RollenspielMonster Blog

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from Taarions Ideenbuch

Hallo zusammen,

ich habe mich entschieden diesen Blog nicht mehr in der vorliegenden Form weiterzuführen. Übernehmen tut eine handgeschriebene Webseite unter https://taarion.sebastiansit.de/blog/. Dort habe ich mehr Freiheiten die Inhalte so zu präsentieren wie ich es möchte. Die bestehenden Inhalte habe ich mitgenommen so das sie jetzt auf beiden Wegen erreichbar sind.

Was mit der neuen Technik nicht mehr geht ist die Verknüpfung ins Fediverse. Daher möchte ich euch bitten stattdessen meinem Mastodon-Account zu folgen: https://rollenspiel.social/@taarion. Ich werde dort auf neue Beiträge hinweisen.

 
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from Urbul Gorak

Tagebuch

Globlob erhielt eine Einladung von Vanitra von Zol'Vakir zu einer Drow-Versammlung, also machten wir uns auf den Weg. Beim Überqueren eines Abgrunds per Flugzauber überraschten wir wohl einige Wächter, die uns erwarteten. Sie griffen uns sofort an, waren aber nicht sehr gut Organisiert. Wahrscheinlich weil wir nicht die Brücke nutzten, wie sie es vermutet hatten. Ein Fehler von ihnen.

Während der Reise schloss sich uns plötzlich ein zweiter Urbul an. Ich muss sagen, es war ein stolzer Moment, mich selbst in solcher Perfektion vor mir zu sehen. Die anderen schienen weniger begeistert und bestanden darauf, ihn zu überwältigen, um ihn zu befragen. Vysanne und der Golem machten kurzen Prozess, und wir fanden heraus, dass er ein Doppelgänger war, der im Auftrag von Zol'Vakir arbeitete.

Doch sein Auftauchen war nicht ganz umsonst. Er brachte mich auf eine interessante Frage: “Wie würde ich gegessen werden wollen?” Globlob und ich arbeiteten sogleich an einem Rezept.

Wenn ich schon gegessen werde, dann so, dass jeder Bissen zeigt, wie viel Kraft und Zähigkeit in mir steckt. Und hör zu – ich will, dass es ein Festmahl ist, an das sich alle erinnern!

Außerdem stellten wir fest, dass Doppelgänger eine interessante Grundlage für neue Geschmacksrichtungen bieten. Globglob notierte das für später.

Nachdem wir ein altes Dorf mit einigen Svirfneblin erreicht hatten, die in den Ruinen lebten, gaben sie uns Hinweise auf den Weg. Nach Osten sollten wir gehen, Richtung Haundrauth. Der Weg führte zunächst über ein gefährliches Gewässer, dann in die Siedlung Haundrauth gefolgt von einem See, der angeblich von Seelen erfüllt ist. Ein Tag bis zum See, dann vier Wochen über den See und weiter entlang eines Flusses. Kein einfacher Weg, aber machbar.

Am See angekommen fanden wir weder Boote noch Bewohner vor. Improvisieren war gefragt, also bauten wir uns ein Floß aus einer Steinplatte. Vysanne stellte fest, dass der See aus Quecksilber und Adamantin bestand – ein seltsamer Anblick. Während der Überfahrt öffnete sie die Schriftrolle und ließ ein wenig von der See-Flüssigkeit hineinlaufen. Keine Ahnung, was das bringen soll, aber sie schien zu wissen, was sie tat.

In Haundrauth angekommen fiel uns sofort auf, dass der Flüssigkeitsspiegel des Sees um etwa einen Meter gesunken war. Am Hafen verhandelten wir kurz mit einem Drow, der uns anbot, Doppelgänger zu besorgen. Wir merkten uns das für später.

Die einzige Taverne im Ort bot uns Unterschlupf, aber es wurde schnell seltsam. Ein kleiner blauer Mann gab uns ein Zimmer, aber als wir nach dem großen Zimmer fragten, meinte er, es sei von jemand anderem belegt. Globlob bestand darauf, dass es sein Zimmer war, also trug ich erst den kleinen blauen Mann vor die Türe der Taverne Dann wollte ich die Frau aus dem Zimmer holen, doch sie konnte sich nicht entscheiden ob aus dem Zimmer oder der Taverne und meinte dann sie sei wichtiger als Globlob und irgendwie hatte sie recht und so trug ich auch Globlob aus dem Zimmer. Dann schaffte Hogrog die Frau aus der Taverne und mir blieb das Zimmer übrig.

Am nächsten Morgen nahm ich ihre Karten und ihr Geld mit zum Frühstück. Vysanne erklärte, dass die Karten sehr nützlich sein würden. Mit dem Geld spendierte ich der ganzen Taverne eine Runde und gab dem kleinen blauen Mann eine Goldmünze als Entschädigung dafür, dass er so angespannt war. Ein guter Start in den Tag!

Das Ultimative Urbul-Platte

Zutaten:

  • 1 Urbul – groß, kräftig und gut abgehangen
  • Grobes Salz und Pfeffer für die Basiswürze
  • Eine Marinade aus scharfen und rauchigen Aromen:
    • 1 Tasse kräftiger Whisky (weil Stärke nicht nur im Charakter zählt)
    • 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
    • 2 Esslöffel geräuchertes Paprikapulver
    • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
    • 1 Esslöffel Honig (für den Hauch von Charme, der tief verborgen ist)
  • Rustikales Gemüse für die Beilagen:
    • Kartoffeln, Möhren, Kohl und ein Maiskolben
  • Eine Beilage aus würzigen Bohnen, symbolisch für Urbul’s oft explosive Persönlichkeit

Zubereitung:

  1. Das Hauptstück vorbereiten: Urbul wird mit grobem Salz und Pfeffer eingerieben – ehrlich, kräftig und ohne Schnickschnack. Seine natürliche Stärke soll im Geschmack dominieren.

  2. Die Marinade auftragen: Der Whisky und die Gewürze verleihen Tiefe und Charakter. Alles großzügig auftragen und über Nacht einziehen lassen – Urbul braucht Zeit, um seinen vollen Geschmack zu entfalten.

  3. Langsames Garen: Im Feuer oder Smoker – nichts passt besser zu Urbul als die ungezähmte Hitze. Langsam garen, bis das Fleisch butterzart ist, aber immer noch Biss hat.

  4. Die Beilagen zubereiten: Rustikales Gemüse und würzige Bohnen werden auf offenen Flammen zubereitet, um die Geradlinigkeit und Robustheit von Urbul widerzuspiegeln.

  5. Servieren: Auf einer massiven Holzplatte angerichtet, mit einer Krone aus geräucherten Hörnern als Garnitur. Ein Eimer kräftigen Met als Begleitung ist ein Muss.

 
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from Malachai Shadowthorn

Unsere Reise begann diesmal mit Kira, die sich aufmachte, nach Lysianassa zu reisen, um den Bau einer Brücke zu planen. Diese Brücke würde uns den Zugang zur Elfenstadt deutlich erleichtern und ein wichtiger Schritt sein, um die Ruinen effizienter zu erkunden. Während Kira diese Aufgabe in Angriff nahm, brachen wir zu einer neuen Expedition in das unbekannte Land der Zyklopen auf.

Die Reise war wie immer von Herausforderungen geprägt. Schon bei der ersten Ansteigung der Berge kam es zu einem gefährlichen Zwischenfall: Dior, Kira und Caelum rutschten ab und fielen direkt vor eine Zyklopenhöhle. Glücklicherweise konnte ich Dior und Kira mit einem Federfall-Zauber retten, während ich Dai, der ebenfalls in Schwierigkeiten war, mit einer beschworenen gigantischen Wespe zu Hilfe kam. Trotz unserer Anstrengungen forderte der Aufstieg in die Berge seinen Tribut, und Dior verletzte sich bei einem weiteren Sturz.

Unsere Lage schien kritisch, doch die Adler, die uns schon einmal geholfen hatten, kamen erneut zu unserer Rettung. Sie brachten uns aus den gefährlichen Bergen, doch kaum hatten wir Luft unter den Flügeln, wurden wir von einer Wyvern angegriffen. Ein Luftkampf entbrannte, bei dem wir all unsere Kräfte mobilisieren mussten. Mit zwei beschworenen Luftelementaren und Karamellas geschicktem Einsatz eines Blitz-Zauberstabs konnten wir die Wyvern schließlich besiegen. Es war ein Triumph, der uns allen zeigte, wie gut wir mittlerweile als Team zusammenarbeiteten.

Als wir die Königin der Lüfte erreichten, kam es zu einer unerwarteten Wendung. Kira nahm unwissentlich eine Flöte von der Königin an, was als Zustimmung zu einem Vertrag galt. Diese Flöte hat magische Eigenschaften und kann uns offenbar über und auf alle Berge der Region bringen. Doch Kira war sich der Tragweite dieser Vereinbarung nicht bewusst, und ich mache mir Sorgen, welche Konsequenzen dieser Vertrag für uns haben könnte.

Abseits der Gruppe plante ich mit Kira, wie wir ein Roc-Ei beschaffen könnten – ein äußerst wertvolles und seltenes Objekt. Doch unser Gespräch wurde von Caelum belauscht, was uns dazu veranlasste, die Diskussion abzubrechen. Es bleibt unklar, ob Caelum wirklich loyal ist, oder ob er möglicherweise ein Spion ist. Diese Ungewissheit nagt an mir.

Um seine Loyalität zu beweisen, erhielt Caelum schließlich den Auftrag, ein Roc-Ei zu beschaffen. Zu meiner Überraschung kehrte er tatsächlich zurück – und das mit einem Ei! Ich hatte nicht erwartet, dass er diese gefährliche Aufgabe überleben würde, geschweige denn, dass er erfolgreich sein würde. Es ist schade, dass er nur ein einziges Ei mitgebracht hat. Mit mehreren hätten wir sicher noch mehr anzufangen gewusst.

Diese Reise hat uns wieder einmal gezeigt, wie gefährlich und zugleich faszinierend die Welt ist, in der wir leben. Jede Herausforderung bringt uns neue Erkenntnisse, aber auch neue Fragen. Der Winter rückt näher, und wir müssen uns darauf vorbereiten, was die nächsten Monate für uns bereithalten könnten.

 
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from Malachai Shadowthorn

Wir brachen erneut nach Varnburg auf, entschlossen, die Rätsel rund um die Stadt zu lösen und die Geheimnisse der letzten Ereignisse zu ergründen. Unsere Reise war jedoch nicht weniger gefährlich als die vorherige. Beim Durchqueren einer Kluft im Land wurden wir plötzlich von einem Landhai angegriffen. Das Ungeheuer war ein gewaltiges, reptilienartiges Wesen, und der Kampf gegen es zog sich hin. Mit viel Mühe und Schweiß gelang es uns schließlich, es zu besiegen, doch wir waren alle erschöpft und verletzt.

Während wir uns von diesem Kampf erholten, bemerkten wir, dass der Ring, den Dior sich angesteckt hatte, verflucht war. Als wir den Ring näher untersuchten, explodierte er plötzlich in einer gewaltigen elektrischen Entladung, die uns alle schwer zusetzte. Nach dem Schock und den Verletzungen, die wir erlitten hatten, waren wir umso vorsichtiger bei dem, was uns noch bevorstand.

Kurz darauf wurden wir von einer Gruppe Zentauren umringt, die uns mit viel Glück zu ihrer Schamanin führten. Doch diese empfing uns mit Vorwürfen, dass wir ihre Brüder getötet und deren Leder verwendet hätten. Wir versuchten, sie von unserem guten Willen zu überzeugen, und nach einer langen Erklärung erklärte sie sich bereit, uns zu helfen. Sie berichtete von drei Manticores, die sich in der heiligen Stadt der Zentauren niedergelassen hatten. Diese monströsen Kreaturen – humanoide Köpfe, Löwenkörper, Drachenflügel und Skorpionschwänze – mussten vertrieben werden, um das Wohlwollen der Zentauren zu gewinnen. Es war eine heikle Aufgabe, doch wir nahmen sie an.

Unterwegs trafen wir auf Rog, einen weiteren Zentauren, der uns zunächst misstrauisch beäugte. Doch ich setzte meine Illusionen ein, um ihn zu täuschen, und schließlich führte uns Rog zu den Manticores. Wir konnten zwei der drei Manticores in der heiligen Stadt erlegen, während der dritte in einen Rog geflogen war und sich daraufhin als weniger bedrohlich herausstellte.

Mit dieser Aufgabe erfolgreich abgeschlossen, machten wir uns auf, den Zentauren von unserem Erfolg zu berichten. Die Schamanin war zufrieden, und als Zeichen des Dankes und der Anerkennung gewährten sie uns ihre Unterstützung.

Doch die Reise brachte uns noch weitere Entdeckungen. Im Süden stießen wir auf die Ruinen einer Tabustadt – das Land ihrer einstigen Feinde, der Zyklopen. Es wurde uns gesagt, dass es sich um eine Nekropole handelt, ein Ort des Todes und der Magie. Die Atmosphäre dort war bedrückend, und wir spürten die dunklen Kräfte, die diesen Ort durchzogen.

Weiter in den Opferstädten fanden wir ein riesiges Skelett eines Lindwurms. Die Knochen waren noch intakt, ein faszinierender, wenn auch erschreckender Anblick. Doch die größte Herausforderung wartete noch. Eine Herde Mastodons griff uns an. Das männliche Tier der Herde war besonders aggressiv, und ich wurde schwer verletzt, als es mich mit seinen gewaltigen Stoßzähnen traf. Tragischerweise wurde Caelums Katze erschlagen, und mehrere Mitglieder unserer Gruppe erlitten ebenfalls schwere Verletzungen.

Nach diesem gefährlichen Zwischenfall entschieden wir uns, nach Vigilianassa zurückzukehren. Wir hatten bereits einige Zeit unterwegs verbracht, und es war an der Zeit, zur Stadt zurückzukehren, um uns zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. Der Weg war beschwerlich, aber wir hatten wichtige Erfahrungen gesammelt und wertvolle Schätze entdeckt. Wir mussten uns auf das vorbereiten, was noch vor uns liegt – der Winter naht, und mit ihm neue Herausforderungen.

 
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from Malachai Shadowthorn

Unsere Reise begann mit einem Auftrag des Lordprotektors, der uns bat, nach Varnburg zu reisen. Seit einiger Zeit war keine Kommunikation mehr aus der Stadt erfolgt, und wir sollten herausfinden, was geschehen war. Varnburg, gegründet von Megavan, einem prevoischen Adligen niederer Geburt, liegt hinter dem Gebirgszug Tore von Levinie im Nomenhochland. Das Gebiet ist auch die Heimat nomadischer Zentauren, die als stoisch und naturverbunden gelten.

Die Reise in das Nomenhochland war beschwerlich, und als wir schließlich in Varnburg ankamen, fanden wir eine Geisterstadt vor. Kaum angekommen, wurden wir von einem Chuul angegriffen, einem monströsen amphibischen Wesen. Kira gelang es, das Wesen zu verzaubern, sodass es mit uns sprach. Der Chuul erklärte, dass er in letzter Zeit nur Riesen oder Ähnliches gefressen habe und dass seit Wochen oder sogar Tagen keine Menschen mehr in der Stadt zu sehen gewesen seien. Wir gaben ihm die Schweine aus den Ställen als Futter, um uns weiter umsehen zu können.

Im Brunnen entdeckten wir einen toten Spriggan. Diese Kreaturen sind bekannt dafür, dass sie sich magisch vergrößern können. Es wurde klar, dass die “Riesen”, von denen der Chuul sprach, wahrscheinlich diese Spriggans waren.

Am Gasthof “Wasserpferd” fanden wir eine in die Tür geritzte Inschrift: „Nomen“. Möglicherweise ein Hinweis auf die Nomenhöhen? Drinnen trafen wir auf einen riesigen Spriggan, der versteinert schien, gerade als er nach einem Buch griff. Sein Hinterkopf war zertrümmert – offenbar durch einen missglückten Versuch, ein versiegeltes Buch zu öffnen. Dieses Buch war mit einem Tintendrache-Siegel gesichert, eine Art magisches Sicherheitssystem.

Auf einem Tisch im Gasthof fanden wir mehrere interessante Schriften:

  • Vorzeitliches Ovaria
  • Zentaurische Skyten
  • Das unerzählte Erbe der Tendalischen Armeen der Erkundung
  • Geheimnisse der Raschalka (Feenwesen)
  • Ein Notizbuch
  • Viola (Violina)

Draußen wurden wir auf einen Kampf aufmerksam, als Dior den Ruf eines Panthers erkannte. Caelum wurde von einem Schwarm Krähen angegriffen. Ich eilte zu Hilfe, doch die Krähen griffen meine Augen an und blendeten mich. Trotz meiner eingeschränkten Sicht gelang es mir, die Kreaturen mit einem Burning Hands-Zauber zu vertreiben.

Nach diesem Vorfall war ich schwer beeinträchtigt, doch Dior brachte mich zurück zum Wagen und überreichte mir einen Hirtenstab, damit ich mich zumindest etwas besser bewegen konnte. Kurz darauf hörte ich ein Quieken vor dem Wagen. Ratten hatten sich eingefunden. Ich ertastete mich am Wagen entlang und setzte erneut Burning Hands ein, um sie zu vertreiben.

Währenddessen zog sich Kesk heimlich davon und kehrte mit Fässern Bier zurück – offenbar eine persönliche Errungenschaft, die er als nützlich ansah. Caelum tat es ihm gleich, und wir mussten ihn zurechtweisen. Zwei Chaosfaktoren in unserer Gruppe sind eindeutig einer zu viel.

Die Burg von Varnburg schien von Spriggans übernommen worden zu sein. Unsere Versuche, uns zu nähern, stießen auf heftigen Widerstand. In der Zwischenzeit sammelte ich Spinnenseide ein und fand mit Karamellas Hilfe einen Kadaver. Es handelte sich um Tomin Hanvaki. Ihre Verhandlungsgeschicklichkeit mit einem riesigen Adler, der uns zunächst bedrohte, ermöglichte es uns, die Gegend zu verlassen, ohne weiteren Ärger zu bekommen.

Blind und erschöpft beschlossen wir, nach Vigilianassa zurückzukehren. Meine Augen benötigten dringend Heilung, und unsere Gruppe musste sich neu formieren. Meine Kameraden gaben sich Mühe, aber in meiner Lage konnte ich mich kaum auf ihre Hilfe verlassen.

 
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from Berdur Donnerherz

In den letzten Tagen ist sehr viel passiert, vieles auch woran ich mich einfach nicht erinnern will. Vielleicht hilft es alles ein zu ordnen wenn ich versuche alles aufzuschreiben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum ich das mache, vielleicht um nicht den Verstand zu verlieren,

 

Nachdem wir die Goblinhöhle gesäubert hatten und uns versuchten auszuruhen, spielte uns Nesryn Ihren Streich. Nachdem sich alles wieder beruhigt hatte, legten wir uns wieder schlafen und am nächsten Morgen, waren alle mehr oder weniger ausgeruht.

Wir schauten nach Snarwar und lösten ihre Fesseln. Er schien sich von seinem Horrortrip erholt zu haben. Nesryn war verschwunden und hat uns alleine gelassen. Echt, dieses verdammte Gör. Wie arrogant und unverantwortlich kann jemand sein?

Nach dem Frühstück machen wir uns also auf den Weg zurück ins Dorf. Die Puppe die wir gefunden haben, hat die Initialen M.F. Ich hoffte, dass die Kleine sich darüber freut Ihre Puppe wieder zu bekommen. Irgendwann während wir uns durch den Wald bewegten, „fand“ Elarien einen neuen Zauber. Er kann Dinge und Menschen reinigen, also verhalf uns Elarien wieder zu Sauberkeit. Der Zauber ersetzt keine Dusche, aber sich sauber zu fühlen ist ja schon mal was.

Wir kamen also im Dorf an und gingen direkt zum Rathaus. Dort trafen wir einen älteren Mann, der sich, nach anfänglicher Unfreundlichkeit, als Hagen Buchenfels vorstellte. Er ist der Dorfälteste und bat uns dann in seine Amtsstube. Was ich nicht zu hoffen gewagt hatte, wird wahr: Der alte Mann servierte uns Kaffee! Anscheinend muss man die Bohne der Pflanze mit kalten Wasser übergießen und bekommt dann ein Kaffee sehr ähnliches Getränk. Ich wurde gleich wieder sauer auf Nesryn!

Jedenfalls holte Tharok den Kopf des Goblinhäuptlings hervor und der alte Mann schien zufrieden. Wir sprachen über die Belohnung und erst jetzt realisierte ich wie viel ein Goldstück hier wert ist. Die Leute hier werden das Gold im Winter brauchen um über die Runden zu kommen.

Wir fragten nach der Umgebung und wo wir uns befinden. Hagen erklärte, es gäbe noch ein Fischerdorf in der Nähe und eben „ die nächst größere Stadt“ Den Namen der Stadt wusste er nicht. Es sei eben „die nächst größere Stadt“. Im Gespräch kommt die Sprache auf eine Karte die wohl im Kloster existiert und erneuert werden muss. Wir wollten sowieso hier weg, daher nahmen wir den Auftrag an. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, gingen wir wieder zu dem kleinen Mädchen um die Puppe zu ihrer Besitzerin zurück zu bringen. Sie freute sich sehr über die Puppe, war aber traurig, dass sie Bob wieder abgeben muss. Bob schien froh zu sein, wieder in meinem Bart verschwinden zu können. Seine kleine rosa Schleife flog in hohen Bogen aus meinem Bart heraus. Er schien ein bisschen beleidigt zu sein. Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg zu Helena.

Sie berichtete uns, dass Nesryn wieder ins Kloster kam uns sich nach kurzer Rast wieder auf dem Weg gemacht hat. Wir erwähnten die Karte welche erneuert werden sollte und sie händigte uns die Karte aus. Sie verriet uns auch den Namen der „nächst größeren Stadt“: Silbermark! Zusammen mit der Karte bekamen wir von ihr noch „Eintrittskarten“ für eine Art Jahrmarkt. Oh hätte sie uns diese Tickets nie ausgehändigt, uns wäre einiges erspart geblieben.

Da es schon Abend wurde, legten wir uns wieder schlafen. Ich war nach den Ereignissen in der Nacht davor, zu müde um etwas zu schreiben. Sobald ich mich hingelegt hatte, war ich auch schon eingeschlafen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder zum Frühstück im Speisesaal.

Liam hat wohl in der Nacht herausgefunden, dass auch er Zaubern kann, Elarien fand ebenfalls etwas mehr über seine Kräfte heraus.

Auch ich fühlte mich ein wenig stärker als gestern. Snarwar und Elarien fachsimpelten über ihre Magie und die Unterschiede.

Wir entschlossen uns nach dem Frühstück, den Weg zur Stadt auf zu nehmen. Kurz nachdem wir und auf den Weg gemacht hatten, am Dorfrand, bat Tharok Snarwar den Goblinschädel an zu zünden, um das Fleisch vom Knochen zu schmelzen.

Ich drehte mich wieder von dem Schauspiel weg, da ich keine Lust hatte mir das an zusehen.

Nach circa einem halben Tag auf der Straße sehen wir von weitem die Zelte des Jahrmarkts.

Wir beschlossen den Jahrmarkt zu besuchen, auch weil die Chancen groß waren Nesryn dort zu treffen.

Wir wollten den Jahrmarkt betreten, allerdings hatte Tharok seine Karte verloren. Der Kobold im Kassenhäuschen meinte, eine Karte kostet 8 Silbermünzen oder einen Gefallen. Ich riet Tharok stark dazu das Geld zu bezahlen, es gibt genügend Geschichten darüber. Wir bekamen eine Art Stempelkarte und der Kobold erklärte, dass wir 8 Attraktionen fahren dürften. Zusätzlich bekamen wir noch Flügel zum anschnallen, die wir immer tragen müssen, damit wir nicht rausgeworfen werden…Hätte es ein Armband nicht getan? Gibt es Stempel hier?

Wir betraten also das Gelände und fanden Nesryn beinahe sofort. Eventuell versuchte ich sie zu beklauen und vielleicht erwischte sie mich dabei. Trotzdem, ihr arrogantes schnippisches Getue bringt mich IMMER direkt auf die Palme…

Nesryn meinte sie hätte uns den Auftrag mit der Karte organisiert, was sich zu einer lautstarken Diskussion ausweitete. Eine Elfe wies uns darauf hin ruhig zu bleiben, da wir sonst das Gelände verlassen müssten. Wir rauften uns also zusammen und beschlossen das Beste draus zu machen und die Attraktionen aus zu probieren. Hätten wir das mal nicht gemacht….

Als erstes besuchten wir ein Schneckenrennen, was hier wortwörtlich gemeint war. Riesige Schnecken auf denen man reiten konnte, warteten an einer Startlinie auf ihre Reiter. Wir wurden von den Kobolden, die hier überall herumrennen gebeten, für ausgefallene Teilnehmer einzuspringen. Komisch, aber wir nahmen das Angebot an. Ich bekam eine schöne grüne Schnecke namens Schnellblatt zugelost. Unser Karten wurden abgestempelt und bevor es losging, nahm ich die Marmelade aus meinem Rucksack und fütterte Schnellblatt damit. Dann ging es auch schon los, die Schnecken waren überraschend schnell. Nach ein paar Minuten hatten wir die Runde geschafft, ich kam als vierter ins Ziel, nachdem Schnellblatt ein super rennen „schneckte“ und das Feld von hinten aufgerollt hatte. Zufrieden gab ich Schnellblatt den Rest der Marmelade, welche dankend angenommen wurde.

Danach entschieden wir, auf meinen Vorschlag hin, die Mystery Mines zu besuchen. Wenn ich nur daran denke, bekomme ich Tränen in den Augen. Diese „Attraktion“ hat mich kaputt gemacht, ich möchte eigentlich nicht darüber schreiben, hoffe aber, dass es mir hilft das erlebte zu verarbeiten…

Wir saßen also alle in einer Art Lore, es hat sich angefühlt wie eine Achterbahn zu Hause. Wir fuhren in eine Art Tunnel hinein, es war dunkel. Dann, plötzlich, erschien eine Gestalt und Liam wurde auf übelste Weise beschimpft. Liam ist sichtlich angegriffen, war das sein Vater? So plötzlich wie die Gestalt erschien, so schnell war sie wieder weg. Plötzlich sind wir im Gebirge und werden von einem Steinschlag mitgerissen. Oh Gott, wenn ich das nur schreibe , scheiße ich mir fast in die Hose. Jedenfalls kamen plötzlich Wölfe und umkreisten uns. An alles andere kann ich mich nur schemenhaft erinnern: fliegende, tanzende Messer, Elarien wird tödlich verwundet. Ich denke ich habe geweint. Irgendwann war die Fahrt vorbei, ich taumelte aus der „Attraktion“ raus. Ich brauchte was zu trinken und ging zum erstbesten Verkäufer hin. Zum Glück war dort Alkohol drin und er wirkte quasi sofort. Ich fühlte mich betäubt, zum Glück.

Nesryn hatte in der Mine ihr aussehen geändert, sie sieht jetzt älter und bleicher aus als vorher. Anscheinend kann sie nach Belieben ihre Gestalt ändern. Sie heißt auch nicht Nesryn, sondern Melinda oder Lin. Interessant!

Ich weiß nicht mehr viel, nur dass wir irgendwie Snarwar suchten und dann an einer Art Biergarten halt machten. Später wurde mir erzählt, dass es einen Kuchen-Ess-Wettbewerb gab, den Liam gewinnt. Viel wichtiger erschien mir aber, dass sich Elarien und Li schon als Kinder kannten. Ich wusste, dass Nesryn nicht die ist, die sie vorgibt zu sein!

Ich muss wohl eingeschlafen sein, denn die Gruppe war Libellenreiten und auf einem See mit lebenden Schwanengondeln und irgendwie hat es Snarwar geschafft, vom Gelände geworfen zu werden. Er wartete draußen auf uns und versuchte durch Straßen-Musik ein bisschen Geld zu verdienen.

Mir ging es dann besser und ich ließ mich dazu überreden eine weitere Attraktion zu besuchen. Wir gingen also in eine Art Spiegelkabinett vor dem ein Glaskasten mit einer Puppe darin stand. Auf einer Plakette war zu lesen: „Tascha die Zauberin die für verborgenes Lachen bekannt“

Tharok, Lin, Elarien und ich betreten das Spiegelkabinett. Ich spürte eine Art Windhauch, der uns traf und plötzlich fingen die drei anderen an haltlos zu lachen. Das war wohl Magie! Jedenfalls standen wir vor den ersten Spiegeln, welche offensichtlich auch magisch waren, da sie uns 4 als Kinder zeigten. Dieser Körper hatte sogar schon als Kind einen Bart…

Ich versuche die anderen, die sich vor Lachen immer noch nicht halten können, durch das Kabinett zu schieben. Wir sahen uns in anderen Spiegeln als Jugendliche, ein bischen älter wie jetzt und als uralte Wesen. Ich war seltsam distanziert und trotzdem zugleich emotional bei dem Anblick dieses gealterten Körpers. Den anderen erging es nicht anders. Lin war besonders geknickt, nachdem wir endlich aus dem Spiegelkabinett heraus waren. Das Lachen hielt genauso lange an wie wir brauchten um das Zelt zu verlassen. Sobald wir draußen waren, hörten die drei anderen auf zu lachen.

Wir erfuhren von Lin, das verschiedene Völker, verschieden alt werden. Da dieser Körper zu den Zwergen gehört, kann ich bis zu 400 Jahre lang leben. Wow…

Als nächstes besuchten gingen wir zum kleinen Eichenwäldchen. Ein winziges Wesen, vielleicht 30cm groß bewarb die Attraktion in einem Redeschwall, der gar nicht aufzuhören schien. Lin fragte, wie das alles funktioniert und Jeremy, das kleine Wesen, meinte, wir würden mit Magie geschrumpft, es sei noch nie etwas schiefgegangen. Wers glaubt! Wrir ließen uns also schrumpfen und nachdem ich sicher war, dass Bob ebenfalls geschrumpft wurde, durften wir uns „Pixie“Namen aussuchen: Mir wurde der Name Zitronenlöckchen gegeben, die anderen hatten ähnlich lächerliche Namen. Wir hatten eine Stunde um diesen Jahrmarkt im Jahrmarkt zu erforschen.

Wir betreten also das kleine Wäldchen und es ist eine kleine Oase der Ruhe im Gegensatz zu dem Trubel auf dem großen Jahrmarkt. Wir sahen einen Hamster der einen Karren zieht und einen Mops auf dem Leute wie auf einem Elefanten reiten konnten. Tharok und ich besteigen den Karren und lassen uns durch diesen kleinen Jahrmarkt kutschieren. Tharok und ich unterhalten uns über unser altes Leben. Dabei kommt erzählt Tharok, dass er in einer Militärakademie war und kurz vor dem Abschluss stand. Diese Amis und ihr Miliärfetisch! Ich erzähle ihm von meiner Jugend und versuche dabei so wage wie möglich zu bleiben: Ich hatte eine Gruppe von Leuten angeführt, die sich auf „die sich auf Akquirieren von Sachen“ spezialisiert hatten. Auch das ich mich gefangen hatte und verheiratet war erzählte ich ihm. Irgendwie ist mir dabei herausgerutscht was mich damals dazu bewegt hatte, mein unstetes Leben auf zu geben. Danach war Tharok sehr still.

Elarien und Lin sind auf dem Mops geritten. Bei den beiden läuft doch was…das sieht ein Blinder. Nachdem die beiden abgestiegen waren, meinte Elarien, dass Lin Verdacht schöpft. Wir besprachen uns kurz und stimmten überein, Lin die Wahrheit zu erzählen. Wir konnten natürlcih nicht alleine entscheiden, sondern wollten noch die Meinung der beiden anderen abwarten. Wo war eigentlich Liam hin? Er war wie vom Erdboden verschluckt…

Lin war einverstanden auf die beiden anderen zu warten, stellte aber 2 Fragen:

Ob wir „Gestaltwandler“ sind und ob wir unser Gedächtnis je zurückerlangen werden.

Wir antworteten wahrheitsgemäß, dass wir keine „Gestaltwandler“ sind und wir nicht wissen ob wir jemals unser Gedächtnis wiedererlangen können. Damit gab sie sich erst mal zufrieden…

Nachdem das geklärt war, tranken wir einen vorzüglichen Brombeerwein, der aber ziemlich stark war. Ich war wieder mal betrunken. Elarien ging es nicht besser und so musste mich Lin stützen. Sie besorgte von irgendwo her etwas zu essen und fing an mich zu füttern. Das ist mir im nachhinein ziemlich peinlich, so abstürzt war ich schon lange nicht mehr.

Von irgendwo her kommt Liam an und holt sich auch direkt einen Wein. Lin holte Wasser und es gelang ihr uns auszunüchtern, indem sie uns Wasser über den Kopf kippte. Wir fingen dann wieder zu wachsen und gingen schnell zum Ausgang bevor wir zu groß für den Jahrmarkt wurden. Nachdem wir wieder draussen waren, erklärten wir Liam, dass wir vorhatten Lin die Wahrheit zu erzählen. Liam stimmte ohne zu zögern zu. Tharok erzählte noch vom Verhältnis zwischen Lin und Elarien und Liam ließ irgendeinen dummen Kommentar los. Lin war sauer und stürmte davon in Richtung Zirkuszelt. Da wir noch einen Stempel übrig hatten, entschlossen wir uns die Vorstellung zu besuchen. Wir gingen getrennt hinein und suchten uns jeweils einen Platz. Ich glaube jeder von uns hatte das Bedürfnis alleine zu sein, zumindest für eine kleine Weile. Die Vorstellung war eindeutig eine Zirkus, aber irgendwie nicht so wie erwartet. Es war magisch! Als erstes kam ein riesiges, grobes Wesen, welches 6 Libellen anführt. Die Libellen vollführten tolle Kunststücke in der Luft.

Danach kam ein Elfe auf die Bühne die eine Art Ballett tanzt, nur änderte sich plötzlich ihr Kostüm. Jedes Mal wenn sie sich dem Kleiderschrank auf der Bühne näherte, wechselte sie ihr Kostüm. Es war toll an zu schauen. Nach der tanzenden Elfe kamen kleine Wesen auf die Bühne die ein Wagenrennen fuhren. Wie in dem alten Ben Hur Film. Nur dass vor die Streitwagen Frettchen gespannt waren.

Nach den Frettchen kam ein Jongleur auf die Bühne. Er begann zu jonglieren und sammelte danach Gegenstände zum jonglieren vom Publikum ein. Ich warf ihm eine Kerze zu und ich meine jemand aus dem Publikum hat einen Hamster geworfen. Der Goblin, ich denke jedenfalls, das es ein Goblin war, sammelte alles aus der Luft ein und zog eine tolle Show ab. Danach kamen noch Geister die ei en Tanz aufführten und die Vorstellung war vorbei.

Ich ging zum Ausgang und wartete auf die anderen. Nach und nach fanden sich alle ein und wir unterhielten uns über die Shows. Wir entscheiden uns den Jahrmarkt zu verlassen und suchen Snarwar, aber er ist nirgends zu finden. Wir suchen ein wenig herum und Lin sah in einiger Entfernung Rauchschwaden aufsteigen. Als wir am dem Ort eintrafen, sahen wir Snarwar seelenruhig vor sich hin schnarchen. Unfassbar!

Wir besprechen kurz die Reihenfolge der Wache und campieren auch. Während meiner Wache schnitzte ich an einem Stück Holz herum und irgendwie hatte ich ein starkes nostalgisches Gefühl and früher, als ich als Kind durch die Wälder gestreift bin…Bis ich Lin im Schlaf weinen hörte. Sie scheint eine Menge durchgemacht zu haben. Irgendwie tut sie mir jetzt Leid.

Ich legte mich nach meiner Wache hin und schlief direkt ein. Ich wurde durch einen Ruf von Elarien geweckt, er hatte etwas im Gebüsch gehört. Plötzlich erschien ein Wildschwein vor uns. Erleichtert legten wir uns wieder hin und schliefen weiter.

Ob es jetzt an meinen nostalgischen Gefühl lag, oder zufällig passierte, jedenfalls hatte ich einen Traum von zu Hause…nach dem Aufwachen hatte ich deswegen schlechte Laune.

Die anderen hatten wohl auch Träume und waren auch entsprechend gelaunt. Snarwar war jedenfalls wach und wir teilten ihm mit, das wir vorhatten Lin die Wahrheit zu erzählen. Snarwar stimmte zu und wir riefen Lin, welche sich frischmachen war. Sie kam zu uns und wir erzählten ihr die Wahrheit. Alle, bis auf Elarien, sind eines abends eingeschlafen und in diesen Körpern aufgewacht. Was wohl mit den vorherigen Besitzern passierte? Mhhh. Elarien wurde wohl überfallen und erstochen. Er weiß nicht ob sein Körper zu Hause noch lebt!

Lin war sehr misstrauisch aber wir konnten sie überzeugen, dass wir die Wahrheit sagten.

Den Auschlag gab die Karte: Wir breiteten die Karte, die wir zur Erneuerung bringen sollen, aus und zeichneten die Karte unserer Welt in den Boden daneben.

Lin war sehr nachdenklich, aber jetzt würde alles Sinn machen.

Sie enthüllte, das Berdur, der Vorbesitzer dieses Körpers, mit ihr zusammen in Ausbildung war..Warum hat sie das vorher nicht erwähnt??? Und dann soll Berdur noch in einer Diebesgilde sein? Ich dachte ich habe dieses Leben hinter mir gelassen! Meine Fresse!

Ich habe zwei Münzen in den bart geflochten, anscheinend ist dies das Erkennungszeichen der Gilde. Aha.

Elarien und Lin waren wohl eine Art Geheimagenten die einen Auftrag von einem König ausführen sollten. Berdur war wohl der Informant. Das ist schon ziemlich klischeehaft.

Tharok und Liam sind eine Söldnergruppe namens „die kleinen Ausgestoßenen“ und wurden von Elarien angeheuert. Auch das ist sehr interessant.

Elarien laß eine Schriftrolle, die Lin gefunden hatte vor:

Fünf Seelen aus fernem Land,

Gefangen in fremden Gewand,

Schicksalsfäden fein gesponnen,

In einer andren Welt zerronnen.

 

Ich war fassungslos! Konnte das Zufall sein? Da der untere Teil der Schriftrolle fehlt, fehlen uns noch einige Informationen. Aber das ist schon sehr auffällig…

Wir fragten uns, ob dieser König wohl mehr weiß. Leider können wir nicht einfach zum König gehen. Nur Elarien wird zu ihm vorgelassen, da er den Auftrag bekommen hatte. Der nächste Hammer lkam direkt hinterher. Laut Lin hat der König „ den unglaublichen Snarwar“ (sic!) persönlich in die Gruppe geholt. Ich sprach aus, was die meisten von uns dachten. Diese Parallelen können kein Zufall sein: Liam und Tharok sind im Schatten ihrer Väter, die über die Zukunft bestimmen wollten, daher sagten sie sich los und sind „ausgestoßen“. Ich war früher ein Dieb und stecke jetzt im Körper eines Mitglieds der Diebesgilde. Und Trixie ist sowohl zu Hause als auch hier „unglaublich“. Fehlt nur noch, das Elarien zu Hause wirklich ein Agent ist, CIA oder so!

Elarien entschuldigte sich bei Lin und bittet sie gleichzeitig um ein Date…Uff das war wie ein Unfall, man konnte einfach nicht wegsehen, so schlimm war das.

Zwischen den beiden ist auf jeden Fall etwas…Vielleicht sollten sie mal zwischen die Büsche verschwinden…naja nicht mein Bier.

Lin fragte noch, wen wir noch zurückgelassen hatten. Ich antworte wahrheitsgemäß, dass ich nur meine Ex-Frau und meinen Bruder zurückgelassen hatte. Auch die anderen hatten niemanden der Ihnen nahesteht, bevor sie hier aufgewacht sind. Wir besprachen uns weiter und sprachen darüber wie es nun weitergeht. Wir waren uns einig, die Karte in die nächste Stadt zu bringen und den Auftrag zu erfüllen. Vielleicht konnten wir dort mehr Infos herausfinden?

Liam fragte Lin ob sie ihm helfen kann, heraus zu finden, was er ist. Sie schaute kurz in seinen Nacken, (warum ausgerechnet dort) und meinte er sei ein „Warlock“ und hätte einen „Patron“ namens Bhaal. Bhaal wie der Babylonische Totengott? Na toll. Jedenfalls will Liam bei der nächsten Gelegenheit versuchen mit Bhaal zu sprechen..Ob das gutgeht?

Lin erklärte Elarien die Funktion des Siegelrings, dieser sei, wie meine Münzen, ein Erkennungszeichen. Er soll die Ausbildung zum Geheimagenten signalisieren. Interessant genug, dass Snarwar versuchte den Ring nach zu zaubern. Das gelang ihm nur sehr oberflächlich.

Die Gruppe war sich einig, das restliche Tageslicht zu nutzen und noch ein paar Kilometer hinter uns zu bringen. Wir zogen also weiter Richtung Silbermark. Nach einer Weile kamen wir an ein Tal in dem dichter Nebel waberte. Wir suchten einen Rastplatz konnten aber keinen finden. Daher entschlossen wir uns weiter zu gehen, uns aber mit einem Seil gegenseitig ab zu sichern. Ich sah einige Spuren die ins Gebüsch führten, diese stellten sich als Rehspuren heraus. Lin fragte vorsichtig ob bei uns Rehe gefährlich seien. Ich war kurz versucht sie zu ärgern und zu eine Gruselgeschichte zu erfinden, ließ es dann aber bleiben.

Der Nebel lichtete sich langsam und wir sind immer noch am Leben.

Ich schreibe das hier im Gehen, da ich das Gefühl habe, es sonst zu vergessen. Und wer weiß was uns in Silbermark erwartet….

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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from Elion Lavellan

Heute habe ich mich über die weitere Umgebung informiert, um unsere nächsten Schritte zu planen. Eulenheim, das Zentrum der Eulenpost, liegt zwei Tage entfernt, und etwa eine Woche Reisezeit trennt uns von der Magieakademie, bei der es auf halbem Weg einen Handelsposten geben soll. Bis Padova, einer größeren Stadt, würde unsere Reise ungefähr einen Monat dauern. Eine lange Strecke, doch die Zeit ist für mich nur ein flüchtiger Begleiter.

Bevor wir uns auf den Weg machten, beschlossen wir, noch einmal den Einsiedler Murlin aufzusuchen. Zu unserem Erstaunen fanden wir sein Haus verlassen vor, doch er hatte uns einen Brief hinterlassen. Der Inhalt war… unerwartet. In höflichen Worten erklärte Murlin, dass er eine große Chance ergriffen hatte: Eine Frau namens Anna hatte ihn angeworben, für Mordekai zu arbeiten, den Meister der Drachen. Die Frau, die er als mächtig und beeindruckend beschrieb, hatte ihn nicht nur überzeugt, sondern auch geholfen, sein Zauberbuch aus der Schatzkammer der Oger zu bergen. Murlin schilderte, wie Anna die Oger dazu brachte, Mordekai ihre Treue zu schwören, und erwähnte beiläufig, dass er in der Schatzkammer einen mysteriösen Schlüssel gesehen hatte. Zu meiner Überraschung hatte Murlin dem Brief fünf Goldfalken beigelegt – eine großzügige, wenn auch symbolische Geste.

Neugierig und zugleich skeptisch beschlossen wir, die Oger aufzusuchen, um mehr über Mordekai zu erfahren. Belph schlich voraus, um die Lage auszukundschaften, und kehrte bald mit Neuigkeiten zurück. Dank seines Berichts konnten wir ohne große Schwierigkeiten die Höhle betreten. Als wir der Wache Murlin und Anna erwähnten und erklärten, Freunde von Murlin zu sein, ließ man uns als Freunde Mordekais ein.

Der Anführer der Oger war bereit, mit uns zu sprechen, konnte uns jedoch wenig über Mordekai sagen, außer dass Anna ihnen befohlen hatte, sich ruhig zu verhalten. Es schien, als hielte Mordekai seine Pläne und Beweggründe verborgen, sogar vor seinen Verbündeten. Das Gespräch führte uns zu einer hitzigen Debatte innerhalb unserer Gruppe. In Elfisch und Halblingisch diskutierten wir, ob wir Mordekai direkt aufsuchen, die Ritter informieren oder neutral bleiben sollten. Ich war versucht, Mordekais Beweggründe zu verstehen, doch Neutralität schien mir ebenfalls eine vernünftigste Entscheidung. Amirasola war ebenfalls neugierig auf Mordekai, doch Marielda drängte darauf, zu den Rittern zurückzukehren. Am Ende einigten wir uns widerstrebend auf Neutralität.

Als wir die Höhle verließen, bemerkten wir, dass Belph und Marielda fehlten. Belph hatte die ganze Zeit ein Auge auf die Schatzkammer geworfen, und Marielda mehrfach nach einem Dietrich gefragt. Unsere Befürchtungen bestätigten sich, als wir die beiden am nächsten Tag in der Taverne von Twintleton fanden. Sie versuchten, Faar einen Bären aufzubinden, indem sie behaupteten, sich von den Ogern verabschiedet zu haben. Doch die Wahrheit kam schnell ans Licht: Belph hatte sich an der Schatzkammer bedient, während Marielda ihm dabei geholfen hatte.

Es fühlte sich wie ein Verrat an – nicht nur an unserer Abmachung, sondern an den Grundsätzen, die uns als Gruppe zusammenhielten. Ein schwerer Schlag für unser Vertrauen, und eine ernüchternde Erinnerung daran, wie schnell Disharmonie die Melodie einer Gemeinschaft stören kann. Ich werde nachdenken müssen, wie wir diesen Bruch heilen können, oder ob er uns für immer spaltet.

 
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from Auf der Suche nach dem Buch

Nachdem wir alle unten versammelt waren, zeige ich Sam endlich das Wurzelpulver. Er konnte mir nicht viel darüber sagen, ohne es zu analysieren. Mein Plan war es, das Regal nach der Schriftrolle abzusuchen. Ich untersuchte das Regal und die Schriftrolle. Es handelte sich um eine Schriftrolle, mit der man sich vergrößern kann. Aber irgendwas daran war komisch. Doch bevor ich es genauer untersuchen konnte, kam die Katze (sie kann schließlich Magie zerstören, Sie sprang auf mich und … Schwärze.

Alles woran ich mich erinnern kann ist, dass ich in einem Tempel (dem von Juvio) aufwachte. Ich war verwirrt und fragte meine Kammeraden was passiert ist. Sie antworteten mir, dass ich Tod gewesen bin und hier im Tempel des Juvio durch ein göttliches Wunder wieder zum Leben erweckt wurde. Als “Preis” haben sie mein magisches Amulett genommen und dieses den Priestern gegeben. Ich bin dankbar dass ich wieder lebe.

 
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from Elion Lavellan

Heute erwachte ich erneut mit einer Fülle an Fragen und kaum Antworten. Der Tag begann mit einem ungestümen Versuch von Faar, dem kleinen Zwerg, den Dschin zu erledigen, der uns unsere Wünsche erfüllt hatte. Doch es endete abrupt: Der Dschin reagierte, wie man es von einer derart mächtigen Kreatur erwarten würde, und teleportierte Faar einfach fort. Offenbar ist der Dschin nicht so leicht zu besiegen, wie mein hitzköpfiger Freund dachte.

Unsere Reise führte uns dann weiter Richtung Eulenheim, dem Hauptsitz der Eulenpost im Norden. Auf dem Weg liegt das Dorf von Marielda, und so beschlossen wir, es zu besuchen. Auf halber Strecke trafen wir auf einen exzentrischen Magier, der anscheinend mit Raum- und Zeitmagie experimentierte. Sein größtes Anliegen jedoch war ein Buch, das ihm von Trollen gestohlen worden war – ein Diebstahl, der wohl tiefere Wunden in seinem Stolz hinterlassen hatte, als er zugab. Er bat uns, es ihm zu bringen und dafür wollte er uns in die Magie einweihen, leider sehe ich nicht, wie wir aktuell mit Trollen fertig werden sollten, daher warte ich erst einmal auf einen besseren Moment.

Im Halblingsdorf angekommen, stellten wir schnell fest, dass die Kommunikation eine Herausforderung sein würde. Niemand hier sprach Elfisch oder die Gemeinsprache. Es war, als wäre dieses Dorf eine kleine, abgeschiedene Welt, in der die Zeit auf ihre eigene Weise floss. Daher beschlossen Amirasola und ich uns ein wenig mit der Sprache zu beschäftigen.

Dort erfuhren wir auch, dass ein Jäger ein Wildschwein erlegt hatte, dass, wie sich später herausstellte, wohl einem hier durchreisenden Trickster gehörte. Wir fanden den Trickster weil er wohl den hiesigen Metzger mit Ratten ärgerte und schlugen ihm vor das er doch mit den Dorfbewohnern reden sollte, so das sie verstehen können, warum das Wildschwein für ihn besonders war und sie sich gegensetig kennenlernen konnten. So schafften wir es das er sich in zwei Tagen zum Dorf begeben würde und wir bereiteten ein Fest vor damit er sich bei Speis und Trank mit den Halblingen unterhalten konnte. So wurde dann die Angelegenheit mit den Jägern geklärt.

In der Nähe des Dorfes zeigte uns ein Halblingsmädchen den Eingang zu einer verborgenen Höhle, die sie entdeckt hatte. Wir betraten die Höhle und begannen unsere Erkundung. Schon bald fanden wir einen Stein mit uralten Runenschriften, die keiner von uns entziffern konnte. Die Wände der Höhle waren mit Reliefs geschmückt, die Priester darstellten, der jeweils eine Rune aufhob. In jeder Szene schienen sie anders zu reagieren:

  • Ein Priester hebt eine Rune auf und zeigt Angst.
  • Ein Priester hebt eine Rune auf und wirkt nachdenklich.
  • Ein Priester hebt eine Rune auf und kämpft gegen ein Monster.
  • Ein Priester hebt eine Rune auf und sieht erschöpft aus.

Es waren kryptische Darstellungen, doch sie schienen eine Warnung oder ein Rätsel zu enthalten, das wir zu verstehen versuchten.

Um weiter in die Höhle zu gelangen, mussten wir ein Nest von Spinnen beseitigen, das den Abstieg in das erste Untergeschoss blockierte. Während des Kampfes umgab Far auf einmal eine undurchsichtige Dunkelheit, welche das Vorankommen sehr erschwärte und so warteten wir bis es wieder abklang und Faar heilte sich währenddessen. Während eines weiteren Kampfes geschah wieder etwas Ungewöhnliches: Drei geflügelte Dämonen tauchten plötzlich um Faar herum auf. Wir beobachteten sie mit einer Mischung aus Faszination und Bedauern. Es war, als seien sie Gefangene ihrer eigenen Negativität, unfähig, irgendetwas anderes als Verzweiflung und Finsternis in die Welt zu bringen. In ihrer Existenz spiegelten sie eine trostlose Version der menschlichen Beschränktheit wider.

Im Verlauf unserer Erkundungen fanden wir schließlich vier besondere Runen:

  1. Rune für Mut – Diese Rune führte uns in eine illusionäre Traumwelt, in der wir Goblins ausweichen, einen Bären in einem Labyrinth aus Lava überlisten, einem Wasserstrudel entrinnen und einem Drachen entkommen mussten. Jede Prüfung sollte uns herausfordern, leider ist es nicht so interessant, wenn man die Illusion durschaut hat.

  2. Rune für Mana – Diese Rune verlangte unsere magische Kraft als Opfer. Nur durch das Einspeisen von Magie konnten wir sie aktivieren.

Außerdem fanden wir dort noch etwas Geld.

  1. Rune für Wissen – Diese Rune stellte uns ein Rätsel:

Ich bin leicht wie eine Feder, aber stärker als die stärksten Männer. Ich kann ganze Städte zerstören, aber auch Leben retten. Was bin ich?

Nach einigen Überlegungen kamen wir auf die Antwort: Hoffnung. Ich bin aber immer noch der Meinung das ein gefühl nicht mit einer Feder verglichen werden kann, Luft oder Wind hätte viel besser gepasst.

In diesem Raum fanden wir auch ein violettes Elixier, das die Intelligenz erhöht – ein Trank den wir wohl eher verkaufen werdne als nutzen, da sein Wert in Gold den Wert des einnehmens übersteigt.

  1. Rune für Stärke – Als wir diese Rune an uns nahmen, erwachte ein Steinmonster zum Leben. Ein heftiger Kampf entbrannte, doch wir konnten die Kreatur besiegen und so die Rune sichern.

Mit diesen vier Runen – Mut, Mana, Wissen und Stärke – gelang es uns, ein uraltes Siegel zu brechen und eine in der Höhle gebundene Kreatur freizulassen. Es war Valor, ein Wesen, das angeblich als Diener von Mordekai, dem Herr der Drachen, diente. Doch Valor sprach nur zu uns und nicht mit uns, so konnten wir wieder nichts über ihn oder Mordekai herausfinden. Mir scheint das dieser Mordekai nur missverstanden wird, denn er kann sich nicht gut öffnen und daher fürchen ihn alle. Vielleicht sollten wir ihm unsere Hilfe anbieten?

Was immer Valor zu bedeuten hat, und wie seine Verbindung zu Mordekai aussieht, bleibt uns verborgen. Doch ich habe das Gefühl, dass dies ein Faden ist, den wir nicht so leicht entwirren werden.

 
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from Urbul Gorak

Wieder im House of the Beast, schlichen wir uns über einen der Türme hinein und machten uns auf, durch den Tunnel des Tausendfüßlers in die unteren Ebenen vorzudringen. Auf dem Weg begegneten uns mehrere ältere Elementare. Obwohl wir sie anfangs überlisten konnten, entschieden wir uns, sie nicht hinter uns zu lassen. Einer nach dem anderen wurden sie besiegt – wir ließen keine Bedrohung im Rücken.

Im Thronsaal trafen wir auf drei Feuerriesen, die uns wohl bereits erwartet hatten. Der Kampf war brutal: Die Feuerriesen waren massive Gegner mit kolossalen Waffen, deren Hiebe wir nur mit Mühe abwehren konnten. Doch vereint und taktisch klug setzten wir ihnen zu, und schließlich fielen sie unter unseren Angriffen. Weiter in der Kammer des Tausendfüßlers fanden wir vier Dämonen, die mit ihrer feurigen Aura und unstillbarem Hunger nach Blut auf uns warteten. Der Kampf war zäh, aber auch diese Dämonen fanden ihr Ende.

Unter dem Thron entdeckten wir Morghs, alte Untote, die uns nur weiteren Ärger gemacht hätten. Vysanne beschwor einen gigantischen Feuersturm, der die Morghs vollständig in Flammen hüllte und vernichtete, sodass nur ein paar Überbleibsel übrig blieben, die wir ohne viel Aufwand beseitigen konnten.

Dann sahen wir, dass der Teleporter wieder aktiviert war. Ohne zu zögern traten wir ein und fanden uns in einer unbekannten Höhle wieder. Dort erwartete uns eine Illusion, die uns gratulierte, was einige in unserer Gruppe fast glauben ließen – doch wir merkten bald, dass es nichts weiter als ein Trick war. In der Höhle stießen wir außerdem auf ein humanoides Echsenwesen und weitere Elementare, die wir rasch besiegten, um unsere Suche fortzusetzen.

Wir stießen auf eine Gruppe Nachtmare, die uns den Weg versperrten. Anstatt anzugreifen, versuchten wir zu verhandeln. Vysanne überzeugte sie, dass ein Kampf für Jhavhul sinnlos wäre, da sie – ungeachtet des Ausgangs – mit Sicherheit sterben würden. Überzeugt von der Aussichtslosigkeit, überließen sie uns und Jhavhul ihrem Schicksal. Das gab uns die Chance, uns weiter an Jhavhul heranzuschleichen.

Unbemerkt und mit dem Element der Überraschung auf unserer Seite, teleportierte Vysanne Mischa, Hogrog und mich direkt neben Jhavhul. Er schien die Gefahr kaum zu begreifen, als wir wie ein Sturm über ihn herfielen. Mein erster Hieb ließ ihn ins Wanken geraten, und meine Gefährten schmetterten mit voller Kraft auf ihn ein. Ein weiterer Schlag meinerseits und ein präziser Hieb von Mischa besiegelten sein Ende. Jhavhul brach zusammen, und es war klar, dass er uns nichts mehr entgegensetzen konnte. Mit meinen Taxidermie-Fähigkeiten schnitt ich seinen Kopf ab, wobei ich besonders vorsichtig war, die gewaltigen Hörner zu bewahren – Vysanne wollte den Kopf als Beweis für unseren Sieg, und ich hatte bereits Pläne die Hörner in meinen Helm zu integrieren.

Es stellte sich heraus, dass wir in letzter Sekunde gehandelt hatten; das Ritual war fast vollendet. Jetzt ist die Bedrohung gebannt, und wir können endlich in Kelmarane zur Ruhe kommen und, vielleicht zum ersten Mal, ein normales Leben führen.

 
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from Auf der Suche nach dem Buch

Nachdem wir die Gegenstände gefunden hatten, beschlossen wir eine kurze Rast von 4 Stunden abzuhalten. Doch unsere Rast wurde leider gestört, die Katze, welche wir von den Spuren kannten, griff uns an. Sie hielt uns wohl für ihre Beute. Da ich mit Tharnus weiter weg von der Gruppe ein kurzes Nickerchen gehalten habe, erschuf ich einen Schutzraum, der mich schützen sollte. Tharnus ist in dieser Zeit bereits vom Bett gesprungen. Doch irgendwie konnte die Katze meinen Schutzraum zerstören, welche Katze kann bitte den Zauber Zerstörung wirken? Ich beschloss, die Katze zu blenden und wegzulaufen. Also sprang ich vom Bett und nahm meine Füße in die Hand. Ich lief unter dem Bett durch und versuchte durch den Türspalt auf der anderen Seite des Zimmers zu gelangen. Die Katze fing mich an der Bettkante ab und fauchte mich an. Meine magische Energie war nahezu Null, ich wusste langsam nicht mehr weiter. So erschuf ich mit meiner restlichen Energie eine Illusion eines Hundes, um die Katze abzulenken. Die gelang mir erst nicht, erst durch die Hilfe meiner Kameraden, welche sich im Schrank versteckt hielten, konnte ich die Gelegenheit nutzen und die Katze mit der Illusion so ablenken, dass ich nicht zum Türspalt, aber zum Schrank kam. Hier rasteten wir alle wieder 8 Stunden, die Katze ließ irgendwann von uns ab, da sie nicht an uns ran kam. Joe heilte uns alle noch einmal. Ich bot an in einem Schutzraum etwas zu essen und noch etwas mehr zu rasten, meine magische Energie war noch nicht mal ansatzweise wiederhergestellt. Jedoch beschlossen die anderen nach 8 Stunden, das Haus weiter zu erkunden. Ich verblieb jedenfalls noch eine Stunde im Schutzraum, bis ich zu den anderen stieß. Netterweise kam Tharnus nach dieser Zeit den Schutzraum zurück und erklärte mir, was sie gefunden hätten. Die Gruppe fand im Keller einen Schlüssel, der vermutlich für eine Tür passte, die im zweiten Obergeschoss war. Ich ging natürlich hoch, um den anderen zu helfen. Mit viel Mühe und gutem Teamwork, schafften wir es gemeinsam die Tür mit Hilfe des Schlüssels zu öffnen. Es ist wirklich verdammt schwer als Winzling eine Tür mit einem Schlüssel zu öffnen. Als die Tür offen war, hörte Tharnus ein Uhrwerk, wir sahen alle, dass ein Konstrukt auf uns zukam. Es kommt zum Kampf, den überwiegend Joe führte. Er beschäftigte das Konstrukt und wir versuchten verzweifelt die Tränke zu finden, welche uns wieder wachsen ließen. Ich tarnte mich mit meinem Tarnumhang und lief zufällig an einer Art Regal vorbei. In diesem bemerkte ich die gesuchten Tränke. Ich trank einen Trank unter meinem Umhang. Der Raum wird Stück für Stück kleiner, dass bedeutete wohl, dass ich wachse. Während ich wuchs, informierte ich die anderen, dass dort im Regal die Tränke versteckt wären. Zudem griff ich das Konstrukt, als ich wieder groß war an. Leider war ich auch im “normalen” Zustand, aufgrund des geringen Manas, kein Gegner für das Konstrukt. Also beschloss ich zu guter Letzt wieder in den sicheren Schutzraum zu gehen. nach kurzer Zeit verließ ich den Raum wieder. Das Konstrukt war besiegt und Tharnus ging in den Nebenraum. Dort fand er Figuren, die so aussahen wie wir. Diese Figuren waren unter einer Art Käfig platziert. Dieser Aufbau hat vermutlich mit dem Fluch der auf uns lag zu tun, als ich die Figuren aufheben wollte, verschwanden sie. Leider weiß ich nicht was das zu bedeuten hat. So hole ich, wie die anderen meine Sachen. Ich glaube, dass ich bevor ich das Haus verlasse nochmal zu dem Regal im Erdgeschoss gehe und mir die Schriftrolle auf dem obersten Fach mal genauer anschaue.

 
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from Berdur Donnerherz

Ich bin heute nach einem Albtraum aufgewacht.

Überall war Blut! Die Goblins, die Tharok massakriert hat, fallen immer wieder in Ihre Einzelteile. Ich habe wieder das Messer in der Hand, damals, in der Villa.

Bob sieht aus wie in Blut gebadet. Massen an Blut überall. Plötzlich kommt eine Stimme von überall. Ich weiß nicht nicht mehr was die Stimme gesagt hat, ich bin dann aufgewacht.

Ich fühlte mich wie gerädert, stand auf und ging in den Speisesaal. Dort war wieder ein Tisch für uns aufgebaut. Ich setzte mich an den Tisch, war in meinen eigenen Gedanken versunken. Ich bemerkte die junge Frau erst nach einigen Minuten. Nach und nach kamen die anderen in den Saal und setzten sich zu uns an den Tisch. Ich bekam wenig mit von dem was gesprochen wurde, aber anscheinend war die junge Frau, offensichtlich ein Mensch, auf der Suche nach Hilfe. Sie stellte sich als Nesryn vor, sie scheint eine Art Priesterschülerin zu sein, die eine Prüfung ablegen muss. Sie dient einer Göttin(?) namens Selune? Wer zur Hölle ist Selune. Wir stellen uns gegenseitig vor und beschlossen, Nesryn zu helfen.

In diesem Moment kam Helena zu uns an den Tisch und hat und angeschnauzt, was wir in dem Wald zu suchen hätten. Wir versuchten ihr zu erklären, dass wir uns um das Goblinproblem kümmern wollten. Sie schnaubte nur…Nur um sicherzuzugehen, holten wir uns die Erlaubnis, Nesryn zu helfen. Überraschenderweise lag die Prüfung, die Nesryn zu bestehen hatte, in der Höhle die wir gestern gesehen hatten.

Wir gingen noch bei Bob vorbei, der wollte aber lieber bei dem kleinen Mädchen bleiben. Das Mädchen meinte noch sie hätte ihre Puppe verloren, als sie vor den Goblins geflohen ist. Danach trafen wir uns mit Nesryn und machten uns auf den Weg zur Höhle.

Auf dem Weg dorthin fand Trixie eine Pflanze, die sie für eine Art von Kaffee hielt. Leider war diese Pflanze schon verwelkt. Aber wenn man in dieser Welt einen Kaffee-Ersatz hätte wäre schon viel gewonnen. Wir schlossen wetten ab, auf wieviele Goblins wir treffen würden. Ich wettete es seien mehr als drei.

Wir besprachen das weitere Vorgehen und schlichen uns in die Höhle. Kurz bevor wir die Höhle betraten, verriet uns Nesryn noch, dass dort in der Höhle eine Art Häuptling der Goblins lebt. Das hätte sie uns auch früher verraten können...

Vielleicht waren wir zu laut, vielleicht haben sie uns gerochen, auf jeden fall trafen wir auf zwei dieser Wesen, die sich Goblins nennen. Den ersten fackelte Snarwar sprichwörtlich ab. Es sah aus wie ein Reflex als das Feuer aus der Hand von Snarwar auf den Goblin übersprang. Der Gestank nach verbrannten Fleisch war ekelerregend. Nesryn schoß auf den anderen Goblin, trag aber Snarwar in den Rücken. Snarwar fiel zu Boden und bewegte sich nicht mehr. Tharok, Liam und mir gelang es den dritten Goblin zu erledigen, wobei Tharok wieder den brutalen letzten Streich führte.

Nach dem Kampf musste ich erst einmal wieder kotzen. Wir beschlossen Snarwar zu unserer Lagerstelle zurückzutragen. Anscheinend kann Elarien auch heilen, und so schaffte er es Snarwar zu stabilisieren.

Ich fuhr Nesryn darauf an, was sie sich bei ihrer Aktion gedacht hatte. Sie ist wirklich sehr jung. Dieses Augenrollen haben wohl alle Teenager drauf, egal woher sie kommen.

Es entspann sich eine Diskussion ob wir Nesryn vertrauen können, letzten endes konnte sie aber alle Vorwürfe entkräften. Wir beschlossen wieder in die Höhle zu gehen, nachdem Snarwar sich wieder erholt hatte.

Wir schlichen uns also wieder in die Höhle und schoben uns langsam wieder nach vorne, bis wir auf eine Nebelwand trafen. Mir stiegen mehrere Gerüche in die Nase, unter anderem verbranntes Holz. Also war der Nebel kein brennbares Gas, Ich hielt also die Luft an und schlich durch die Nebelwand.

Ich hörte Stimmen, die sich in einer Sprache unterhielten die ich nicht verstand. Ich drückte mich also an die Wand und versuchte die Goblins mit einer Murmel abzulenken. Nachdem ich die Murmel um eine Ecke geworfen habe, stürze ich mich aus meinem Versteck und gehe hinter einer Kiste in Deckung. Leider haben mich die Goblins gesehen und sie greifen uns an. Es sind zwei, die sofort mit dem Bogen auf mich schossen, zum Glück trafen sie nur die Kiste. Die anderen verwickelten die beiden Goblins in den Kampf, währenddessen erschien ein dritter Goblin. Der kam auf mich zu und schlug mit einen Krummschwert auf mich ein. Er traf mich hart und fügte mir eine Wunde zu. Das Leder das ich trage, hat leider nicht die Wucht des Schlages abgehalten. Danach ist alles wie eine Abfolge von Standbildern: Ich sah Nesryn wie sie einen Goblin mit ihrem Pfeil direkt zwischen die Augen traf, Tharok der wieder einen Goblin massakrierte und auch mich selbst, irgendwie von oben, wie ich mit meinen Waffen nach dem Goblin schlage und ihn auch treffe. Snarwar fing an zu brennen, hatte sie sich selbst angezündet?  Elarien sprach ein Wort und ich sah, wie sich meine Wunde schloss. Als nächstes sehe ich nur wie der Goblin vor mir tot von meiner Klinge rutscht. Ich muss direkt wieder kotzen…

Nachdem sich alle erholt hatten, schlich ich weiter vor und entdeckte einen weiteren Raum in dieser Höhle. Wen ich auch fand, war der Häuptling der Goblins. Ich schlich zurück und teilte den anderen die Entdeckung mit. Wir legten uns einen Plan zurecht, in dem Snarwar sich als Goblin „verkleidet“ und versucht den Häuptling zu uns zu locken. Wir anderen sollten einen Hinterhalt legen und den Goblin dann überraschen.

Das hat erstaunlich gut funktioniert, Snarwar wirkte die Magie und ihr gelang es, den Goblin ins Schussfeld von drei Bögen zu locken. Ich hatte auch einen Bogen in meinem Rucksack gefunden, also schossen Nesryn und ich mit unseren Pfeilen und Tharok warf seine Axt. Ich traf nicht, aber die anderen Geschosse richteten den Goblin gut zu.

Bevor ich wusste wie mir geschah rannte mein Körper vorwärts, warf sich auf die Knie um auf dem Boden zu rutschen nur um hinter dem Goblin aufzutauchen. Wie von selbst fand die Spitze meines Degens eine Lücke im Kettenhemd des Goblin und ich stach zu. Tot rutschte der Goblin von meiner Klinge. Diesmal kotzte ich nicht. Das Töten fällt mir immer leichter. Das ist wohl so, wenn du es sein kannst der am spitzen Ende der Klinge steht. Ich weiß nicht was ich davon halten soll.

Jedenfalls war der Kampf dann vorbei. Tharok durchsuchte die Leiche des Goblins und fand Gold. Er teilte meinen Gewinn aus der Wette aus. 10 Gold für mich. Was immer das Gold hier auch wert ist.

Danach fingen wir an die Höhle zu durchsuchen. Nesryn trat an eine Kiste heran und ich folgte ihr. Sie machte keine Anstalten die Kiste zu öffnen, also übernahm ich die Aufgabe. Ich fand ein Bündel Pfeile und eine kleine Flasche Wein. Tharok drückte mir noch eine Puppe in die Hand, sollte das die Puppe des Mädchens sein?

Elarien fand noch Essen, das für uns alle ausreichte und unsere Vorräte auffüllte.

Wir brauchten noch einen Beweis, dass die Goblins erledigt waren, also köpfte Tharok den toten Häuptling.

 

Ich drehte mir weg um das Schauspiel nicht mit ansehen zu müssen und trat an eine andere Kiste heran. Hätte ich das lieber nicht gemacht! Die Kiste vor mir hatte plötzlich ein riesiges Maul und versuchte mich zu beissen! Was zum Fick war das? Panisch versuchte ich das Vieh mit meinen Waffen zu treffen. Anscheinend war ich ein bischen zu panisch und traf es nicht. Tharok und die anderen besiegten das Wesen und es lag zuckend vor mir. Ein Wesen aus Fleisch und Blut, was aussieht wie eine Kiste?

In diesem Moment reichte es mir. Im Nachhinein ist es mir peinlich, aber ich brüllte, das ich „keinen Bock mehr auf diese Scheiße“ hätte und weiteres in die selbe Richtung und stürmte aus der Höhle. Draussen lehnte ich mich an die Felswand und versuchte mich zu beruhigen, was mir nur mäßig gelang. Nach und nach kamen die anderen aus der Höhle. Elarien versuchte mich ein bisschen aufzurichten. In unserer Welt ist er wohl Arzt oder so. Die anderen versuchten es ebenfalls und langsam beruhigte ich mich.

Wir beschlossen zu rasten, allerdings hatte Tharok einen Hut gefunden, der in ihm den Drang auslöste schnell zurück ins Dorf zu gehen. Nachdem wir herausgefunden hatten, was das Problem war, konnten wir auch dieses Problem lösen.

Wir gingen also zu unserem gewohnten Rastplatz zurück und ich machte ein kleines Lagerfeuer. Tharok und Snarwar gingen auf Nahrungssuche und Snarwar kam mit einer Handvoll der Kaffeepflanzen zurück. Tharok fing an zu kochen und Snarwar bereitete die Pflanze zu. Das sie nicht wusste wie man die Pflanze zubereitet, stellte sie jeweils einen Sud aus den Beeren und den Blättern her. Wir losten die Wachen aus, mich traf die erste Wache. Ich nahm also eine Tasse des Beerentrunks und spürte wie ich immer müder wurde. Das war definitiv kein Kaffee. Irgendwann konnte ich die Augen nicht mehr offen halten und schlief ein.

Ich wurde von einem sehr lauten Geräusch wach. Snarwar verhielt sich merkwürdig und brüllte irgendetwas von Geistern. Sie rannte hin und her und hin und her, während Tharok versuchte sie fest zu halten. Ich kam auf die Beine, noch benebelt von Trunk und versuchte Snarwar um zu werfen. Sie kam ins straucheln und Tharok gelang es nun sie am Boden fest zu halten. Auf meinen Zuruf hin, setzte er sich auf sie drauf und ich fesselte sie mit einigen Metern Seil. Laut Tharok hatte Snarwar von dem Blättertrunk genommen und sich danach so verhalten. Snarwar war auf einem Trip! Kein schöner Trip anscheinend, denn sie bekam schaum vor dem Mund und wurde bewusstlos. Ich drehte sie in die stabile Seitenlage. Himmel, mein Erste-Hilfe-Kurs ist schon ein bischen was her.

Nesryn fand das ganze anscheinend sehr witzig. Sie wusste wie man diese Pflanze verabreitet. Dieser verdammte Teenager!

Jetzt bin ich zu aufgewühlt zum Schlafen, also schreibe ich mal wieder alles auf was heute vorgefallen ist. Ich habe das Gefühl ich brauche das. Morgen gehen wir wieder in den Ort und wollen die Belohnung einstreichen. Hoffentlich freut sich das Mädchen über die Puppe! Aber das sind Gedanken für morgen….

 
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from Urbul Gorak

Mit dem Bugbear an unserer Seite schlichen wir uns, wie beim letzten Mal, unbemerkt in Kelmarane ein. Die Stadt sah auf den ersten Blick noch in gutem Zustand aus, doch es patrouillierten drei Zombies durch die Straßen. Wir nutzten die Momente, in denen sie nicht in der Nähe waren, um die Gebäude zu durchsuchen. Der Bugbear, die Scouts und ich blieben etwas im Hintergrund, um nicht zu auffällig zu sein.

Nachdem wir genügend Informationen gesammelt hatten, griffen wir mit Hilfe einer Gruppe Paladine an. Wir lockten die Zombies in ein *Thorny Entanglement*, das sie festhielt, und bedeckten sie mit *Glitterdust*, sodass sie uns nicht entkommen konnten. Der Kampf verlief glatt, die Zombies waren schnell erledigt.

Doch damit war es nicht vorbei. Zwei Ifriti tauchten auf, aber auch die stellten sich als keine große Herausforderung heraus. Wir erledigten sie mühelos und setzten unseren Weg fort, bis wir im Kriegsmarkt ankamen. Dort wartete ein Feuerriese auf uns, begleitet von zwei weiteren Ifriti. Diese Gegner waren deutlich härter, und obwohl wir sie besiegen konnten, hatte mich ein gewaltiger Hieb des Feuerriesen fast niedergerungen. Es war knapp, aber wir haben gesiegt.

Im Markt fanden wir den Barkeeper, der uns erzählte, wo sich die restlichen Bewohner versteckt hielten. Er schien die Lage zu kennen und half uns, den Überblick über die Stadt zurückzugewinnen.

Dann hörten wir eine Stimme von oben, die uns aufforderte, weiterzukämpfen. Es stellte sich heraus, dass es Wacoran war. Bevor wir reagieren konnten, schubste Vysanne ihn von oben herunter, und er landete direkt vor uns. Der Kampf mit ihm war kurz – wir konnten ihn schnell kampfunfähig machen und verhören.

Als wir mit den Paladinen weiterzogen, mussten wir ihnen erst einmal erklären, dass wir den “Shrimp”, also den Glomeray, bereits vor Jahren erledigt hatten. Es scheint, dass die Geschichte von damals immer noch die Runde macht, aber das ist gut – schließlich haben wir uns diese Reputation hart erarbeitet.

Kelmarane ist zurück in unseren Händen, und die Gefahr ist vorerst gebannt.

 
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from Malachai Shadowthorn

Auf unserer Suche nach dem mysteriösen Tücherdrachen fragten wir Perlivash um Rat, dessen Hinweise uns den Wald südlich der Echsenmenschen absuchen lies. Nachdem wir diesen Teil des Waldes erkundet hatten, stießen wir schließlich auf ein merkwürdiges Mädchen und den gesuchten Drachen.

Das Mädchen stellte sich als Estrella vor, sie sah aus wie ein junges Elfenmädchen, verhielt sich jedoch sehr ungewöhnlich. Schnell wurde klar, dass mehr hinter ihr steckte, als es zunächst den Anschein hatte. Kesk, immer wachsam, gelang es, den Drachen zu besiegen. Estrella ließ sich davon nicht beeindrucken, sondern ging gekonnt daran, den Drachen fachgerecht zu zerlegen. Sie fertigte aus seiner Haut eine Walddrachling-Entdeckerkleidung – ein beeindruckender Beweis ihrer Fähigkeiten.

Zu meinem Erstaunen nahm Estrella plötzlich mein Zauberbuch, ohne zu fragen, und tat so, als ob sie wie ein Kind darin herumkritzelte. Zunächst war ich schockiert und wollte einschreiten, doch zu meiner Überraschung verwandelten sich ihre vermeintlichen Kritzeleien in einen Zauber – “Illusory Script”, ein Stufe-3-Zauber, der nun in meinem Buch festgehalten war.

Estrella zeigte noch mehr seltsame Verhaltensweisen. Sie baute ein Männchen aus Steinen, ähnlich wie bei dem Vorfall mit den Holzfällern, den wir bereits erlebt hatten. Ihre Verbindung zu diesen seltsamen Vorfällen bleibt ein Rätsel, das es zu lösen gilt.

Ich entdeckte entdeckte, dass der Kompass, den Kira von Estrella bekommen hatte, ein alter Wayfinder aus der Azlanti-Zeit war. Als wir den Ionenstein, den Kesk trug, in den Wayfinder einsetzten, wurden drei Shadow Servants beschworen – ein magischer Fund, der unerwartete Kräfte offenbarte. Dai erhielt einen Buntstift, der die Fähigkeit besitzt, leblose Gegenstände für kurze Zeit zum Leben zu erwecken. Wir konnten kaum glauben, welche Fähigkeiten dieses unscheinbare Werkzeug besaß. Auch Dior's Nadel, die er immer bei sich trug, stellte sich als magisch heraus. Wenn jemand davon gestochen wurde, übertrug sich ein Fluch. Diese Entdeckung ließ uns alle aufhorchen und uns fragen, was für ein Fluch darin verborgen war.

Bei unserer Rückkehr zur Jägergilde gaben wir den Drachen ab, damit er vollständig zerlegt und verarbeitet werden konnte, und belebten sogar einen hölzernen Drachen mit Dai's Buntstift. Der Anblick war verblüffend. Die Belebung war mit einigen Fähigkeiten einhergegangen, er konnte sogar Filegen.

Da wir für eine Weile keine dringenden Aufgaben hatten, nutzte ich die Zeit, um sechs “Spell Scrolls: Identify” zu erstellen, von denen ich zwei an Dei weitergab. Es war eine produktive Zeit, in der ich mich auch intensiv in meine Bücher vertiefte, während der Winter hereinbrach.

Der Lordprotektor hat sich inzwischen in Kiras Heißen Quellen einquartiert und scheint sich dort so wohl zu fühlen, dass er sich auch für das nächste Jahr gleich einen Platz reserviert hat. Offenbar hat der Ort großen Eindruck auf ihn gemacht.

Währenddessen haben meine Kameraden den Drachen, den wir mit Dai's Magie zum Leben erweckt hatten, im Kampf gegen den Schlurfer erfolgreich eingesetzt. Die Drachenstatue hielt ganze 12 Tage, und mir wurde berichtet, dass sie extrem effektiv war.

 
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from Auf der Suche nach dem Buch

Da wir nun in dieser Misslichen Lage sind, muss ich das Beste daraus machen. Ich suche den großen Raum ab, bei der schon erwähnten Falltür entdeckten wir eine Lücke, durch die wir mit unserer Größe durchkommen müssten. Tharnus wirft einen meiner Pfeile runter, um zu bestimmen wie tief es nach unten geht. Dabei hatte er jedoch keinen Erfolg. Joe hingegen, holt aus seinem Rucksack nun einen riesigen Angelfaden, Tharnus ist nämlich der Meinung, dass es dort unten raus aus dem Gebäude geht. Bevor wir weiter etwas machen konnten, wurden wir von einer Spinne angegriffen. Wir konnten sie abwehren, jedoch war die Falltür nun, erst mal, keine Option mehr. Tharnus lief zunächst die Wände ab, um weitere Feine auszuschließen, aber auch um weitere Lücken zu finden. Ich ging derweil zum Kamin und merkte als ich dort ankam, dass es sehr schwierig werden würde dort hoch zu kommen. Als ich zurück zur Gruppe kam, wollte Tharnus gerade durch eine Nahe gelegene Tür kriechen. Der dahinterliegende Raum wurde von ihm erkundet. Es stellte sich später als die Küche des Hauses heraus. Weitere Feinde gab es nicht, jedoch haben wir Spuren von Ratten und einer Katze gefunden. In diesem Raum gab es eine Treppe nach oben, diese würden wir später auch nutzen. Zuvor entdeckte Zarah jedoch ein Bücherregal, auf welchem Schriftstücke lagen. Wie hoch doch so ein Bücherregal sein kann, wenn man geschrumpft ist …

Wir versuchten es auf verschiedene Weise das Bücherregal zu erklimmen, bis ich meinen Mut zusammen nahm und mich mit dem Rücken an der Rückseite des Regals, am Fuß, hochkletterte. Ich schaffte es auf die Erste Ebene und las den dort hinterlegten Brief. In diesem Brief war von Dro Thalar die Rede, unter der Stadt soll es ein Treffen mit Ratten gegeben haben. Dort hat ein Mann namens Sotar “wichtige” Dinge besprochen, näheres ging daraus leider nicht hervor. Zudem soll es Fläschchen geben mit denen besagter Mann kleiner und größer werden konnte. Das Vergrößerungsfläschchen wäre weiß und das Verkleinerungsfläschchen ist schwarz. Anschließend versuchte ich weiter nach oben zu kommen, doch leider verließen mich meine Kräfte und ich stürzte. Joe heilte mich freundlicherweise.

Wir beschlossen die Treppe hoch zu gehen, mit vereinten Kräften schafften wir dies auch. Als wir oben ankamen, ging rechts eine Tür entlang und links war ein Gang. Dort in der Ecke lag ein toter Vogel, die Katze lässt wohl grüßen. Tharnus ging in den Raum und wurde kurz danach von Ratten auf zwei Beinen angegriffen. nachdem die Ratten besiegt wurden, dies war ziemlich schwer, da sie auf dem Bett eine erhöhte Position hatten, kletterte Joe das Bett hoch. Joe fand bei den Ratten eine Goldmünze, welche offenbar selbst geprägt war. Ist unter Dro Talar eine Zivilisation von Ratten auf zwei Beinen?

Im Raum gab es auch einen Schrank, den wir öffneten. In diesem war eine Kiste die schön verziert war. Zarah kletterte hoch und öffnete die Kiste, leider konnte sie nicht hinein sehen, da es dort dunkel war. Also stieg ich hoch und nutzte ein Seil (dieses habe ich extra beschworen) als Hilfe. In der Kiste, leichtete ich und fand eine Schmuckschatulle. In dieser waren weiße Fläschchen und ein Beutel mit Pulver. Die Fläschchen und den Beutel konnten wir mit Hilfe des Seils herausziehen Als wir die Fläschchen herausgeholt hatten, kam ich mit einem Zauber aus der weißen Liste, darauf, dass im Beutel Wurzelpulver sein musste. Leider bin ich kein Alchemist und habe somit keine Ahnung wofür es verwendet wird. Wir sollten Sam fragen, er kennt sich mit Alchemie aus.

 
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Am nächsten Tag, nach einem ausgiebigem Frühstück, teilten Joe und Zarah uns mit, dass sie auf dem Schwarzmarkt noch etwas kaufen wollten. Tharnus hatte auch eigene Pläne, er wollte zu der Mine in der Stadt. So entschied ich mich dazu, zu meinem Vater zu gehen und zu schauen wie weit er mit der Ausreise war. Als ich Zuhause ankam war ich zunächst überrascht, mein Vater hatte seine Sachen nicht gepackt und eröffnete sein Geschäft ganz normal. Als ich ihn darauf ansprach, teilte er mir mit, dass er die Stadt nicht verlassen will. Da er an seinem Bücherladen so sehr hängt, er hat ihn immerhin mit Mutter zusammen aufgebaut, will er unbedingt bleiben. Ich konnte ihn auch nicht überzeugen, aus Sicherheitsgründen, die Stadt zu verlassen. Also gab ich schließlich auf, ich kann meinem Vater schließlich nicht vorschreiben was er zu tun hat. So blieb mir nur übrig, ihm meinen Tarnumhang zu geben und seine Entscheidung zu akzeptieren. Zu guter Letzt brachte er mich noch auf die Idee, dass Buch welches ich suche bei den Leuten in der Stadt zu suchen. Ich beschloss bei den Universitäten anzufangen.

Bevor ich jedoch zu den Universitäten ging, holte ich die Umhänge beim Schneider ab. Leider benötigt meiner noch einen Tag länger, da ich Bestrickungen auf dem Umhang haben wollte. Bei beiden Universitäten muss ich mich jedoch zunächst einschreiben, damit ich Zugang zu der Bibliothek bekomme. Da ich mir nicht mehr sicher war, welche Universität welche Fachrichtungen anbietet, ging ich zunächst zu Beiden. Ich entschied mich für die Universität mit dem wirtschaftlichen Fachbereich, kam jedoch nicht mehr dazu mich einzuschreiben. Tharnus und Sam begegnete ich zufällig und beschloss, zunächst die Umhänge abzugeben und wenigstens den Umhang von Tharnus zu verzaubern. Dies dauerte etwa 2 Stunden. Als ich gerade fertig war, fragte mich Sam, ob ich Lust hätte die Gruppe mit zu einer Ruine in der Nähe der Friedhöfe zu begleiten. Ich sagte, dass ich vermutlich keine große Hilfe wäre, da meine magische Kraft für heute verbraucht wäre. Ich ließ mich jedoch breit schlagen, da es zu spät war sich jetzt noch für eine Uni einzuschreiben. Gewiss spielte es auch eine Rolle, dass ich keine Lust hatte den Abend alleine zu verbringen.

Als wir bei der Ruine ankamen, schlichen wir uns an, Tharnus verschwand quasi gänzlich mit seinem neuen Tarnumhang. Ich hörte dann ein Klopfen, Metall auf Stein, als ich mich umdrehte, sah ich Tharnus das Fundament mit der Spitzhacke bearbeiten. Ich wies ihn darauf hin, keinen Lärm zu veranstalten, der Tarnumhang hilft einen zwar bei der Tarnung, macht einen jedoch nicht geräuschlos. Die anderen gingen dann durch die Tür, die Tharnus natürlich eingeschlagen hat, ob Zwerge wohl nur den Weg der Gewalt kennen? Ich hörte nichts weiter, also gingen wir alle in die Ruinen hinein. Leider war das ein Fehler. Sobald wir drinne waren, schloss sich die Tür, mit einer Art Flüssigkeit, außerdem schrumpften wir alle. Eine magische Falle … Da ich nun nur noch etwa 7cm groß bin und keine magische Energie habe ist dies wirklich schlimm. Vor uns manifestierte sich Schleim in verschiedenen Farben, ich kam darauf, das diese ein Teil unserer früheren Größe sein könnte. Die magische Falle hat uns vermutlich verflucht. Wir stehen nun in einem langen Flur und erkunden nun nach und nach jeden Raume. Interessanter weise gibt es keine Lücken oder Risse in den Wänden. Als wir in den linken Raum abbogen, stehen wir auf einem Steinboden, vor uns eine Falltür, die wir mit unserer jetzigen Größe niemals öffnen können. Zudem gibt es noch zwei weitere Türen und einen Kamin. Hoffentlich komme ich hier lebend wieder raus, die Schriftrollen kann ich durch meine Größe auch nicht mehr nutzen …

 
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