RollenspielMonster Blog

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from Elion Lavellan

Nachdem wir das Halblingsdorf Twintleton verlassen hatten, machten wir uns auf den Weg nach Eulenheim. Auf dem Weg dorthin entdeckte ich einen interessanten Wald, den ich sogleich erkundete. Dort fand ich einige Manakreuter und wurde prompt von drei Ratten angegriffen. Zum Glück kam mir ein Helfer zu Hilfe, mit dem ich die Ratten besiegte. Dieses Wesen verdiente sich wahrlich Futter und Streicheleinheiten.

In Eulenheim angekommen, erfuhren wir, dass es eine Stadtache gibt und dass vor etwa einem Monat ein schwarzer Drache die Stadt angegriffen hatte. Hier scheint ein Vertreter namens Einarm das Sagen zu haben – offenbar qualifiziert der Verlust eines Körperteils jemanden dazu, eine wichtige Position zu bekleiden. Auch hier haben sich die Ritter in viele einflussreiche Positionen gedrängt.

In der Taverne sprach uns ein Händler namens Hannibal an. Er berichtete, dass einer seiner Marktkarren vermisst wird, und zählte auf, was alles darin war: Kunstwerke, ein Schild, Talismane, Kupferwaren und verschiedene Stoffe. Außerdem traf ich dort Einauge und das Mädchen wieder. Ich versuchte, Einauge kurz zu erklären, wie Magie aufgebaut ist und welche Möglichkeiten es gibt, seine Vergangenheit zu erforschen, doch er schien nicht richtig zuzuhören und wollte keine weitere Erklärung.

Mit Hilfe einer Trance konnte ich einige Einblicke in Linas Vergangenheit gewinnen. Ich sah, wie sie irgendwo heruntergefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen war. Dann sah ich einen roten, blauen, schwarzen und grünen Drachen, die gegen einen goldenen Drachen kämpften, während Mordekai sie offenbar anführte. Der goldene Drache wurde besiegt und stürzte vom Berg. Zuvor konnte ich nur gleißend helles Licht erkennen.

Wie am Vorabend versprochen, bin ich anschließend zum Alchemisten aufgebrochen, um etwas mit ihm zu arbeiten. Marielda erhielt unterdessen von Einarm ein Buch, in dem von einem weiteren Helden namens Abraham die Rede ist. Demnach hat dieser vor etwa 600 Jahren einen uralten Vampir besiegt, der Eulenheim heimsuchte. Die Dorfbewohner feiern Abraham bis heute als Helden, der das Licht in die Dunkelheit zurückbrachte.

Da mich dieses Vampirdorf interessiert, haben wir erfahren, dass es in einem Kloster Mönche mit einem Schweigegelübde gibt, die möglicherweise weitere Informationen dazu haben könnten. Morgen werde ich mich dorthin begeben, um mehr über diese Geschichte zu erfahren.

 
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from Mythologie

Die Schöpfung

Am Anfang waren das Nichts und das Alles, und sie schwebten in einer Leere ohne Zeit und ohne Form. Und siehe, das Nichts und das Alles trafen aufeinander, und aus ihrer Begegnung entstand Kaet, der Erste und der Große.

Kaet war Chaos, und Chaos war Kaet, denn in ihm wogten die Kräfte des Nichts und des Alles, ungebändigt und ungezähmt. Er sprach: „Ich will schaffen, auf dass das Leere gefüllt werde und die Stille gebrochen sei.“ Doch alles, was er schuf, wurde zerschlagen, und alles, was er formte, verging, denn in ihm tobte der Streit zwischen Schöpfung und Zerstörung.

Da rang Kaet mit sich selbst, und seine Qual war groß. Er kämpfte gegen das Dunkle, das in ihm wohnte, und das Dunkle sprach zu ihm: „Du bist Ich, und Ich bin Du. Ohne mich kannst du nichts tun.“ Doch Kaet widerstand mit aller Kraft, und sein Ringen erschütterte die Leere.

Und schließlich, in einem letzten Aufbäumen, besiegte Kaet das Dunkle in sich. Mit einem Schrei, der durch das Nichts und das Alles hallte, trennte er das Chaos von seiner Seele, und aus dieser Tat ward Ordnung geboren.

So stand Kaet, gereinigt und in sich geeint, bereit, das Werk der Schöpfung zu beginnen. Und die Welt harrte in Stille, bereit, aus seinem Willen hervorzutreten.

Und das Dunkle, das in Kaet gewohnt hatte, konnte nicht gänzlich zerstört werden. Da entsprang es aus seinem Schädel mit einem furchtbaren Krachen, wie Donner, der die Stille zerreißt. Es floh in die Ferne, zum Ende von allem, dorthin, wo der Rand des Seins die Leere berührt.

Das Dunkle sprach: „Ich bin nicht tot, und ich werde warten. Kaet mag mich besiegt haben, doch ich bin ein Teil des Anfangs, und am Ende werde ich wiederkehren.“

Und so wich das Dunkle an jenen Ort, wo keine Zeit und kein Licht herrschen, verborgen vor Kaets Blick. Doch ein Schatten blieb in der Welt, ein Flüstern von dem, was war, und die, die kommen sollten, würden das Dunkle in der Ferne spüren und seine Rückkehr fürchten..

Da war Kaet zufrieden, denn das Dunkle war fort, und sein Geist war rein. Er blickte hinaus in die Leere und sprach: „Ich will ein Werk schaffen, das Bestand hat, ein Lied aus Leben und Vergänglichkeit, das in Ewigkeit erklingt.“

Da nahm Kaet Wasser, und es wurde zu den Flüssen, die fließen, und zu den Meeren, die tief sind. Er nahm das Licht, und es wurde zu den Sternen, die brennen, und der Sonne, die wärmt.

Er nahm den Sand und den Staub, und aus ihnen formte er die Erde, die trägt, und die Winde, die streifen. Und er hauchte den Hauch des Lebens, und Leben spross auf allen Wegen, von den Tiefen der Meere bis zu den Höhen der Himmel.

Doch Kaet wusste, dass alles, was besteht, ein Ende finden muss, damit das Neue geboren werde. Darum nahm er die Vergänglichkeit und legte sie wie einen Schleier über sein Werk. Er sprach: „Es soll nicht ewig dauern, sondern wachsen, vergehen und neu erblühen, auf dass die Ordnung niemals erstarrt.“

Und so war das Universum erschaffen, voll von Schönheit und Wandel, und Kaet sah, dass es gut war.

Kaet, zufrieden mit dem Universum, sprach: „Es ist nicht gut, dass ich allein bin. Mein Werk bedarf Wächter und Lenker, die die Ordnung bewahren und den Wandel leiten.“ So vereinte er sich mit den Elementen, die er selbst erschaffen hatte, und aus dieser Vereinigung entstanden die anderen Götter.

Prokan, der Gott des Wassers und des Regens, ward geboren, als Kaet sich mit dem Wasser verband. Aus den Tiefen und Strömen formte sich Prokan, mächtig und ungestüm, der Herrscher der Meere und Bringer des lebensspendenden Regens.

Kontea, die Sonnengöttin, entsprang der Vereinigung Kaets mit dem Licht. Ihre Gestalt war wie die strahlende Sonne, und sie erleuchtete die Welt, gab Wärme und Leben, doch auch das Feuer, das verzehrt.

Ferkulla, der Gott des Steins, der Erde und des Eisens, wurde aus der Verbindung Kaets mit dem Sand und dem Staub geboren. Er war stark wie die Berge, unnachgiebig wie das Gestein und schimmernd wie das Metall, das tief in der Erde ruht.

Kard, der Gott der Luft und der Winde, entstand, als Kaet sich mit dem Hauch des Lebens vereinigte. Kard war der Atem der Welt, der Träger der Worte und Lieder, der Herr der stürmischen Winde und der sanften Brisen.

Kron, der Gott der Zeit und des Todes, wurde aus der Verschmelzung Kaets mit der Vergänglichkeit geboren. Seine Hand lenkte den Lauf der Zeit, seine Stimme rief das Ende herbei, doch auch die Erneuerung, die mit jedem Ende beginnt.

So standen die Götter, Kinder von Kaet, um ihn, und er sprach zu ihnen: „Ihr sollt die Hüter meines Werkes sein, jeder über das, was ihm entsprang. Doch wisset, dass in euch auch ein Teil von mir wohnt, und so seid ihr verbunden, gleich einem Kreis ohne Anfang und Ende.“

Und die Götter nahmen ihre Plätze ein, und die Ordnung des Universums begann zu weben ihr unendliches Muster.

Nachdem die Götter geboren waren und ihre Kräfte erkannt hatten, sprach Kaet zu ihnen:

„Nun ist es an uns, ein Zentrum für das Leben zu schaffen, einen Ort, der all unsere Gaben in sich vereint. Wasser, Licht, Stein, Wind und Zeit sollen dort harmonisch zusammenwirken.“

Da begannen die Götter ihr Werk. Prokan ließ Ströme von Wasser fließen und füllte die Tiefen mit Meeren und Flüssen. Kontea sandte ihr Licht herab, um Wärme und Helligkeit zu bringen. Ferkulla erhob die Berge, legte die Täler und ließ Gestein und Eisen in die Erde sinken. Kard hauchte Winde über die Oberfläche, die die Samen des Lebens trugen und die Wolken in Bewegung setzten. Kron durchzog alles mit der Zeit, auf dass nichts stehenbleibe, sondern wachse, vergehe und neu erstehe.

Gemeinsam formten sie eine Kugel, die im Raum schwebte, und Kaet betrachtete ihr Werk. Er legte seine Hand darauf und sprach: „Dies sei der Planet, der Ort, an dem das Leben gedeihen wird. Es sei ein Gleichgewicht aus Schönheit und Wandel, zwischen Bestand und Vergänglichkeit.“

Die Götter taten, wie Kaet befahl. Sie vereinten ihre Kräfte und erschufen Wälder, Meere, Wüsten und Himmel, und das Leben begann zu keimen. Lebewesen füllten die Erde, das Wasser und die Luft, jede nach ihrem Wesen geformt von der Macht der Götter.

So entstand der Planet, und er war erfüllt von Vielfalt und Bewegung, von Licht und Schatten, von Frieden und Sturm. Kaet und die Götter blickten auf ihr Werk und sahen, dass es gut war. Sie nannten es **Kayra**, den Ort der Schöpfung, wo das Lied des Lebens niemals verstummen würde.

Da geschah es, dass Ferkulla, der Gott des Steins, der Erde und des Eisens, voller Schaffensdrang war. Er erhob sich heimlich und stahl von den Wassern Prokans, und mit Erde und Wasser formte er Lehm, der weich und doch beständig war.

Aus diesem Lehm schuf er Statuen, jede kunstvoll und einzigartig, und er stellte sie vor Kaet, seinen Vater. Kaet sah die Werke seines Sohnes und sprach: „Wahrlich, deine Hände haben Großes vollbracht. Doch diese Formen, so schön sie auch seien, sind stumm und leer. Es fehlt ihnen das, was sie beleben könnte.“

Da wandte sich Kaet an Kard, den Gott des Hauch des Lebens, und bat um Hilfe. Kard, bewegt von Kaets Wunsch, sprach: „Ich will diesen Werken meinen Atem geben, doch wisset, dass mit dem Leben auch der Tod kommt, denn alles, was lebt, muss sich wandeln.“

Und Kard hauchte die Statuen an, und ihre Augen öffneten sich. Sie erhoben sich, wandelten auf der Erde, atmeten die Luft und tranken das Wasser. So kamen die Lebewesen ins Sein, vielfältig und voller Kraft, die Vögel der Lüfte, die Fische der Meere, die Tiere der Erde und schließlich die Kardhu, die Kaet besonders ins Herz schloss.

Die Götter blickten auf die Geschöpfe und waren zufrieden. Sie sprachen untereinander: „Wir haben ihnen Leben gegeben, doch sie brauchen auch einen Ort, an dem sie leben können.“

Prokan ließ die Meere fließen, die die Erde umschlangen. Ferkulla erhob die Berge und gab den Lebewesen festen Grund. Kontea sandte ihr Licht, damit sie sehen und wachsen könnten. Kard ließ die Winde wehen, die Wolken bringen und die Wärme verteilen. Kron legte die Zeit über all dies, damit es sich ständig erneuere.

Da kamen die Götter überein: „Von Zeit zu Zeit soll ein Gott dem anderen etwas nehmen. Das Wasser soll aufsteigen und sich als Regen auf die Erde ergießen. Die Erde soll Winde formen und die Winde die Wolken treiben. Das Licht soll den Wandel nähren, und die Zeit soll alles lenken. So wird alles in Bewegung bleiben, und das Gleichgewicht wird gewahrt.“

Und so geschah es. Die Welt war im steten Wandel, und Kaet und seine Kinder und Kindeskinder sahen, dass es gut war. Die Lebewesen bevölkerten den Planeten, und ihr Dasein war ein Spiegel der Harmonie und des Wandels, die die Götter geschaffen hatten.

Der Krieg der Götter

Und es begab sich, dass Kaet nachsann über einen Namen für sein Heim, und er sprach: „Ich will es nennen Kaeturn, auf dass es bekannt sei als meines und meiner Werke Ruhm.“ Da kamen die anderen Götter zu ihm und sprachen:

„Haben wir nicht auch an diesem Werk teilgehabt? Haben unsere Hände nicht das Fundament gelegt, und unser Atem nicht das Leben in diese Hallen gebracht? Sollte es uns nicht auch erlaubt sein, den Ort zu benennen, der aus unserer Gemeinschaft hervorging?“

Doch Kaet erhob sich mit stolzem Lachen und sprach zu ihnen: „Wessen Hände auch wirkten, das Werk bleibt mein, und der Name ist mein zu wählen.“

Da wurden die Götter, die seine Kinder waren, beschämt und verstummten vor ihm. Doch in ihren Herzen trugen sie Zorn, und sie flüsterten im Verborgenen Flüche wider Kaet. Und ihre Worte wurden zu einem Schatten, der über Kaeturn lag, und das Heim ward nicht von Frieden erfüllt, sondern von Zwietracht unter den Seinen.

Und so entbrannte ein großer Krieg zwischen Kaet und seinen Kindern, und das Blut der Himmlischen floss wie Ströme durch die Erde. Kaet erhob sich mit Macht gegen seine Kinder und Kindeskinder, und die Himmel erzitterten unter dem Donner seiner Stimme.

Er schleuderte Flammen aus seinen Händen, und die Erde barst, Berge fielen und Meere verschlangen das Land. In jenem Kampf wurde ein ganzer Kontinent hinabgestürzt in die Tiefe, und aus seiner Asche entstand die Azursee, deren Wasser bis heute das Echo des Zorns trägt.

Doch die Kinder von Kaet versammelten sich, und sie waren zahlreich wie die Sterne am Firmament. Mit einer Stimme sprachen sie: „Es ist genug! Der Hochmut unseres Vaters hat uns entzweit, doch in Eintracht wollen wir ihn niederwerfen.“

Und so vereinten sie ihre Kräfte, und ihr Licht war heller als die Sonne. Gemeinsam überwältigten sie Kaet, den Mächtigen, und sie brachten ihn zu Fall. Kaet wurde besiegt, und sie zerrissen ihn in alles und nichts, auf dass seine Macht sich auflöse in den Wind und seine Gestalt nicht mehr sei.

Doch bevor Kaet verging, hob er seine Augen gen Himmel und sprach mit gebrochener Stimme: „Ich habe geliebt, und doch habe ich zerstört.“ Eine einzige Träne entwich seinen Augen, und als sie fiel, wurde sie zu einem großen Mond, der seither die Welt erleuchtet in der Nacht.

Und so endet die Herrschaft Kaets, doch sein Erbe bleibt in der Tiefe der Azursee und im Licht des Mondes, das die Erde umhüllt wie die Erinnerung an einen verlorenen Vater.

Die Entstehung der Monde

Es waren einmal drei Brüder, Söhne des mächtigen **Prokan** und einer Sterblichen, geboren mit der Stärke der Götter und der Leidenschaft der Menschen. Diese Brüder wetteiferten unablässig miteinander, jeder darum bemüht, der größte unter ihnen zu sein.

Eines Tages sprach der jüngste Bruder: „Lasst uns die Wahrheit finden, wer der Stärkste ist! Wir wollen werfen, und wessen Wurf am weitesten geht, soll der Sieger sein.“

Die anderen Brüder stimmten mit lautem Jubel zu.

Da nahm der jüngste Bruder einen Felsen von gewaltiger Größe, so groß wie ein Hügel, und schleuderte ihn mit all seiner Kraft. Der Felsen flog hoch in den Himmel, über den Horizont hinaus, und blieb dort oben stecken, ein leuchtender Punkt in der Ferne.

Der mittlere Bruder, nicht gewillt, sich übertreffen zu lassen, suchte sich einen noch größeren Felsen. Mit einem mächtigen Schrei warf er ihn, und der Felsen flog weiter und höher als der seines jüngeren Bruders, bis auch er im Himmel stecken blieb, noch strahlender und größer.

Da trat der älteste Bruder vor, voller Hochmut, und sprach: „Ihr seid nichts als Schwächlinge! Ich werde euch zeigen, was wahre Stärke ist.“ Er suchte sich einen Felsen, der so groß war wie ein Berg, und spannte seine gewaltigen Muskeln. Doch in seiner Überheblichkeit und seinem Spott hatte er Ferkulla, den Gott des Steins und der Erde, erzürnt.

Als der älteste Bruder den Felsen warf, nahm Ferkulla ihm im selben Augenblick seine Kraft. Der Felsen flog kaum weiter als die der anderen, stieg auf und blieb als der kleinste von allen im Himmel stecken, vor den beiden anderen.

Die Brüder schauten hinauf und erkannten, dass ihre Rivalität ein Spiel für die Götter war. Sie lachten und legten ihren Streit beiseite, doch die drei Felsen blieben im Himmel stecken und leuchten bis heute.

Die Menschen nennen sie die **Drei Brüdersterne**, und sie erzählen ihre Geschichte, um daran zu erinnern, dass Hochmut stets vor dem Fall kommt.

sonstige Geschichten

Das Schmieden

Und es begab sich, dass Akir, das Feuer, Liebe empfand für Ferkulla, der sich ihr in Zuneigung nahte. Und sie sprachen miteinander und baten Kurkurru, den Hüter des Waldes, um ein Geschenk, das ihren Bund segnen sollte.

Da vernahm Kurkurru ihre Worte, und er gab ihnen Holz aus dem tiefen Walde, das stark und rein war. Und Akir, das Feuer, und Ferkulla, der von Sanftmut war, nahmen das Holz und verbanden sich mit dem Element des Feuers, das in Akir wohnte.

Da tat sich ein großes Wunder. Sie gaben etwas von sich, und gemeinsam mit dem Holz, das Kurkurru ihnen geschenkt hatte, formten sie etwas Neues, das stark und von unermesslichem Wert war. So ward das Eisen erschaffen, und mit ihm die Kunst des Schmiedens, die den Menschen von nun an dienen sollte.

Und es ward bekannt, dass Akir, das Feuer, und Ferkulla, in Eintracht mit Kurkurru, dem Wächter des Waldes, die erste Schmiedekunst hervorgebracht hatten, die für immer in den Herzen der Menschen bleiben sollte.

Die Schiffe

Und es begab sich, dass Prokan, der Herr der Stürme, der über die Wellen des weiten Ozeans herrschte, eines Tages in den heiligen Hainen Kurkurrus wandelte, des Waldes Hüter. Da sprach Prokan zu ihm:

„Höre, Kurkurru, der Sturm ruft nach neuen Wegen, um das Land zu erreichen, fern und unermesslich. Der Ozean ist groß und die Küsten weit, doch der Mensch will kommen zu den fernen Ufern. Sie suchen nach dem Zauber, der die Weiten des Wassers überbrückt.“

Und Kurkurru, der Wächter der Bäume und der Erde, lauschte den Worten des Sturmgeistes und sprach: „Es soll ein Werk geboren werden, das den Menschen eine Brücke über das Wasser gibt. Doch der Weg dahin erfordert Weisheit und Mühe.“

So sammelten sie gemeinsam das Beste aus Erde und Himmel. Prokan entließ den Wind, der die Bäume biegen und die Wasserfluten entfachen sollte, und Kurkurru gab von seinem Wald, in dem starke Hölzer wuchsen, die fest und erhaben waren.

Da nahmen die Menschen das Holz und formten es mit einer Kunst, die ihnen von Kurkurru offenbart wurde. Sie schufen etwas, das die Luft durchbrach und das Wasser trug: die ersten Schiffe. Sie verbanden die Stärke des Holzes mit der Macht des Windes, den Prokan gab, und mit der Weisheit von Kurkurru.

Die Schiffe fuhren fortan über die weiten Meere, getragen von den Winden des Prokan und gestützt von der Festigkeit des Waldes, den Kurkurru gegeben hatte. So wurden die Schiffe erschaffen, und die Menschen reisten zu fernen Ländern, über das große Wasser, das nun für sie nicht mehr unüberwindbar war.

Und es wurde bekannt, dass der Sturm und der Wald in Eintracht ein Werk erschufen, das die Welt in eine neue Ära führte.

Der Tod

Und es geschah, dass ein Lebewesen, in seiner Unschuld und Sehnsucht, ein anderes liebte mit ganzer Kraft seines Herzens. Doch jene Liebe wurde nicht erwidert, denn das andere Wesen war blind für die Glut, die in jener Seele brannte. Da ward das Lebewesen von großem Kummer erfüllt und rief in seiner Verzweiflung zu Kron, dem Hüter der Ewigkeit und der Schatten.

„O Kron,“ sprach das Lebewesen, „nimm diesen Schmerz von mir! Wenn meine Liebe nicht erwidert werden kann, so lass mich das, was ich liebe, auf ewig besitzen, wo es kein Leid mehr gibt.“

Kron, der finstere und unerbittliche, hörte den Ruf und neigte sein Haupt. Doch sein Herz war nicht mit Gnade erfüllt, sondern mit einem stillen, unergründlichen Lächeln. Er sprach: „Dein Wunsch sei dir gewährt, doch wisse: Was in meine Domäne tritt, kehrt nie mehr in die Welt des Lebens zurück.“

Da streckte Kron seine Hand aus, und das liebende Wesen wurde von der Welt genommen und in seine Domäne gebracht, wo es in steter Ruhe verweilte, unberührt von der Zeit. Doch jene Ewigkeit, die Kron schenkte, war für das liebende Lebewesen nur ein Wimpernschlag, ein Hauch im großen Strom der Existenz.

So kam der Tod in die Welt, geboren aus Liebe und Schmerz, und wurde Kron der Herrscher über alle, die einst liebten und litten. Und es ward erkannt, dass keine Bitte an Kron ohne Preis ist und keine Ewigkeit ohne Verlust.

 
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from Urbul Gorak

Der Seelensee lag schließlich vor uns – ein unheilvoller, trüber Spiegel, über den sich eine gewaltige Brücke spannte. Wir machten uns auf den Weg hinüber, doch kaum hatten wir die Mitte erreicht, wurden wir von riesigen Fledermäusen angegriffen. Einige dieser Biester trugen Drow-Reiter, die offenbar nur darauf gewartet hatten, uns in einen Hinterhalt zu locken.

Der Kampf auf der Brücke war heftig, aber wir nutzten unsere Magie und Strategie, um die Reiter aus dem Sattel zu holen. Einen von ihnen nahmen wir gefangen. Während er an einem Seil über den See gehalten wurde – mit dem ständigen Risiko, ins Wasser zu fallen – befragten wir ihn. Man sagt, wer das Wasser des Sees berührt, verliert all seine Erinnerungen. Dieses Wissen nutzten wir zu unserem Vorteil und setzten ihn zurück. Danach übergaben wir ihn in die fürsorglichen Hände von Globlob, der ihm eine neue Zukunft in seinem Haus versprach.

Mit diesem Sieg im Rücken erreichten wir die Stadt. Globlob sprach sofort mit der Matriarchin und begann – in typisch Globlob’scher Manier – eine Reihe von Gesprächen, die uns alle etwas ins Schwitzen brachten. Erst berichtete er ihr von ihrem totgeglaubten Bruder, dann erzählte er von unserem „Spiel“ mit den Drow auf der Brücke, und schließlich machte er ihr auch noch einen Heiratsantrag. Die Spannung im Raum war zum Schneiden dick, bis Vysanne Globlob zur Seite nahm und ihn zurechtwies. Danach wurde das Gespräch deutlich ernster.

Die Matriarchin gab uns schließlich eine Aufgabe: den Kopf ihres Bruders zu bringen, der sich im Tempel auf der gegenüberliegenden Seite der Stadt hinter einer verschlossenen Tür versteckte. Ihre Tochter – die wir zuvor aus der Taverne geworfen hatten – bestätigte uns diesen Hinweis widerwillig.

Am nächsten Morgen waren wir bereit. Mit der Glocke, die wir zuvor gefunden hatten, öffneten wir problemlos die verschlossene Tür und überraschten ihr Ziel im Inneren. Der Kampf war kurz, aber heftig. Dank unserer Vorbereitung und einer gut durchdachten Taktik konnten wir ihn schnell überwältigen.

Mit dem Kopf des Bruders in der Hand kehrten wir zur Matriarchin zurück. Sie war sichtlich zufrieden und belohnte uns nicht nur mit Dank, sondern auch mit exklusiven Handelsrechten für die Stadt. Ein enormer Erfolg!

Nun, da diese Angelegenheit geklärt war, konnten wir die Stadt mit erhobenem Haupt verlassen. Während Globlob weiter Pläne für die Zukunft schmiedete, freuten wir uns alle auf etwas Ruhe und hoffentlich weniger waghalsige Abenteuer – auch wenn ich mir insgeheim sicher bin, dass dies längst nicht das Ende unserer Geschichte ist.

 
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from Berdur Donnerherz

Der Nebel hat sich weitestgehend verzogen. Wir machten eine gute Strecke und unterhielten uns nebenher. Ich dachte über die Leute, die hier in dieser Welt leben nach und sprach meinen Gedankengang auch aus. Ich wunderte mich vor allem über die vielen verschiedenen “Arten” von Leuten und verglich vor allem die Zwerge und Elfen mit denen in unseren nordischen Sagen. Lin fragte daraufhin, was “nordisch” bedeutete. Puh, wie erklärt man jemanden etwas, was für einen selbstverständlich ist. Elarien sprang ein und erklärte Lin ein bischen über den nordischen Sagenkreis. Irgendwie kam das Gespräch dann auch auf den technologischen Fortschritt. Elarien meinte wir seien so etwa 700 bis 1000 Jahre vorraus, was Lin noch mehr verwirrte, weil wir keine Magie zu Hause haben, aber Technologie, die es uns erlaubt zu fliegen, schnell zu reisen, mit anderen über weite Entfernungen zu sprechen. Elarien philosophierte darüber ob wir vergessen hätten, das Magie existiert. Ich persönlich halte das für Quatsch. Wie gerne würde ich Magie nutzen wollen, um bestimmte Sachen rückgängig zu machen.

Lin und Elarien unterhielten sich angeregt, ich hörte aber nicht hin, da ich meinen eigenen Gedanken nachhing. Wie zur Hölle kommen die anderen so gut mit der Situation klar? Ich habe ständig das Gefühl irgendwie in einem Traum gefangen zu sein aus dem ich nicht aufwachen kann. Das mach mich wahnsinnig. Dazu kommt, dass ich immer wieder im Traum, das Geräusch meines Degens höre,wie er durch den Körper des Goblins fährt. Das fühlt sich anders an als damals.

Mitten in diesen Gedanken riss mich eine Frage Elariens ins hier und jetzt zurück: Was denn meine liebste Geschichte mit Sagengestalten sei. ICh dachte kruz darüber nach und antwortete: “Jesus und die Bergpredigt” Ich bin absolut nicht gläubig, finde aber die Quintessenz aus der GEschichte gut:SEI KEIN ARSCHLOCH!

Als Kind habe ich auch eine Version der Nibelungensage gelesen, also erwähnte ich auch Siegfried und Hagen. Ich erwähnte, das es aus jedem Kulturkreis hunderte von Sagen und Geschichten gibt, die alle davon handeln, dass Menschen scheiße zueinander sind. Lin war wohl einverstanden.

Das Wandern machte mir ziemlich viel Spass, so dass ich der Versuchung nicht wiederstehen konnte und lauthals anfing zu singen: “Das Waaandern ist des MüühüüllersLust”. Tharok summte auch etwas, ich glaube es war dieser Song aus diesem Boxfilm mit Stallone. Dabei boxte er sich durch unsichtbare Gegner...sie sind halt alle jung...

Wir erreichten einen Platz, der sich gut zum rasten eignete.

Tharok und Snarwar wollten etwas zu essen suchen und ich zwang Liam mit mir Holz sammeln zu gehen. Lin und Elarien waren nun alleine. Snarwar hatte das so geplant und ich habe verstanden worauf er hinaus wollte. Die beiden waren also alleine und ich suchte sehr angestrengt den Boden nach Holz ab. Es dauerte eine Weile bis auch Liam verstand worauf wir hinaus wollten. Nach einer Weile ging ich sehr laut zurück, damit die beiden genug Zeit hatten, sich wieder voneinander zu lösen.

Nachdem wir ein Feuer entzündet hatten, fragte ich Lin wie sie ihr Verwandlungsding so acht. Anscheinend ist das angeboren bei ihrer Spezies. Sie müssen nur genug Zeit mit jemanden verbringen, dann können sie sich in diese Person verwandeln. Wir vereinbarten eine Reihenfolge zur Wache und ich legte mich hin und schreibe gerade noch ein bischen. Ich habe die dritte Wache, deswegen sollte ich ein bischen schlafen. Guten Nacht!

Liam hat mich nicht geweckt! Anscheinend ist Elarien irgendwann aufgewacht und hat alle schlafend vorgefunden. Er hat dann die ganze nacht Wache gehalten. Wieso hat er niemanden geweckt?

Ich hatte mal wieder einen Alptraum, diesmal ging es um meine Eltern. Ich habe schon lange nicht mehr von ihnen geträumt...

Liam war sehr langsam, anscheinend hatte er die Blätter dieser Kaffeepflanze in kaltem Wasser aufgelöst. Waren das nicht Bohnen die wach machen sollten? Auf jeden Fall kam mir Liam sehr stoned vor...Ich frühstückte und gab auch Bob ein bischen etwas zu essen, ich hatte ihn die letzten paar Tage vernachlässigt. Ich schnappte so schnell nach dem Essen, da er mich fast gebissen hätte. Ich muss daran denken ihm auch etwas zu essen zu geben, also teilte ich meine Rationen auf und legte etwas für Bob zur Seite. Die Arme Maus.

Als wir wieder unterwegs waren, schien sich die verdrogte Langsamkeit von Liam zu bessern. Er erzählte, dass er gestern noch zu seinem Gott(?) gebetet hatte und anscheinend hat er irgendwie eine Antwort bekommen. Laut ihm fühlte es sich an, als ob dich jemand anstupst. Ich muss auch mal schauen ob ich zaubern kann...

Wir gingen also voran und ich erzählte Lin, das mir die Bewegung an der frischen Luft gefehlt hatte und da wir uns am Abend davor über unser Alter unterhalten hatten, fragte sie ob es daran liegt, dass mir meine Knie wehtaten. ICh erklärte ihr, dass ich dabei meinen Kopf frei bekomme, besonders wenn ich Musik oder ein Hörbuch höre. Sie schaute mich fragend an und ich versuchte ihr das Konzept eines tragbaren Musikspielers zu erklären. Ich weiß nicht, was mich dazu brachte, aber ich erzählte Lin von meinen gestrigen Gedanken. Wie zum Teufel kommen die anderen so gut mit der Situation klar? Sie schaute mich an und meinte, das der Schein oft trügen würde, dabei sah sie sehr traurig aus. Sie legte mir die Hand auf die Schulter, ich ergriff sie und drückte sie kurz.

Um uns abzulenken, erzählte ich ihr von den vielen verschiedenen Arten von Musik die wir zu Hause haben.

Snarwar mischte sich ein und meinte sie/er könne Musik beisteuern. Lin war begeistert von dieser Idee und fragte nach unseren Lieblingsliedern. Snarwar begann ein Lied auf seiner/ihrer Laute zu klimpern, das ich öfters im Radion gehört hatte. Ich musste, nachdem ich das Snarwar gesagt hatte, natürlich erstmal erklären was ein Radio ist...

Snarwar fragte nach meinem Liedwunsch und ich war so blöd mir “Hurt” von Johnny Cash zu wünschen. Damals hat das Lied mich irgendwie aufgerichtet, warum auch immer. Heute dachte ich eher, Wow war ich kaputt damals...

Lin fragte danach was wir am meisten vermissen würden. ICh antwortete wie aus der Pistole geschossen: DÖNER!

ICh erklärte Lin was ein Döner ist und dabei lief mir das Wasser im Mund zusammen. Ich muss in Silbermark unbedingt einen Markt finden.

Snarwar vermisst duschen. Verständlich, so eine heiße Dusche wäre auch mal wieder schön. Elarien hat unser Gespräch mitgehört (muss an den spitzen Ohren liegen) und meinte er vermisse Baklava. Er erzählte uns von seinem zu Hause wo er in einem kleinen LAden immer Baklava geholt hatte. Und AC/DC vermisst er auch. Immerhin einer mit Musikgeschmack! Er versucht Lin zu erklären woher Baklava kommt und stottert etwas davon, dass er Google und Wikipedia vermissen würde. Lin ist verwirrter als zuvor und Elarien vergleicht die beiden Dienste mit einer vielen großen Bibliotheken in ein kleines Buch gepresst. Das machte die Verwirrtheit von Lin nicht besser.

Snarwar begann TNT von AC/DC zu spielen und bewegte sich wie Angus Young auf dem Weg voran. Das sah ziemlich komisch aus. Elarien kam ein bischen aus sich heraus und sang das LIed mit. Nachdem das Lied zu Ende war, steckte Snarwar die Laute weg. Lin war begeistert von seiner/ihrer Darbietung und Snarwar erzählte ihr, dass er/sie als Mädchen in der Highschool immer blöd angeschaut worden ist, wenn sie Rockmusik gut fand. Er/sie fragte dann Lin, ob es Sachen gibt die man als Frau hier nicht tun sollte, weil es sich nicht gehört. Lin meinte, das es eher auf das Volk als auf die Region ankäme. Und wieviel Gold jeamnd hätte. Lin hängt sich wieder an Elarien und die beiden flirten hart miteinander, da wird einem glatt schlecht.

Allerdings hörte ich mit einem halben Ohr hin und Elarien will anscheindend gar nicht mehr heim? Jedenfalls versprach er Lin hier zu bleiben! Oh mann, das kann ja noch lustig werden.

Die beiden hatten rosa Herzchen in ihren Augen und redeten Süßkram...

Ich ließ mich zu Snarwar zurückfallen und fragte ihn/sie wo er/sie so spielen gelernt hat. Er/sie meinte, es sei dieser Körper und es wäre instinktiv. Oh ich verstand ihn/sie so gut. Immerhin kann dieser Körper mit einem Degen umgehen, ich konnte das nie! Um ehrlich zu sein, der Körper fühlt sich gut an. Meine Knie tun nicht weh, ich bin topfit und meine Bauchmuskeln habe ich seit ich 17 war nicht mehr gesehen. Und Berdur hat beeindruckend viele davon.

Während wir uns unterhielten, näherten wir uns einer großen Siedlung. Ist das schon Silbermark? Ich sitze jedenfalls am Wegesrand, während wir auf die Nachzügler warten und schreibe die letzten 2 Tage auf... Es wird mir immer wichtiger Tagebuch zu führen. Ich habe das Gefühl es erinnert mich daran wer ich bin!

 
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from Bjorn Eisenschild von Sternenschmied

Die Ereignisse des Tages waren turbulent, und ich weiß kaum, wo ich beginnen soll. Am Morgen trat uns eine neue Gefährtin bei: Elandrhiel Vuhlin, eine entschlossene und talentierte Kämpferin, die unser Trupp willkommen hieß. Ihre Fähigkeiten sollten sich bald als nützlich erweisen. Unser Ziel war klar: den ersten Turm angreifen, um eine strategisch wichtige Position zu sichern.

Oben auf dem Turm warteten vier Dämonen auf uns, die ein Katapult gegen uns einsetzten. Sie hatten es besonders auf Nyaldee abgesehen, die als Ablenkung fungierte, um den Rest von uns die Möglichkeit zu geben, direkt zum Turm zu fliegen. Ihr Mut ist bewundernswert. Solenne blieb in den ersten Momenten des Angriffs unauffindbar, was mich beunruhigte – doch das Chaos ließ wenig Zeit für Nachforschungen.

Währenddessen hatte unsere Armee es mit einer furchterregenden Chimäre zu tun – einer schneeweißen Kreatur mit den Köpfen einer Katze, einer Ziege und einer Echse. Sie drängte die Paladine zurück, während wir gleichzeitig einen mächtigen Vrock in eine andere Dimension verbannen konnten. Diese taktische Entscheidung verschaffte uns Luft, doch der Preis war hoch: Die Moral litt, und unsere Kräfte schwanden.

Am Abend überraschte uns Orvell mit seiner Rückkehr. Er tauchte plötzlich in unserem Zelt auf, begleitet von der stets misstrauisch beäugten Nurah Dendiwhar. Die Situation war angespannt, denn wir hatten Nurah weiterhin nicht verziehen, und ihre Anwesenheit verstärkte die Unruhe in der Gruppe. Orvell versuchte, die Führung wieder an sich zu reißen, was zu hitzigen Diskussionen führte. Schließlich legte ich folgende Bedingungen fest, um Nurah an den Kreuzzug zu binden:

Von diesem Moment an ist die Person, die wir als Nurah kennen, an die Pflichten der Verschwiegenheit und Treue gegenüber dem Kreuzzug gebunden. Es ist ihr untersagt, die Ziele des Kreuzzuges durch direkt oder indirekt Handlungen zu verraten, und sie ist verpflichtet, den Führern(Namen einfügen) des Kreuzzuges jederzeit wahrheitsgemäß gegenüberzutreten. Ebenso ist es ihr verboten, Falschinformationen an Untergebene weiterzugeben. Jeder Versuch, Informationen jeglicher Art – direkt oder indirekt, wissentlich oder unwissentlich – an den Feind weiterzugeben.

Begleitet wurde Orvell auch von einer Barbarin, die uns von einem Dungeon berichtete – offenbar die Kerkerzellen – wo wir die Standarte vermuteten. Wir schickten Elandrhiel voraus, um die Lage zu sondieren. Sie kehrte mit einem Spektor zurück, einem gefährlichen Geist, der uns einen Eindruck davon gab, womit wir es zu tun hatten.

Ein gefangener Schmied zeichnete uns eine Karte des Dungeons und gab uns Hinweise auf die dortigen Gefahren. Dafür ließen wir ihm zu, seine Arbeit in der Schmiede fortzusetzen. Diese Informationen halfen uns, einen geordneten Plan zu erstellen. Unten im Dungeon stießen wir schließlich auf die verräterische Arueshalae und eine Tieflingszauberin namens Chorussina. Es war ein harter Kampf, aber wir konnten beide überwältigen.

Nach einigen weiteren Herausforderungen entdeckten wir das Banner des Schwertes der Tapferkeit in einem versteckten Raum – eine Illusion hatte uns zunächst in die Irre geführt. Doch der Sieg wurde durch die Spannung innerhalb unserer Gruppe getrübt: Ich verlor die Kontrolle und verspürte den Drang, Solenne in einen Abgrund zu werfen. Ehe ich Schaden anrichten konnte, wurde ich niedergeschlagen. Als ich wieder zu mir kam, war das Banner bereits aufgestellt.

In einer Geste der Solidarität und Hoffnung beschlossen wir, unsere Schätze zusammenzulegen, um Neanora wiederzubeleben. Dies war nicht nur ein Akt des Mitgefühls, sondern auch ein Zeichen dafür, dass unsere Gruppe trotz aller Konflikte weiterhin zusammenhält. Doch die Spannungen blieben: Orvell kehrte zurück und behauptete, Nyaldee habe ihn hinterrücks getötet. Die Gruppe ist gespalten, und es wird Zeit und viele Gespräche erfordern, das Vertrauen wiederherzustellen.

Wir nutzten die wenigen ruhigen Stunden, um unsere Kräfte zu sammeln. Ich bereitete das Essen zu, was mich wie immer entspannte. Zu meiner Überraschung entdeckte ich, dass Nyaldee offenbar großes Interesse an Insekten hat – eine unerwartete, aber faszinierende Seite an ihr.

Nachts wurde ich von Neanora geweckt, die mich mit der Behauptung überraschte, ich müsse Orvell helfen. Wie sie auf diese Idee kam, bleibt ein Rätsel. Ich schickte sie weg und versteckte mich ein Zelt weiter, um meinen Schlaf zu sichern. Doch das Schicksal hatte andere Pläne: Orvell und Solenne fanden mich dennoch und zwangen mich zu einem kurzen, unerfreulichen Austausch, bevor ich endlich weiterschlafen konnte.

 
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from Auf der Suche nach dem Buch

Ich erwache in einem Sack, jemand tritt von außen. Ich rufe um Hilfe: “Was ist hier los?” Irgendwann bemerke ich, dass der Sack offen ist, ich krabbel heraus. Ich sehe die anderen in der Gruppe, Tharnus spricht mich dann an und sagt, dass die Schriftrolle die ich ihm gab “kaputt” sei. Da ich noch verwirrt bin, überprüfe ich die Schriftrolle, Tharnus hat recht, sie ist “falsch” erstellt worden. Ich wollte die Schriftrolle vernichten, Zarah wollte de Rolle aber haben.

Wir standen mitten im Wald. Die Gruppe sucht einen Zwerg, welcher einige Leute getötet hat. Wir warten offenbar auf einen Druiden. Kurze Zeit später, tritt ein Mann aus den Büschen, der besagte Druide. Er sagt, dass der Zwerg nicht hier im Wald sei, sondern in die Berge floh.

Auf meine Nachfrage wo sich der Wald befindet, sagte mir der Druide, dass wir in der Nähe der Stadt Torai wären. Unsere Gruppe möchte offenbar den Zwerg zu Strecke bringen. Dazu wollen wir uns vorbereiten. Wir gehen auf die Suche nach Manakräutern.

Als wir auf der Suche waren, trennten wir uns. Ich wurde beim pflücken des Krauts von einer Echse angegriffen. Sie war sehr stark. Ich verzauberte die Kreatur mit dem Zauber Zerstörung. Leider ging ein Teil des Zaubers nach hinten los. Ich erfuhr später, dass auch ich davon betroffen war. An den eigentlichen Kampf kann ich mich kaum noch erinnern. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich wie ein Kleinkind sprach und Joe mir meine Intelligenz zurück gab.

Als ich wieder bei Sinnen war, berichtete mir Joe, das die Gruppe einen Vertrag mit den Wesen schloss. Wir sollten einen Baum, der eindeutig in der Magieenklave steht, “befreien”. Ich will meine Leute nicht verraten, also möchte ich mit diesem Auftrag nichts zu tun haben. Das Wesen, sagt jedoch dass man sich entscheiden muss. Ich bat um Bedenkzeit und habe den Plan gefasst mich in der Nacht davon zu stehlen. Dies tat ich auch. Ich durchstreifte den Wald zwei tage, bis ich zu einer Barriere kam. Ich konnte diese nicht überwinden, jedoch bin ich mir sicher, dass sie mit dem Zauber Zerstörung zu überwinden ist. Auch wenn ich nicht mehr viel Mana habe, so wirkte ich den Zauber mit meiner derzeitigen Kraft. Leider konnte ich die Barriere nicht überwinden. Ich bemerkte, dass mir die Wesen gefolgt sind. So nahm ich meinen Tarnumhang, um mich vor ihnen zu verstecken. Aus unbekannten Gründen konnten sie mich jedoch aufspüren. Ich hatte keine Chance sie griffen mich an, alle Vermittlungsversuche scheiterten. Ich falle, meine Augen werden schwerer. Das wars mit mir. Es tut mir Leid Vater.

 
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from Taarions Ideenbuch

Hallo zusammen,

ich habe mich entschieden diesen Blog nicht mehr in der vorliegenden Form weiterzuführen. Übernehmen tut eine handgeschriebene Webseite unter https://taarion.sebastiansit.de/blog/. Dort habe ich mehr Freiheiten die Inhalte so zu präsentieren wie ich es möchte. Die bestehenden Inhalte habe ich mitgenommen so das sie jetzt auf beiden Wegen erreichbar sind.

Was mit der neuen Technik nicht mehr geht ist die Verknüpfung ins Fediverse. Daher möchte ich euch bitten stattdessen meinem Mastodon-Account zu folgen: https://rollenspiel.social/@taarion. Ich werde dort auf neue Beiträge hinweisen.

 
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from Urbul Gorak

Tagebuch

Globlob erhielt eine Einladung von Vanitra von Zol'Vakir zu einer Drow-Versammlung, also machten wir uns auf den Weg. Beim Überqueren eines Abgrunds per Flugzauber überraschten wir wohl einige Wächter, die uns erwarteten. Sie griffen uns sofort an, waren aber nicht sehr gut Organisiert. Wahrscheinlich weil wir nicht die Brücke nutzten, wie sie es vermutet hatten. Ein Fehler von ihnen.

Während der Reise schloss sich uns plötzlich ein zweiter Urbul an. Ich muss sagen, es war ein stolzer Moment, mich selbst in solcher Perfektion vor mir zu sehen. Die anderen schienen weniger begeistert und bestanden darauf, ihn zu überwältigen, um ihn zu befragen. Vysanne und der Golem machten kurzen Prozess, und wir fanden heraus, dass er ein Doppelgänger war, der im Auftrag von Zol'Vakir arbeitete.

Doch sein Auftauchen war nicht ganz umsonst. Er brachte mich auf eine interessante Frage: “Wie würde ich gegessen werden wollen?” Globlob und ich arbeiteten sogleich an einem Rezept.

Wenn ich schon gegessen werde, dann so, dass jeder Bissen zeigt, wie viel Kraft und Zähigkeit in mir steckt. Und hör zu – ich will, dass es ein Festmahl ist, an das sich alle erinnern!

Außerdem stellten wir fest, dass Doppelgänger eine interessante Grundlage für neue Geschmacksrichtungen bieten. Globglob notierte das für später.

Nachdem wir ein altes Dorf mit einigen Svirfneblin erreicht hatten, die in den Ruinen lebten, gaben sie uns Hinweise auf den Weg. Nach Osten sollten wir gehen, Richtung Haundrauth. Der Weg führte zunächst über ein gefährliches Gewässer, dann in die Siedlung Haundrauth gefolgt von einem See, der angeblich von Seelen erfüllt ist. Ein Tag bis zum See, dann vier Wochen über den See und weiter entlang eines Flusses. Kein einfacher Weg, aber machbar.

Am See angekommen fanden wir weder Boote noch Bewohner vor. Improvisieren war gefragt, also bauten wir uns ein Floß aus einer Steinplatte. Vysanne stellte fest, dass der See aus Quecksilber und Adamantin bestand – ein seltsamer Anblick. Während der Überfahrt öffnete sie die Schriftrolle und ließ ein wenig von der See-Flüssigkeit hineinlaufen. Keine Ahnung, was das bringen soll, aber sie schien zu wissen, was sie tat.

In Haundrauth angekommen fiel uns sofort auf, dass der Flüssigkeitsspiegel des Sees um etwa einen Meter gesunken war. Am Hafen verhandelten wir kurz mit einem Drow, der uns anbot, Doppelgänger zu besorgen. Wir merkten uns das für später.

Die einzige Taverne im Ort bot uns Unterschlupf, aber es wurde schnell seltsam. Ein kleiner blauer Mann gab uns ein Zimmer, aber als wir nach dem großen Zimmer fragten, meinte er, es sei von jemand anderem belegt. Globlob bestand darauf, dass es sein Zimmer war, also trug ich erst den kleinen blauen Mann vor die Türe der Taverne Dann wollte ich die Frau aus dem Zimmer holen, doch sie konnte sich nicht entscheiden ob aus dem Zimmer oder der Taverne und meinte dann sie sei wichtiger als Globlob und irgendwie hatte sie recht und so trug ich auch Globlob aus dem Zimmer. Dann schaffte Hogrog die Frau aus der Taverne und mir blieb das Zimmer übrig.

Am nächsten Morgen nahm ich ihre Karten und ihr Geld mit zum Frühstück. Vysanne erklärte, dass die Karten sehr nützlich sein würden. Mit dem Geld spendierte ich der ganzen Taverne eine Runde und gab dem kleinen blauen Mann eine Goldmünze als Entschädigung dafür, dass er so angespannt war. Ein guter Start in den Tag!

Das Ultimative Urbul-Platte

Zutaten:

  • 1 Urbul – groß, kräftig und gut abgehangen
  • Grobes Salz und Pfeffer für die Basiswürze
  • Eine Marinade aus scharfen und rauchigen Aromen:
    • 1 Tasse kräftiger Whisky (weil Stärke nicht nur im Charakter zählt)
    • 4 Knoblauchzehen, zerdrückt
    • 2 Esslöffel geräuchertes Paprikapulver
    • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
    • 1 Esslöffel Honig (für den Hauch von Charme, der tief verborgen ist)
  • Rustikales Gemüse für die Beilagen:
    • Kartoffeln, Möhren, Kohl und ein Maiskolben
  • Eine Beilage aus würzigen Bohnen, symbolisch für Urbul’s oft explosive Persönlichkeit

Zubereitung:

  1. Das Hauptstück vorbereiten: Urbul wird mit grobem Salz und Pfeffer eingerieben – ehrlich, kräftig und ohne Schnickschnack. Seine natürliche Stärke soll im Geschmack dominieren.

  2. Die Marinade auftragen: Der Whisky und die Gewürze verleihen Tiefe und Charakter. Alles großzügig auftragen und über Nacht einziehen lassen – Urbul braucht Zeit, um seinen vollen Geschmack zu entfalten.

  3. Langsames Garen: Im Feuer oder Smoker – nichts passt besser zu Urbul als die ungezähmte Hitze. Langsam garen, bis das Fleisch butterzart ist, aber immer noch Biss hat.

  4. Die Beilagen zubereiten: Rustikales Gemüse und würzige Bohnen werden auf offenen Flammen zubereitet, um die Geradlinigkeit und Robustheit von Urbul widerzuspiegeln.

  5. Servieren: Auf einer massiven Holzplatte angerichtet, mit einer Krone aus geräucherten Hörnern als Garnitur. Ein Eimer kräftigen Met als Begleitung ist ein Muss.

 
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from Malachai Shadowthorn

Unsere Reise begann diesmal mit Kira, die sich aufmachte, nach Lysianassa zu reisen, um den Bau einer Brücke zu planen. Diese Brücke würde uns den Zugang zur Elfenstadt deutlich erleichtern und ein wichtiger Schritt sein, um die Ruinen effizienter zu erkunden. Während Kira diese Aufgabe in Angriff nahm, brachen wir zu einer neuen Expedition in das unbekannte Land der Zyklopen auf.

Die Reise war wie immer von Herausforderungen geprägt. Schon bei der ersten Ansteigung der Berge kam es zu einem gefährlichen Zwischenfall: Dior, Kira und Caelum rutschten ab und fielen direkt vor eine Zyklopenhöhle. Glücklicherweise konnte ich Dior und Kira mit einem Federfall-Zauber retten, während ich Dai, der ebenfalls in Schwierigkeiten war, mit einer beschworenen gigantischen Wespe zu Hilfe kam. Trotz unserer Anstrengungen forderte der Aufstieg in die Berge seinen Tribut, und Dior verletzte sich bei einem weiteren Sturz.

Unsere Lage schien kritisch, doch die Adler, die uns schon einmal geholfen hatten, kamen erneut zu unserer Rettung. Sie brachten uns aus den gefährlichen Bergen, doch kaum hatten wir Luft unter den Flügeln, wurden wir von einer Wyvern angegriffen. Ein Luftkampf entbrannte, bei dem wir all unsere Kräfte mobilisieren mussten. Mit zwei beschworenen Luftelementaren und Karamellas geschicktem Einsatz eines Blitz-Zauberstabs konnten wir die Wyvern schließlich besiegen. Es war ein Triumph, der uns allen zeigte, wie gut wir mittlerweile als Team zusammenarbeiteten.

Als wir die Königin der Lüfte erreichten, kam es zu einer unerwarteten Wendung. Kira nahm unwissentlich eine Flöte von der Königin an, was als Zustimmung zu einem Vertrag galt. Diese Flöte hat magische Eigenschaften und kann uns offenbar über und auf alle Berge der Region bringen. Doch Kira war sich der Tragweite dieser Vereinbarung nicht bewusst, und ich mache mir Sorgen, welche Konsequenzen dieser Vertrag für uns haben könnte.

Abseits der Gruppe plante ich mit Kira, wie wir ein Roc-Ei beschaffen könnten – ein äußerst wertvolles und seltenes Objekt. Doch unser Gespräch wurde von Caelum belauscht, was uns dazu veranlasste, die Diskussion abzubrechen. Es bleibt unklar, ob Caelum wirklich loyal ist, oder ob er möglicherweise ein Spion ist. Diese Ungewissheit nagt an mir.

Um seine Loyalität zu beweisen, erhielt Caelum schließlich den Auftrag, ein Roc-Ei zu beschaffen. Zu meiner Überraschung kehrte er tatsächlich zurück – und das mit einem Ei! Ich hatte nicht erwartet, dass er diese gefährliche Aufgabe überleben würde, geschweige denn, dass er erfolgreich sein würde. Es ist schade, dass er nur ein einziges Ei mitgebracht hat. Mit mehreren hätten wir sicher noch mehr anzufangen gewusst.

Diese Reise hat uns wieder einmal gezeigt, wie gefährlich und zugleich faszinierend die Welt ist, in der wir leben. Jede Herausforderung bringt uns neue Erkenntnisse, aber auch neue Fragen. Der Winter rückt näher, und wir müssen uns darauf vorbereiten, was die nächsten Monate für uns bereithalten könnten.

 
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from Malachai Shadowthorn

Wir brachen erneut nach Varnburg auf, entschlossen, die Rätsel rund um die Stadt zu lösen und die Geheimnisse der letzten Ereignisse zu ergründen. Unsere Reise war jedoch nicht weniger gefährlich als die vorherige. Beim Durchqueren einer Kluft im Land wurden wir plötzlich von einem Landhai angegriffen. Das Ungeheuer war ein gewaltiges, reptilienartiges Wesen, und der Kampf gegen es zog sich hin. Mit viel Mühe und Schweiß gelang es uns schließlich, es zu besiegen, doch wir waren alle erschöpft und verletzt.

Während wir uns von diesem Kampf erholten, bemerkten wir, dass der Ring, den Dior sich angesteckt hatte, verflucht war. Als wir den Ring näher untersuchten, explodierte er plötzlich in einer gewaltigen elektrischen Entladung, die uns alle schwer zusetzte. Nach dem Schock und den Verletzungen, die wir erlitten hatten, waren wir umso vorsichtiger bei dem, was uns noch bevorstand.

Kurz darauf wurden wir von einer Gruppe Zentauren umringt, die uns mit viel Glück zu ihrer Schamanin führten. Doch diese empfing uns mit Vorwürfen, dass wir ihre Brüder getötet und deren Leder verwendet hätten. Wir versuchten, sie von unserem guten Willen zu überzeugen, und nach einer langen Erklärung erklärte sie sich bereit, uns zu helfen. Sie berichtete von drei Manticores, die sich in der heiligen Stadt der Zentauren niedergelassen hatten. Diese monströsen Kreaturen – humanoide Köpfe, Löwenkörper, Drachenflügel und Skorpionschwänze – mussten vertrieben werden, um das Wohlwollen der Zentauren zu gewinnen. Es war eine heikle Aufgabe, doch wir nahmen sie an.

Unterwegs trafen wir auf Rog, einen weiteren Zentauren, der uns zunächst misstrauisch beäugte. Doch ich setzte meine Illusionen ein, um ihn zu täuschen, und schließlich führte uns Rog zu den Manticores. Wir konnten zwei der drei Manticores in der heiligen Stadt erlegen, während der dritte in einen Rog geflogen war und sich daraufhin als weniger bedrohlich herausstellte.

Mit dieser Aufgabe erfolgreich abgeschlossen, machten wir uns auf, den Zentauren von unserem Erfolg zu berichten. Die Schamanin war zufrieden, und als Zeichen des Dankes und der Anerkennung gewährten sie uns ihre Unterstützung.

Doch die Reise brachte uns noch weitere Entdeckungen. Im Süden stießen wir auf die Ruinen einer Tabustadt – das Land ihrer einstigen Feinde, der Zyklopen. Es wurde uns gesagt, dass es sich um eine Nekropole handelt, ein Ort des Todes und der Magie. Die Atmosphäre dort war bedrückend, und wir spürten die dunklen Kräfte, die diesen Ort durchzogen.

Weiter in den Opferstädten fanden wir ein riesiges Skelett eines Lindwurms. Die Knochen waren noch intakt, ein faszinierender, wenn auch erschreckender Anblick. Doch die größte Herausforderung wartete noch. Eine Herde Mastodons griff uns an. Das männliche Tier der Herde war besonders aggressiv, und ich wurde schwer verletzt, als es mich mit seinen gewaltigen Stoßzähnen traf. Tragischerweise wurde Caelums Katze erschlagen, und mehrere Mitglieder unserer Gruppe erlitten ebenfalls schwere Verletzungen.

Nach diesem gefährlichen Zwischenfall entschieden wir uns, nach Vigilianassa zurückzukehren. Wir hatten bereits einige Zeit unterwegs verbracht, und es war an der Zeit, zur Stadt zurückzukehren, um uns zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. Der Weg war beschwerlich, aber wir hatten wichtige Erfahrungen gesammelt und wertvolle Schätze entdeckt. Wir mussten uns auf das vorbereiten, was noch vor uns liegt – der Winter naht, und mit ihm neue Herausforderungen.

 
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from Malachai Shadowthorn

Unsere Reise begann mit einem Auftrag des Lordprotektors, der uns bat, nach Varnburg zu reisen. Seit einiger Zeit war keine Kommunikation mehr aus der Stadt erfolgt, und wir sollten herausfinden, was geschehen war. Varnburg, gegründet von Megavan, einem prevoischen Adligen niederer Geburt, liegt hinter dem Gebirgszug Tore von Levinie im Nomenhochland. Das Gebiet ist auch die Heimat nomadischer Zentauren, die als stoisch und naturverbunden gelten.

Die Reise in das Nomenhochland war beschwerlich, und als wir schließlich in Varnburg ankamen, fanden wir eine Geisterstadt vor. Kaum angekommen, wurden wir von einem Chuul angegriffen, einem monströsen amphibischen Wesen. Kira gelang es, das Wesen zu verzaubern, sodass es mit uns sprach. Der Chuul erklärte, dass er in letzter Zeit nur Riesen oder Ähnliches gefressen habe und dass seit Wochen oder sogar Tagen keine Menschen mehr in der Stadt zu sehen gewesen seien. Wir gaben ihm die Schweine aus den Ställen als Futter, um uns weiter umsehen zu können.

Im Brunnen entdeckten wir einen toten Spriggan. Diese Kreaturen sind bekannt dafür, dass sie sich magisch vergrößern können. Es wurde klar, dass die “Riesen”, von denen der Chuul sprach, wahrscheinlich diese Spriggans waren.

Am Gasthof “Wasserpferd” fanden wir eine in die Tür geritzte Inschrift: „Nomen“. Möglicherweise ein Hinweis auf die Nomenhöhen? Drinnen trafen wir auf einen riesigen Spriggan, der versteinert schien, gerade als er nach einem Buch griff. Sein Hinterkopf war zertrümmert – offenbar durch einen missglückten Versuch, ein versiegeltes Buch zu öffnen. Dieses Buch war mit einem Tintendrache-Siegel gesichert, eine Art magisches Sicherheitssystem.

Auf einem Tisch im Gasthof fanden wir mehrere interessante Schriften:

  • Vorzeitliches Ovaria
  • Zentaurische Skyten
  • Das unerzählte Erbe der Tendalischen Armeen der Erkundung
  • Geheimnisse der Raschalka (Feenwesen)
  • Ein Notizbuch
  • Viola (Violina)

Draußen wurden wir auf einen Kampf aufmerksam, als Dior den Ruf eines Panthers erkannte. Caelum wurde von einem Schwarm Krähen angegriffen. Ich eilte zu Hilfe, doch die Krähen griffen meine Augen an und blendeten mich. Trotz meiner eingeschränkten Sicht gelang es mir, die Kreaturen mit einem Burning Hands-Zauber zu vertreiben.

Nach diesem Vorfall war ich schwer beeinträchtigt, doch Dior brachte mich zurück zum Wagen und überreichte mir einen Hirtenstab, damit ich mich zumindest etwas besser bewegen konnte. Kurz darauf hörte ich ein Quieken vor dem Wagen. Ratten hatten sich eingefunden. Ich ertastete mich am Wagen entlang und setzte erneut Burning Hands ein, um sie zu vertreiben.

Währenddessen zog sich Kesk heimlich davon und kehrte mit Fässern Bier zurück – offenbar eine persönliche Errungenschaft, die er als nützlich ansah. Caelum tat es ihm gleich, und wir mussten ihn zurechtweisen. Zwei Chaosfaktoren in unserer Gruppe sind eindeutig einer zu viel.

Die Burg von Varnburg schien von Spriggans übernommen worden zu sein. Unsere Versuche, uns zu nähern, stießen auf heftigen Widerstand. In der Zwischenzeit sammelte ich Spinnenseide ein und fand mit Karamellas Hilfe einen Kadaver. Es handelte sich um Tomin Hanvaki. Ihre Verhandlungsgeschicklichkeit mit einem riesigen Adler, der uns zunächst bedrohte, ermöglichte es uns, die Gegend zu verlassen, ohne weiteren Ärger zu bekommen.

Blind und erschöpft beschlossen wir, nach Vigilianassa zurückzukehren. Meine Augen benötigten dringend Heilung, und unsere Gruppe musste sich neu formieren. Meine Kameraden gaben sich Mühe, aber in meiner Lage konnte ich mich kaum auf ihre Hilfe verlassen.

 
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from Berdur Donnerherz

In den letzten Tagen ist sehr viel passiert, vieles auch woran ich mich einfach nicht erinnern will. Vielleicht hilft es alles ein zu ordnen wenn ich versuche alles aufzuschreiben. Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum ich das mache, vielleicht um nicht den Verstand zu verlieren,

 

Nachdem wir die Goblinhöhle gesäubert hatten und uns versuchten auszuruhen, spielte uns Nesryn Ihren Streich. Nachdem sich alles wieder beruhigt hatte, legten wir uns wieder schlafen und am nächsten Morgen, waren alle mehr oder weniger ausgeruht.

Wir schauten nach Snarwar und lösten ihre Fesseln. Er schien sich von seinem Horrortrip erholt zu haben. Nesryn war verschwunden und hat uns alleine gelassen. Echt, dieses verdammte Gör. Wie arrogant und unverantwortlich kann jemand sein?

Nach dem Frühstück machen wir uns also auf den Weg zurück ins Dorf. Die Puppe die wir gefunden haben, hat die Initialen M.F. Ich hoffte, dass die Kleine sich darüber freut Ihre Puppe wieder zu bekommen. Irgendwann während wir uns durch den Wald bewegten, „fand“ Elarien einen neuen Zauber. Er kann Dinge und Menschen reinigen, also verhalf uns Elarien wieder zu Sauberkeit. Der Zauber ersetzt keine Dusche, aber sich sauber zu fühlen ist ja schon mal was.

Wir kamen also im Dorf an und gingen direkt zum Rathaus. Dort trafen wir einen älteren Mann, der sich, nach anfänglicher Unfreundlichkeit, als Hagen Buchenfels vorstellte. Er ist der Dorfälteste und bat uns dann in seine Amtsstube. Was ich nicht zu hoffen gewagt hatte, wird wahr: Der alte Mann servierte uns Kaffee! Anscheinend muss man die Bohne der Pflanze mit kalten Wasser übergießen und bekommt dann ein Kaffee sehr ähnliches Getränk. Ich wurde gleich wieder sauer auf Nesryn!

Jedenfalls holte Tharok den Kopf des Goblinhäuptlings hervor und der alte Mann schien zufrieden. Wir sprachen über die Belohnung und erst jetzt realisierte ich wie viel ein Goldstück hier wert ist. Die Leute hier werden das Gold im Winter brauchen um über die Runden zu kommen.

Wir fragten nach der Umgebung und wo wir uns befinden. Hagen erklärte, es gäbe noch ein Fischerdorf in der Nähe und eben „ die nächst größere Stadt“ Den Namen der Stadt wusste er nicht. Es sei eben „die nächst größere Stadt“. Im Gespräch kommt die Sprache auf eine Karte die wohl im Kloster existiert und erneuert werden muss. Wir wollten sowieso hier weg, daher nahmen wir den Auftrag an. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, gingen wir wieder zu dem kleinen Mädchen um die Puppe zu ihrer Besitzerin zurück zu bringen. Sie freute sich sehr über die Puppe, war aber traurig, dass sie Bob wieder abgeben muss. Bob schien froh zu sein, wieder in meinem Bart verschwinden zu können. Seine kleine rosa Schleife flog in hohen Bogen aus meinem Bart heraus. Er schien ein bisschen beleidigt zu sein. Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg zu Helena.

Sie berichtete uns, dass Nesryn wieder ins Kloster kam uns sich nach kurzer Rast wieder auf dem Weg gemacht hat. Wir erwähnten die Karte welche erneuert werden sollte und sie händigte uns die Karte aus. Sie verriet uns auch den Namen der „nächst größeren Stadt“: Silbermark! Zusammen mit der Karte bekamen wir von ihr noch „Eintrittskarten“ für eine Art Jahrmarkt. Oh hätte sie uns diese Tickets nie ausgehändigt, uns wäre einiges erspart geblieben.

Da es schon Abend wurde, legten wir uns wieder schlafen. Ich war nach den Ereignissen in der Nacht davor, zu müde um etwas zu schreiben. Sobald ich mich hingelegt hatte, war ich auch schon eingeschlafen.

Am nächsten Morgen trafen wir uns wieder zum Frühstück im Speisesaal.

Liam hat wohl in der Nacht herausgefunden, dass auch er Zaubern kann, Elarien fand ebenfalls etwas mehr über seine Kräfte heraus.

Auch ich fühlte mich ein wenig stärker als gestern. Snarwar und Elarien fachsimpelten über ihre Magie und die Unterschiede.

Wir entschlossen uns nach dem Frühstück, den Weg zur Stadt auf zu nehmen. Kurz nachdem wir und auf den Weg gemacht hatten, am Dorfrand, bat Tharok Snarwar den Goblinschädel an zu zünden, um das Fleisch vom Knochen zu schmelzen.

Ich drehte mich wieder von dem Schauspiel weg, da ich keine Lust hatte mir das an zusehen.

Nach circa einem halben Tag auf der Straße sehen wir von weitem die Zelte des Jahrmarkts.

Wir beschlossen den Jahrmarkt zu besuchen, auch weil die Chancen groß waren Nesryn dort zu treffen.

Wir wollten den Jahrmarkt betreten, allerdings hatte Tharok seine Karte verloren. Der Kobold im Kassenhäuschen meinte, eine Karte kostet 8 Silbermünzen oder einen Gefallen. Ich riet Tharok stark dazu das Geld zu bezahlen, es gibt genügend Geschichten darüber. Wir bekamen eine Art Stempelkarte und der Kobold erklärte, dass wir 8 Attraktionen fahren dürften. Zusätzlich bekamen wir noch Flügel zum anschnallen, die wir immer tragen müssen, damit wir nicht rausgeworfen werden…Hätte es ein Armband nicht getan? Gibt es Stempel hier?

Wir betraten also das Gelände und fanden Nesryn beinahe sofort. Eventuell versuchte ich sie zu beklauen und vielleicht erwischte sie mich dabei. Trotzdem, ihr arrogantes schnippisches Getue bringt mich IMMER direkt auf die Palme…

Nesryn meinte sie hätte uns den Auftrag mit der Karte organisiert, was sich zu einer lautstarken Diskussion ausweitete. Eine Elfe wies uns darauf hin ruhig zu bleiben, da wir sonst das Gelände verlassen müssten. Wir rauften uns also zusammen und beschlossen das Beste draus zu machen und die Attraktionen aus zu probieren. Hätten wir das mal nicht gemacht….

Als erstes besuchten wir ein Schneckenrennen, was hier wortwörtlich gemeint war. Riesige Schnecken auf denen man reiten konnte, warteten an einer Startlinie auf ihre Reiter. Wir wurden von den Kobolden, die hier überall herumrennen gebeten, für ausgefallene Teilnehmer einzuspringen. Komisch, aber wir nahmen das Angebot an. Ich bekam eine schöne grüne Schnecke namens Schnellblatt zugelost. Unser Karten wurden abgestempelt und bevor es losging, nahm ich die Marmelade aus meinem Rucksack und fütterte Schnellblatt damit. Dann ging es auch schon los, die Schnecken waren überraschend schnell. Nach ein paar Minuten hatten wir die Runde geschafft, ich kam als vierter ins Ziel, nachdem Schnellblatt ein super rennen „schneckte“ und das Feld von hinten aufgerollt hatte. Zufrieden gab ich Schnellblatt den Rest der Marmelade, welche dankend angenommen wurde.

Danach entschieden wir, auf meinen Vorschlag hin, die Mystery Mines zu besuchen. Wenn ich nur daran denke, bekomme ich Tränen in den Augen. Diese „Attraktion“ hat mich kaputt gemacht, ich möchte eigentlich nicht darüber schreiben, hoffe aber, dass es mir hilft das erlebte zu verarbeiten…

Wir saßen also alle in einer Art Lore, es hat sich angefühlt wie eine Achterbahn zu Hause. Wir fuhren in eine Art Tunnel hinein, es war dunkel. Dann, plötzlich, erschien eine Gestalt und Liam wurde auf übelste Weise beschimpft. Liam ist sichtlich angegriffen, war das sein Vater? So plötzlich wie die Gestalt erschien, so schnell war sie wieder weg. Plötzlich sind wir im Gebirge und werden von einem Steinschlag mitgerissen. Oh Gott, wenn ich das nur schreibe , scheiße ich mir fast in die Hose. Jedenfalls kamen plötzlich Wölfe und umkreisten uns. An alles andere kann ich mich nur schemenhaft erinnern: fliegende, tanzende Messer, Elarien wird tödlich verwundet. Ich denke ich habe geweint. Irgendwann war die Fahrt vorbei, ich taumelte aus der „Attraktion“ raus. Ich brauchte was zu trinken und ging zum erstbesten Verkäufer hin. Zum Glück war dort Alkohol drin und er wirkte quasi sofort. Ich fühlte mich betäubt, zum Glück.

Nesryn hatte in der Mine ihr aussehen geändert, sie sieht jetzt älter und bleicher aus als vorher. Anscheinend kann sie nach Belieben ihre Gestalt ändern. Sie heißt auch nicht Nesryn, sondern Melinda oder Lin. Interessant!

Ich weiß nicht mehr viel, nur dass wir irgendwie Snarwar suchten und dann an einer Art Biergarten halt machten. Später wurde mir erzählt, dass es einen Kuchen-Ess-Wettbewerb gab, den Liam gewinnt. Viel wichtiger erschien mir aber, dass sich Elarien und Li schon als Kinder kannten. Ich wusste, dass Nesryn nicht die ist, die sie vorgibt zu sein!

Ich muss wohl eingeschlafen sein, denn die Gruppe war Libellenreiten und auf einem See mit lebenden Schwanengondeln und irgendwie hat es Snarwar geschafft, vom Gelände geworfen zu werden. Er wartete draußen auf uns und versuchte durch Straßen-Musik ein bisschen Geld zu verdienen.

Mir ging es dann besser und ich ließ mich dazu überreden eine weitere Attraktion zu besuchen. Wir gingen also in eine Art Spiegelkabinett vor dem ein Glaskasten mit einer Puppe darin stand. Auf einer Plakette war zu lesen: „Tascha die Zauberin die für verborgenes Lachen bekannt“

Tharok, Lin, Elarien und ich betreten das Spiegelkabinett. Ich spürte eine Art Windhauch, der uns traf und plötzlich fingen die drei anderen an haltlos zu lachen. Das war wohl Magie! Jedenfalls standen wir vor den ersten Spiegeln, welche offensichtlich auch magisch waren, da sie uns 4 als Kinder zeigten. Dieser Körper hatte sogar schon als Kind einen Bart…

Ich versuche die anderen, die sich vor Lachen immer noch nicht halten können, durch das Kabinett zu schieben. Wir sahen uns in anderen Spiegeln als Jugendliche, ein bischen älter wie jetzt und als uralte Wesen. Ich war seltsam distanziert und trotzdem zugleich emotional bei dem Anblick dieses gealterten Körpers. Den anderen erging es nicht anders. Lin war besonders geknickt, nachdem wir endlich aus dem Spiegelkabinett heraus waren. Das Lachen hielt genauso lange an wie wir brauchten um das Zelt zu verlassen. Sobald wir draußen waren, hörten die drei anderen auf zu lachen.

Wir erfuhren von Lin, das verschiedene Völker, verschieden alt werden. Da dieser Körper zu den Zwergen gehört, kann ich bis zu 400 Jahre lang leben. Wow…

Als nächstes besuchten gingen wir zum kleinen Eichenwäldchen. Ein winziges Wesen, vielleicht 30cm groß bewarb die Attraktion in einem Redeschwall, der gar nicht aufzuhören schien. Lin fragte, wie das alles funktioniert und Jeremy, das kleine Wesen, meinte, wir würden mit Magie geschrumpft, es sei noch nie etwas schiefgegangen. Wers glaubt! Wrir ließen uns also schrumpfen und nachdem ich sicher war, dass Bob ebenfalls geschrumpft wurde, durften wir uns „Pixie“Namen aussuchen: Mir wurde der Name Zitronenlöckchen gegeben, die anderen hatten ähnlich lächerliche Namen. Wir hatten eine Stunde um diesen Jahrmarkt im Jahrmarkt zu erforschen.

Wir betreten also das kleine Wäldchen und es ist eine kleine Oase der Ruhe im Gegensatz zu dem Trubel auf dem großen Jahrmarkt. Wir sahen einen Hamster der einen Karren zieht und einen Mops auf dem Leute wie auf einem Elefanten reiten konnten. Tharok und ich besteigen den Karren und lassen uns durch diesen kleinen Jahrmarkt kutschieren. Tharok und ich unterhalten uns über unser altes Leben. Dabei kommt erzählt Tharok, dass er in einer Militärakademie war und kurz vor dem Abschluss stand. Diese Amis und ihr Miliärfetisch! Ich erzähle ihm von meiner Jugend und versuche dabei so wage wie möglich zu bleiben: Ich hatte eine Gruppe von Leuten angeführt, die sich auf „die sich auf Akquirieren von Sachen“ spezialisiert hatten. Auch das ich mich gefangen hatte und verheiratet war erzählte ich ihm. Irgendwie ist mir dabei herausgerutscht was mich damals dazu bewegt hatte, mein unstetes Leben auf zu geben. Danach war Tharok sehr still.

Elarien und Lin sind auf dem Mops geritten. Bei den beiden läuft doch was…das sieht ein Blinder. Nachdem die beiden abgestiegen waren, meinte Elarien, dass Lin Verdacht schöpft. Wir besprachen uns kurz und stimmten überein, Lin die Wahrheit zu erzählen. Wir konnten natürlcih nicht alleine entscheiden, sondern wollten noch die Meinung der beiden anderen abwarten. Wo war eigentlich Liam hin? Er war wie vom Erdboden verschluckt…

Lin war einverstanden auf die beiden anderen zu warten, stellte aber 2 Fragen:

Ob wir „Gestaltwandler“ sind und ob wir unser Gedächtnis je zurückerlangen werden.

Wir antworteten wahrheitsgemäß, dass wir keine „Gestaltwandler“ sind und wir nicht wissen ob wir jemals unser Gedächtnis wiedererlangen können. Damit gab sie sich erst mal zufrieden…

Nachdem das geklärt war, tranken wir einen vorzüglichen Brombeerwein, der aber ziemlich stark war. Ich war wieder mal betrunken. Elarien ging es nicht besser und so musste mich Lin stützen. Sie besorgte von irgendwo her etwas zu essen und fing an mich zu füttern. Das ist mir im nachhinein ziemlich peinlich, so abstürzt war ich schon lange nicht mehr.

Von irgendwo her kommt Liam an und holt sich auch direkt einen Wein. Lin holte Wasser und es gelang ihr uns auszunüchtern, indem sie uns Wasser über den Kopf kippte. Wir fingen dann wieder zu wachsen und gingen schnell zum Ausgang bevor wir zu groß für den Jahrmarkt wurden. Nachdem wir wieder draussen waren, erklärten wir Liam, dass wir vorhatten Lin die Wahrheit zu erzählen. Liam stimmte ohne zu zögern zu. Tharok erzählte noch vom Verhältnis zwischen Lin und Elarien und Liam ließ irgendeinen dummen Kommentar los. Lin war sauer und stürmte davon in Richtung Zirkuszelt. Da wir noch einen Stempel übrig hatten, entschlossen wir uns die Vorstellung zu besuchen. Wir gingen getrennt hinein und suchten uns jeweils einen Platz. Ich glaube jeder von uns hatte das Bedürfnis alleine zu sein, zumindest für eine kleine Weile. Die Vorstellung war eindeutig eine Zirkus, aber irgendwie nicht so wie erwartet. Es war magisch! Als erstes kam ein riesiges, grobes Wesen, welches 6 Libellen anführt. Die Libellen vollführten tolle Kunststücke in der Luft.

Danach kam ein Elfe auf die Bühne die eine Art Ballett tanzt, nur änderte sich plötzlich ihr Kostüm. Jedes Mal wenn sie sich dem Kleiderschrank auf der Bühne näherte, wechselte sie ihr Kostüm. Es war toll an zu schauen. Nach der tanzenden Elfe kamen kleine Wesen auf die Bühne die ein Wagenrennen fuhren. Wie in dem alten Ben Hur Film. Nur dass vor die Streitwagen Frettchen gespannt waren.

Nach den Frettchen kam ein Jongleur auf die Bühne. Er begann zu jonglieren und sammelte danach Gegenstände zum jonglieren vom Publikum ein. Ich warf ihm eine Kerze zu und ich meine jemand aus dem Publikum hat einen Hamster geworfen. Der Goblin, ich denke jedenfalls, das es ein Goblin war, sammelte alles aus der Luft ein und zog eine tolle Show ab. Danach kamen noch Geister die ei en Tanz aufführten und die Vorstellung war vorbei.

Ich ging zum Ausgang und wartete auf die anderen. Nach und nach fanden sich alle ein und wir unterhielten uns über die Shows. Wir entscheiden uns den Jahrmarkt zu verlassen und suchen Snarwar, aber er ist nirgends zu finden. Wir suchen ein wenig herum und Lin sah in einiger Entfernung Rauchschwaden aufsteigen. Als wir am dem Ort eintrafen, sahen wir Snarwar seelenruhig vor sich hin schnarchen. Unfassbar!

Wir besprechen kurz die Reihenfolge der Wache und campieren auch. Während meiner Wache schnitzte ich an einem Stück Holz herum und irgendwie hatte ich ein starkes nostalgisches Gefühl and früher, als ich als Kind durch die Wälder gestreift bin…Bis ich Lin im Schlaf weinen hörte. Sie scheint eine Menge durchgemacht zu haben. Irgendwie tut sie mir jetzt Leid.

Ich legte mich nach meiner Wache hin und schlief direkt ein. Ich wurde durch einen Ruf von Elarien geweckt, er hatte etwas im Gebüsch gehört. Plötzlich erschien ein Wildschwein vor uns. Erleichtert legten wir uns wieder hin und schliefen weiter.

Ob es jetzt an meinen nostalgischen Gefühl lag, oder zufällig passierte, jedenfalls hatte ich einen Traum von zu Hause…nach dem Aufwachen hatte ich deswegen schlechte Laune.

Die anderen hatten wohl auch Träume und waren auch entsprechend gelaunt. Snarwar war jedenfalls wach und wir teilten ihm mit, das wir vorhatten Lin die Wahrheit zu erzählen. Snarwar stimmte zu und wir riefen Lin, welche sich frischmachen war. Sie kam zu uns und wir erzählten ihr die Wahrheit. Alle, bis auf Elarien, sind eines abends eingeschlafen und in diesen Körpern aufgewacht. Was wohl mit den vorherigen Besitzern passierte? Mhhh. Elarien wurde wohl überfallen und erstochen. Er weiß nicht ob sein Körper zu Hause noch lebt!

Lin war sehr misstrauisch aber wir konnten sie überzeugen, dass wir die Wahrheit sagten.

Den Auschlag gab die Karte: Wir breiteten die Karte, die wir zur Erneuerung bringen sollen, aus und zeichneten die Karte unserer Welt in den Boden daneben.

Lin war sehr nachdenklich, aber jetzt würde alles Sinn machen.

Sie enthüllte, das Berdur, der Vorbesitzer dieses Körpers, mit ihr zusammen in Ausbildung war..Warum hat sie das vorher nicht erwähnt??? Und dann soll Berdur noch in einer Diebesgilde sein? Ich dachte ich habe dieses Leben hinter mir gelassen! Meine Fresse!

Ich habe zwei Münzen in den bart geflochten, anscheinend ist dies das Erkennungszeichen der Gilde. Aha.

Elarien und Lin waren wohl eine Art Geheimagenten die einen Auftrag von einem König ausführen sollten. Berdur war wohl der Informant. Das ist schon ziemlich klischeehaft.

Tharok und Liam sind eine Söldnergruppe namens „die kleinen Ausgestoßenen“ und wurden von Elarien angeheuert. Auch das ist sehr interessant.

Elarien laß eine Schriftrolle, die Lin gefunden hatte vor:

Fünf Seelen aus fernem Land,

Gefangen in fremden Gewand,

Schicksalsfäden fein gesponnen,

In einer andren Welt zerronnen.

 

Ich war fassungslos! Konnte das Zufall sein? Da der untere Teil der Schriftrolle fehlt, fehlen uns noch einige Informationen. Aber das ist schon sehr auffällig…

Wir fragten uns, ob dieser König wohl mehr weiß. Leider können wir nicht einfach zum König gehen. Nur Elarien wird zu ihm vorgelassen, da er den Auftrag bekommen hatte. Der nächste Hammer lkam direkt hinterher. Laut Lin hat der König „ den unglaublichen Snarwar“ (sic!) persönlich in die Gruppe geholt. Ich sprach aus, was die meisten von uns dachten. Diese Parallelen können kein Zufall sein: Liam und Tharok sind im Schatten ihrer Väter, die über die Zukunft bestimmen wollten, daher sagten sie sich los und sind „ausgestoßen“. Ich war früher ein Dieb und stecke jetzt im Körper eines Mitglieds der Diebesgilde. Und Trixie ist sowohl zu Hause als auch hier „unglaublich“. Fehlt nur noch, das Elarien zu Hause wirklich ein Agent ist, CIA oder so!

Elarien entschuldigte sich bei Lin und bittet sie gleichzeitig um ein Date…Uff das war wie ein Unfall, man konnte einfach nicht wegsehen, so schlimm war das.

Zwischen den beiden ist auf jeden Fall etwas…Vielleicht sollten sie mal zwischen die Büsche verschwinden…naja nicht mein Bier.

Lin fragte noch, wen wir noch zurückgelassen hatten. Ich antworte wahrheitsgemäß, dass ich nur meine Ex-Frau und meinen Bruder zurückgelassen hatte. Auch die anderen hatten niemanden der Ihnen nahesteht, bevor sie hier aufgewacht sind. Wir besprachen uns weiter und sprachen darüber wie es nun weitergeht. Wir waren uns einig, die Karte in die nächste Stadt zu bringen und den Auftrag zu erfüllen. Vielleicht konnten wir dort mehr Infos herausfinden?

Liam fragte Lin ob sie ihm helfen kann, heraus zu finden, was er ist. Sie schaute kurz in seinen Nacken, (warum ausgerechnet dort) und meinte er sei ein „Warlock“ und hätte einen „Patron“ namens Bhaal. Bhaal wie der Babylonische Totengott? Na toll. Jedenfalls will Liam bei der nächsten Gelegenheit versuchen mit Bhaal zu sprechen..Ob das gutgeht?

Lin erklärte Elarien die Funktion des Siegelrings, dieser sei, wie meine Münzen, ein Erkennungszeichen. Er soll die Ausbildung zum Geheimagenten signalisieren. Interessant genug, dass Snarwar versuchte den Ring nach zu zaubern. Das gelang ihm nur sehr oberflächlich.

Die Gruppe war sich einig, das restliche Tageslicht zu nutzen und noch ein paar Kilometer hinter uns zu bringen. Wir zogen also weiter Richtung Silbermark. Nach einer Weile kamen wir an ein Tal in dem dichter Nebel waberte. Wir suchten einen Rastplatz konnten aber keinen finden. Daher entschlossen wir uns weiter zu gehen, uns aber mit einem Seil gegenseitig ab zu sichern. Ich sah einige Spuren die ins Gebüsch führten, diese stellten sich als Rehspuren heraus. Lin fragte vorsichtig ob bei uns Rehe gefährlich seien. Ich war kurz versucht sie zu ärgern und zu eine Gruselgeschichte zu erfinden, ließ es dann aber bleiben.

Der Nebel lichtete sich langsam und wir sind immer noch am Leben.

Ich schreibe das hier im Gehen, da ich das Gefühl habe, es sonst zu vergessen. Und wer weiß was uns in Silbermark erwartet….

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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from Elion Lavellan

Heute habe ich mich über die weitere Umgebung informiert, um unsere nächsten Schritte zu planen. Eulenheim, das Zentrum der Eulenpost, liegt zwei Tage entfernt, und etwa eine Woche Reisezeit trennt uns von der Magieakademie, bei der es auf halbem Weg einen Handelsposten geben soll. Bis Padova, einer größeren Stadt, würde unsere Reise ungefähr einen Monat dauern. Eine lange Strecke, doch die Zeit ist für mich nur ein flüchtiger Begleiter.

Bevor wir uns auf den Weg machten, beschlossen wir, noch einmal den Einsiedler Murlin aufzusuchen. Zu unserem Erstaunen fanden wir sein Haus verlassen vor, doch er hatte uns einen Brief hinterlassen. Der Inhalt war… unerwartet. In höflichen Worten erklärte Murlin, dass er eine große Chance ergriffen hatte: Eine Frau namens Anna hatte ihn angeworben, für Mordekai zu arbeiten, den Meister der Drachen. Die Frau, die er als mächtig und beeindruckend beschrieb, hatte ihn nicht nur überzeugt, sondern auch geholfen, sein Zauberbuch aus der Schatzkammer der Oger zu bergen. Murlin schilderte, wie Anna die Oger dazu brachte, Mordekai ihre Treue zu schwören, und erwähnte beiläufig, dass er in der Schatzkammer einen mysteriösen Schlüssel gesehen hatte. Zu meiner Überraschung hatte Murlin dem Brief fünf Goldfalken beigelegt – eine großzügige, wenn auch symbolische Geste.

Neugierig und zugleich skeptisch beschlossen wir, die Oger aufzusuchen, um mehr über Mordekai zu erfahren. Belph schlich voraus, um die Lage auszukundschaften, und kehrte bald mit Neuigkeiten zurück. Dank seines Berichts konnten wir ohne große Schwierigkeiten die Höhle betreten. Als wir der Wache Murlin und Anna erwähnten und erklärten, Freunde von Murlin zu sein, ließ man uns als Freunde Mordekais ein.

Der Anführer der Oger war bereit, mit uns zu sprechen, konnte uns jedoch wenig über Mordekai sagen, außer dass Anna ihnen befohlen hatte, sich ruhig zu verhalten. Es schien, als hielte Mordekai seine Pläne und Beweggründe verborgen, sogar vor seinen Verbündeten. Das Gespräch führte uns zu einer hitzigen Debatte innerhalb unserer Gruppe. In Elfisch und Halblingisch diskutierten wir, ob wir Mordekai direkt aufsuchen, die Ritter informieren oder neutral bleiben sollten. Ich war versucht, Mordekais Beweggründe zu verstehen, doch Neutralität schien mir ebenfalls eine vernünftigste Entscheidung. Amirasola war ebenfalls neugierig auf Mordekai, doch Marielda drängte darauf, zu den Rittern zurückzukehren. Am Ende einigten wir uns widerstrebend auf Neutralität.

Als wir die Höhle verließen, bemerkten wir, dass Belph und Marielda fehlten. Belph hatte die ganze Zeit ein Auge auf die Schatzkammer geworfen, und Marielda mehrfach nach einem Dietrich gefragt. Unsere Befürchtungen bestätigten sich, als wir die beiden am nächsten Tag in der Taverne von Twintleton fanden. Sie versuchten, Faar einen Bären aufzubinden, indem sie behaupteten, sich von den Ogern verabschiedet zu haben. Doch die Wahrheit kam schnell ans Licht: Belph hatte sich an der Schatzkammer bedient, während Marielda ihm dabei geholfen hatte.

Es fühlte sich wie ein Verrat an – nicht nur an unserer Abmachung, sondern an den Grundsätzen, die uns als Gruppe zusammenhielten. Ein schwerer Schlag für unser Vertrauen, und eine ernüchternde Erinnerung daran, wie schnell Disharmonie die Melodie einer Gemeinschaft stören kann. Ich werde nachdenken müssen, wie wir diesen Bruch heilen können, oder ob er uns für immer spaltet.

 
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from Auf der Suche nach dem Buch

Nachdem wir alle unten versammelt waren, zeige ich Sam endlich das Wurzelpulver. Er konnte mir nicht viel darüber sagen, ohne es zu analysieren. Mein Plan war es, das Regal nach der Schriftrolle abzusuchen. Ich untersuchte das Regal und die Schriftrolle. Es handelte sich um eine Schriftrolle, mit der man sich vergrößern kann. Aber irgendwas daran war komisch. Doch bevor ich es genauer untersuchen konnte, kam die Katze (sie kann schließlich Magie zerstören, Sie sprang auf mich und … Schwärze.

Alles woran ich mich erinnern kann ist, dass ich in einem Tempel (dem von Juvio) aufwachte. Ich war verwirrt und fragte meine Kammeraden was passiert ist. Sie antworteten mir, dass ich Tod gewesen bin und hier im Tempel des Juvio durch ein göttliches Wunder wieder zum Leben erweckt wurde. Als “Preis” haben sie mein magisches Amulett genommen und dieses den Priestern gegeben. Ich bin dankbar dass ich wieder lebe.

 
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from Elion Lavellan

Heute erwachte ich erneut mit einer Fülle an Fragen und kaum Antworten. Der Tag begann mit einem ungestümen Versuch von Faar, dem kleinen Zwerg, den Dschin zu erledigen, der uns unsere Wünsche erfüllt hatte. Doch es endete abrupt: Der Dschin reagierte, wie man es von einer derart mächtigen Kreatur erwarten würde, und teleportierte Faar einfach fort. Offenbar ist der Dschin nicht so leicht zu besiegen, wie mein hitzköpfiger Freund dachte.

Unsere Reise führte uns dann weiter Richtung Eulenheim, dem Hauptsitz der Eulenpost im Norden. Auf dem Weg liegt das Dorf von Marielda, und so beschlossen wir, es zu besuchen. Auf halber Strecke trafen wir auf einen exzentrischen Magier, der anscheinend mit Raum- und Zeitmagie experimentierte. Sein größtes Anliegen jedoch war ein Buch, das ihm von Trollen gestohlen worden war – ein Diebstahl, der wohl tiefere Wunden in seinem Stolz hinterlassen hatte, als er zugab. Er bat uns, es ihm zu bringen und dafür wollte er uns in die Magie einweihen, leider sehe ich nicht, wie wir aktuell mit Trollen fertig werden sollten, daher warte ich erst einmal auf einen besseren Moment.

Im Halblingsdorf angekommen, stellten wir schnell fest, dass die Kommunikation eine Herausforderung sein würde. Niemand hier sprach Elfisch oder die Gemeinsprache. Es war, als wäre dieses Dorf eine kleine, abgeschiedene Welt, in der die Zeit auf ihre eigene Weise floss. Daher beschlossen Amirasola und ich uns ein wenig mit der Sprache zu beschäftigen.

Dort erfuhren wir auch, dass ein Jäger ein Wildschwein erlegt hatte, dass, wie sich später herausstellte, wohl einem hier durchreisenden Trickster gehörte. Wir fanden den Trickster weil er wohl den hiesigen Metzger mit Ratten ärgerte und schlugen ihm vor das er doch mit den Dorfbewohnern reden sollte, so das sie verstehen können, warum das Wildschwein für ihn besonders war und sie sich gegensetig kennenlernen konnten. So schafften wir es das er sich in zwei Tagen zum Dorf begeben würde und wir bereiteten ein Fest vor damit er sich bei Speis und Trank mit den Halblingen unterhalten konnte. So wurde dann die Angelegenheit mit den Jägern geklärt.

In der Nähe des Dorfes zeigte uns ein Halblingsmädchen den Eingang zu einer verborgenen Höhle, die sie entdeckt hatte. Wir betraten die Höhle und begannen unsere Erkundung. Schon bald fanden wir einen Stein mit uralten Runenschriften, die keiner von uns entziffern konnte. Die Wände der Höhle waren mit Reliefs geschmückt, die Priester darstellten, der jeweils eine Rune aufhob. In jeder Szene schienen sie anders zu reagieren:

  • Ein Priester hebt eine Rune auf und zeigt Angst.
  • Ein Priester hebt eine Rune auf und wirkt nachdenklich.
  • Ein Priester hebt eine Rune auf und kämpft gegen ein Monster.
  • Ein Priester hebt eine Rune auf und sieht erschöpft aus.

Es waren kryptische Darstellungen, doch sie schienen eine Warnung oder ein Rätsel zu enthalten, das wir zu verstehen versuchten.

Um weiter in die Höhle zu gelangen, mussten wir ein Nest von Spinnen beseitigen, das den Abstieg in das erste Untergeschoss blockierte. Während des Kampfes umgab Far auf einmal eine undurchsichtige Dunkelheit, welche das Vorankommen sehr erschwärte und so warteten wir bis es wieder abklang und Faar heilte sich währenddessen. Während eines weiteren Kampfes geschah wieder etwas Ungewöhnliches: Drei geflügelte Dämonen tauchten plötzlich um Faar herum auf. Wir beobachteten sie mit einer Mischung aus Faszination und Bedauern. Es war, als seien sie Gefangene ihrer eigenen Negativität, unfähig, irgendetwas anderes als Verzweiflung und Finsternis in die Welt zu bringen. In ihrer Existenz spiegelten sie eine trostlose Version der menschlichen Beschränktheit wider.

Im Verlauf unserer Erkundungen fanden wir schließlich vier besondere Runen:

  1. Rune für Mut – Diese Rune führte uns in eine illusionäre Traumwelt, in der wir Goblins ausweichen, einen Bären in einem Labyrinth aus Lava überlisten, einem Wasserstrudel entrinnen und einem Drachen entkommen mussten. Jede Prüfung sollte uns herausfordern, leider ist es nicht so interessant, wenn man die Illusion durschaut hat.

  2. Rune für Mana – Diese Rune verlangte unsere magische Kraft als Opfer. Nur durch das Einspeisen von Magie konnten wir sie aktivieren.

Außerdem fanden wir dort noch etwas Geld.

  1. Rune für Wissen – Diese Rune stellte uns ein Rätsel:

Ich bin leicht wie eine Feder, aber stärker als die stärksten Männer. Ich kann ganze Städte zerstören, aber auch Leben retten. Was bin ich?

Nach einigen Überlegungen kamen wir auf die Antwort: Hoffnung. Ich bin aber immer noch der Meinung das ein gefühl nicht mit einer Feder verglichen werden kann, Luft oder Wind hätte viel besser gepasst.

In diesem Raum fanden wir auch ein violettes Elixier, das die Intelligenz erhöht – ein Trank den wir wohl eher verkaufen werdne als nutzen, da sein Wert in Gold den Wert des einnehmens übersteigt.

  1. Rune für Stärke – Als wir diese Rune an uns nahmen, erwachte ein Steinmonster zum Leben. Ein heftiger Kampf entbrannte, doch wir konnten die Kreatur besiegen und so die Rune sichern.

Mit diesen vier Runen – Mut, Mana, Wissen und Stärke – gelang es uns, ein uraltes Siegel zu brechen und eine in der Höhle gebundene Kreatur freizulassen. Es war Valor, ein Wesen, das angeblich als Diener von Mordekai, dem Herr der Drachen, diente. Doch Valor sprach nur zu uns und nicht mit uns, so konnten wir wieder nichts über ihn oder Mordekai herausfinden. Mir scheint das dieser Mordekai nur missverstanden wird, denn er kann sich nicht gut öffnen und daher fürchen ihn alle. Vielleicht sollten wir ihm unsere Hilfe anbieten?

Was immer Valor zu bedeuten hat, und wie seine Verbindung zu Mordekai aussieht, bleibt uns verborgen. Doch ich habe das Gefühl, dass dies ein Faden ist, den wir nicht so leicht entwirren werden.

 
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from Urbul Gorak

Wieder im House of the Beast, schlichen wir uns über einen der Türme hinein und machten uns auf, durch den Tunnel des Tausendfüßlers in die unteren Ebenen vorzudringen. Auf dem Weg begegneten uns mehrere ältere Elementare. Obwohl wir sie anfangs überlisten konnten, entschieden wir uns, sie nicht hinter uns zu lassen. Einer nach dem anderen wurden sie besiegt – wir ließen keine Bedrohung im Rücken.

Im Thronsaal trafen wir auf drei Feuerriesen, die uns wohl bereits erwartet hatten. Der Kampf war brutal: Die Feuerriesen waren massive Gegner mit kolossalen Waffen, deren Hiebe wir nur mit Mühe abwehren konnten. Doch vereint und taktisch klug setzten wir ihnen zu, und schließlich fielen sie unter unseren Angriffen. Weiter in der Kammer des Tausendfüßlers fanden wir vier Dämonen, die mit ihrer feurigen Aura und unstillbarem Hunger nach Blut auf uns warteten. Der Kampf war zäh, aber auch diese Dämonen fanden ihr Ende.

Unter dem Thron entdeckten wir Morghs, alte Untote, die uns nur weiteren Ärger gemacht hätten. Vysanne beschwor einen gigantischen Feuersturm, der die Morghs vollständig in Flammen hüllte und vernichtete, sodass nur ein paar Überbleibsel übrig blieben, die wir ohne viel Aufwand beseitigen konnten.

Dann sahen wir, dass der Teleporter wieder aktiviert war. Ohne zu zögern traten wir ein und fanden uns in einer unbekannten Höhle wieder. Dort erwartete uns eine Illusion, die uns gratulierte, was einige in unserer Gruppe fast glauben ließen – doch wir merkten bald, dass es nichts weiter als ein Trick war. In der Höhle stießen wir außerdem auf ein humanoides Echsenwesen und weitere Elementare, die wir rasch besiegten, um unsere Suche fortzusetzen.

Wir stießen auf eine Gruppe Nachtmare, die uns den Weg versperrten. Anstatt anzugreifen, versuchten wir zu verhandeln. Vysanne überzeugte sie, dass ein Kampf für Jhavhul sinnlos wäre, da sie – ungeachtet des Ausgangs – mit Sicherheit sterben würden. Überzeugt von der Aussichtslosigkeit, überließen sie uns und Jhavhul ihrem Schicksal. Das gab uns die Chance, uns weiter an Jhavhul heranzuschleichen.

Unbemerkt und mit dem Element der Überraschung auf unserer Seite, teleportierte Vysanne Mischa, Hogrog und mich direkt neben Jhavhul. Er schien die Gefahr kaum zu begreifen, als wir wie ein Sturm über ihn herfielen. Mein erster Hieb ließ ihn ins Wanken geraten, und meine Gefährten schmetterten mit voller Kraft auf ihn ein. Ein weiterer Schlag meinerseits und ein präziser Hieb von Mischa besiegelten sein Ende. Jhavhul brach zusammen, und es war klar, dass er uns nichts mehr entgegensetzen konnte. Mit meinen Taxidermie-Fähigkeiten schnitt ich seinen Kopf ab, wobei ich besonders vorsichtig war, die gewaltigen Hörner zu bewahren – Vysanne wollte den Kopf als Beweis für unseren Sieg, und ich hatte bereits Pläne die Hörner in meinen Helm zu integrieren.

Es stellte sich heraus, dass wir in letzter Sekunde gehandelt hatten; das Ritual war fast vollendet. Jetzt ist die Bedrohung gebannt, und wir können endlich in Kelmarane zur Ruhe kommen und, vielleicht zum ersten Mal, ein normales Leben führen.

 
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