter Süden leisten, wo man nicht direkt um seine Wertsachen erleichtert wurde sobald man einen Schritt auf die Straße machte. Er verdiente sogar genug um sich alle paar Wochen einen Besuch bei Sandy, einer netten kleinen Elfe, zu leisten. Alles in allem war er zufrieden mit sich und seinem Leben.

Picasso betrat das Gebäude durch den Hintereingang und begrüßte den diensthabenenden SIcherheitsbeamten.

“Morgen, Karl, wie war die Nacht?”

“I hob a Bande vo Fetza dr Arsch versohlt”

“Was?” Picasso verstand Schwäbisch zwar aber Karl war eine Herausforderung.

“Ich habe eine Bande von Shadowrunnern den Hintern versohlt” Karl betonte jedes Wort übermäßig, sodass sein schwäbischer Akzent extra stark zur Geltung kam.

“Ah” antworte Picasso und lachte. Als ob der kleine, dicke Norm jemanden den Arsch versohlen könnte.

Er verabschiedete sich und machte sich auf den Weg zu dem Verschlag in dem seine Utensilien gelagert waren.

Der restliche Tag war so langweilig wie selten. Als Picasso um 8 Uhr abends Feierabend hatte machte er sich auf den Weg nach Hause. Er spielte mit dem Gedanken noch bei Sandy vorbei zu schauen und bog in eine Gasse ab, die ihn in die Nähe der Kneipe bringen sollte, wo Sandy ihre Dienste anbot. Wenn er Glück hatte war sie frei, ansonsten wollte er sich ein, zwei Bier genehmigen. Er stieg gerade über einen Müllhaufen, als er ein schwaches Stöhnen hörte. Er wollte sich davon machen, damit er nirgends reingezogen wurde. Picasso setze zu einem Sprint an, aber bevor er losrennen konnte, packte ihn eine Hand am Knöchel. Er fiel der länge nach auf die Nase. Picasso schaute an sich herunter und sah das hässlichste Orkgesicht das er je gesehen hatte. Der Ork hatte verchromte Hauer und trug eine verspiegelte Brille.

Er blutete aus ziemlich fiesen Platzwunden am Kopf.

“Warte!” flüsterte der Ork. “Lass mich!” schrie Picasso. Doch die Hand war unnachgiebig an seinem Knöchel. Picasso holte aus und trat dem Ork ins Gesicht. Er spürte wie einer der Hauer abbrach, doch der Ork ließ nicht los. Die andere Hand des Orks kam vor. Piccasso sah das der Ork etwas in dieser Hand hielt. “Nimm!” hauchte der Ork. “ Nein” wehrte sich Picasso und versuchte dem Klammergriff um seinen Knöchel zu entkommen. “Nimm!” flehte der Ork. Etwas in seinem Blick ließ Picasso innehalten. “Drek” dachte er.

Zu dem Ork sagte er: “ Okay, aber lass bitte mein Bein los.”

Picasso spürte wie der Griff um seinen Knöchel lockerer wurde. Picasso sprang auf und rannte los.

Nach zwei Schritten blieb er stehen und drehte sich um.

Der Ork lag ausgestreckt da und rührte sich nicht mehr. Die Hand die das etwas gehalten hatte, lag ausgestreckt und ruhig da.

“Hey Chummer, alles gut bei Dir” rief Picasso. Er trat näher. Der Ork rührte sich immer noch nicht. Picasso ging noch näher heran. Jetzt sah er das nicht nur das Gesicht des Ork über aussah, auch der Rest war ziemlich ramponiert. Die Beine des Ork waren auf unnatürliche Weise verdreht und eine Blutlache hatte sich darunter gebildet. am Körper des riesigen Orks sah er viele Löcher in der Felcktarnjacke.

Picasso stieß den Ork mit dem Fuss an. Der Ork rührte sich nicht. Erleichtert seufzte Picasso. Der war tot. Als er sich umdrehen wollte hielt er inne. Der Blick des Orks ließ ihn nicht los, dieses Flehen in den Augen. Er wandte sich wieder dem Ork zu. Seine Augen blieben auf der Hand des Orks haften. Picasso bückte sich und atmete tief durch. Mit einem Ruck stieß er die Hand des Orks beiseite. Er griff sich schnell was der Ork in der Hand gehalten hatte und rannte.

Die Lust auf ein Bier und mehr war ihm gründlich vergangen.

Zurück in seiner Bude, einem Appartment der Kategorie 1 Zimmer, keine Küche, kein Bad, warf er das kleine Speichermodul auf den Tisch und holte sich ein Soy-Bier aus dem Kühlschrank.

Was sollte er jetzt tun?

 
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from Shadowrun

Peter Heidegger war eine Drohne wie sie im Buche stand. Immer pünktlich, immer loyal und immer zu Überstunden bereit falls sein Vorgesetzter mal wieder Zeitdruck bei der Fertigstellung eines Projektes bekam.

“Drek” dachte er sich als er das Dokument öffnete, das ihm Schwanz, sein Vorgesetzter, zur Überarbeitung geschickt hatte.

Gleich in der ersten Zeile des Dokumentes fiel ihm direkt ein Fehler auf.

“Der Typ ist sowas von unfähig”, murmelte er vor sich hin.

Aber was sollte man bei so einem Namen auch erwarten... Schwanz...wie konnte der Typ mit so einem Namen überhaupt ins Management gelangen.

Aber das Dokument war nun seine Aufgabe und die gedachte er mit Sorgfalt zu erledigen. Zuallererst brauchte er eine Tasse Kaffee. Er sperrte sein Terminal und ging in die Büroküche. Um diese Zeit, es war immerhin zwanzig nach acht, war keine Metamenschenseele auf der Etage. Er war mal wieder der letzte. Er seufzte und streckte die Hand aus um den Knopf für einen großen, extrastarken Kaffee zu drücken.

“Hey Peter!”

Peter zuckte zusammen und schüttete sich den heißen Kaffee über die Hand.

“Drek” rief er mehr vor Schreck als vor Schmerz.

“Hallo Johannes”

Johannes Westerman stand in der Hierarchie des Büros auf einer Stufe mit Peter.

Peter konnte Johannes nicht leiden. Ständig viel zu gut gelaunt und viel zu nett zu allen. Und viel zu laut. Was als Troll auch nicht schwer war

“Was machst du denn noch um diese Zeit hier? Schlaf ist was für die Schwachen, was? Haha!” dröhnte Johannes

Peter lächelte gezwungen. Was wollte der Typ denn jetzt?

” Ja, Schwanz hat hat mir noch was reingedrückt”

Als er den Mund zumachte, bemerkte er was er gerade gesagt hatte. Bevor er sich mental darauf vorbereiten konnte, dröhnte das kehlige Lachen des Trolls durch die leeren Flure. Peter verzog das Gesicht als er von einem Schwall schaler Atemluft getroffen wurde und riechen konnte was der Troll zu Abend hatte: Spaghetti mit Knoblauch.

“Hihi” kicherte Johannes. “ Dann will ich nicht weiter stören. Viel Spass euch beiden”

Peter verdrehte die Augen als er sich einen neuen Kaffee zog und wieder zu seinen Terminal zurückging um sich an die Arbeit zu machen

Immer noch kichernd lief Johannes ihm hinterher.

“Ich wollte dich noch was fragen” setzte der Troll an.

Peter drehte sich um.

“Hast du noch den Quartalszahlen bei dir gespeichert? Ich habe die Datei irgendwo verlegt und muss morgen den Bericht bei Schwanz abliefern”

“Ja die habe ich abgelegt. Aber du musst unbedingt dein Ablagesystem ändern, das ist schon das dritte mal das ich dir aus dem Drek helfen muss”

“Jaja”, sagte der Troll und schaute Peter hoffnungsvoll an.

“Kannst du mir die Datei bitte kopieren und mir schicken?”

“Ja, du hast sie in ein paar Minuten.”

“Super, hast was gut bei mir”

Peter drehte sich erneut um und wollte zu seinem Terminal gehen, als Johannes einen Laut von sich gab, der Klang als ob er noch etwas sagen wollte.

Johannes fehlte ein Auge. Dort wo es sich befunden hatte, war ein rotes Loch.

Erneut gab Johannes diesen Laut von sich. Dann drehte er sich langsam um und fiel auf die Knie.

Peter sah entsetzt zu wie der riesige Troll zusammensank und dabei den Blick auf seinen Hinterkopf preisgab. Oder was davon übrig war.

Plötzlich spürte er wie ihm etwas kaltes, hartes an den Kopf gehalten wurde

“Nicht bewegen.” hörte er eine Stimme direkt hinter sich.

“Wenn Du dich bewegst, ergeht es Dir wie deinem Kollegen”

Peter`s Blase entleerte sich. “Shadowrunner!”, dachte er. Was wollte die hier? Seine Abteilung war nur ein winzig kleines Rädchen in dem großen Uhrwerk des Konzerns.

“Hast du verstanden, Norm?”

Peter nickte. Der Druck an seinem Hinterkopf ließ nach.

Ein Ork trat in sein Blickfeld. So hässlich wie nur Orks sein können, hatte er zahlreiche Piercings und verchromte Hauer, welche sich in der verspiegelten Brille ins unendliche vervielfältigten.

“Immer mit der Ruhe, dann passiert nichts” sagte der Ork.

In der Hand hielt er eine riesige Pistole, die er auf die Stirn von Peter richtete. Peter erstarrte als er in die Mündung starrte.

“Ey, Wanze”, rief der Ork scheinbar ins Leere.

“Ja, wir sind drin. Mussten einen geeken. Ja, einer lebt noch. Gut ich frag ihn”

“Hast du Zugang zur internen Matrix?” fragte der Ork?

Peter schöpfte Hoffnung.

“Ja” antwortete er eifrig. “ Ich habe sogar einen Zugang zum Managment-Bereich der Matrix” ergänzte er nicht ohne Stolz.

Der Ork bedachte ihn mit einem Blick, bei dem Peter sich wie ein kleines Ungeziefer vorkam, das kurz davor steht zertreten zu werden.

“Hast du das gehört, Wanze?” fragte er ins Nichts

Nach einigen Sekunden stillen zuhöhrens, während denen die Waffe keinen Millimeter wankte, wandte sich der Orkwieder an Peter.

“Zeig mir dein Terminal” wieß er Peter an.

Peter gehorchte und ging mit dem Ork im Schlepptau quer durch das Büro zu seinem Arbeitsplatz. Die ganze Zeit meinte er zu spüren, wie die Pistole seinen Hinterkopf berührte.

“Steck das rein.” Der Ork gab Peter ein kleines Ding in die Hand. Peter fummelte herum und fand schließlich einen Port der passte.

Wieder hörte der Ork ins Leere. “Meld dich an” sagte er

Peter gehorchte abermals

“Bist du drin? Kommst du an die Daten?” Eine kleine Pause”

“Alles klar, was machen wir mit dem hier?” Die Augen des Orks zuckten kurz zu Peter.

“Muss das sein? Ja ja ich weiß er hat mein Gesicht gesehen. Aber...Mh ja” Der Ork seufzte. “ JAAA” sagte er genervt. “Hab verstanden, keine Zeugen”

Peter machte sich erneut nass. Der Ork drehte sich um, richtete erneut die Waffe auf Peters Stirn.

“Sorry, nicht persönlich nehmen” Peter sah echtes Bedauern in den Augen des Orks bevor alles dunkel wurde.

 
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from Drogan Eisenbart von den Kupferschmieden

Wir reisten mehrere Tage nach Hustane. Um reinzukommen, mussten wir den Wachen ein paar “Getränke” spendieren – so nennt es der Mensch, wenn er jemanden besticht. Hustane selbst ist seltsam. Echos und Bewegungen überall, aber ich sags euch, das sind nur Echos.

Während wir uns unterhielten, begann die Erde zu beben – als würde die alte Halle husten. Der Boden zitterte unter unseren Füßen, aber als Zwerge, stehe ich fest. Ab in das empfohlene Haus – dunkel war's, Leuchtkristalle glimmten. Garzak, der Magier, murmelte, was von ungewöhnlich, da die Kristalle immer gleich hell leuchten, sagte er. Seltsam.

Wir folgten einer Leiter und einem Gang. Der teilte sich in zwei. Elanthil, der Schleicher, ging voraus – links enger Gang, rechts Höhle mit kaputter Hängebrücke. Wir konnten die Brücke reparieren und somit leicht über die Schlucht kommen da erblickte ich an dieser seite der Schlucht Kletterhaken – jemand hatte wohl die Brücke gekonnt umgangen. Garzak erklärte, wie der Atralraum aufgebaut ist – irgendwas mit Dämonen sehen und so.

Wir setzten unseren Weg fort und fanden Spuren von Schuhen sowie Spuren, die über den Boden geschliffen worden waren. Als wir weitergingen, hörten wir ein Zischen, und Elanthil sah andere Namensgeber, die jedoch vor uns flohen, als Brakas nach ihnen rief. Wir verfolgten die Gruppe, und als wir sie einholten, trat uns ein Mensch namens Arisas Heptaga entgegen, begleitet von einer Gruppe Zwergen. Angeblich suchten sie nach der Ursache der Erdbeben. Nach einem kurzen Gespräch kehrten wir um und begaben uns zurück zur Höhle.

 
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